{"id":8541,"date":"2008-04-03T00:38:16","date_gmt":"2008-04-02T22:38:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=8541"},"modified":"2008-04-03T00:38:16","modified_gmt":"2008-04-02T22:38:16","slug":"ppo-stellt-verkehrbericht-2007-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=8541","title":{"rendered":"PPO stellt Verkehrbericht 2007 vor"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda.<\/strong> Der positive Trend, wie er in 2005 und 2006 verzeichnet werden konnte, hat sich im vergangenen Jahr auf den Stra\u00dfen des Polizeipr\u00e4sidiums Osthessen leider nicht fortgesetzt. Dies betonte Polizeipr\u00e4sident Eckard Sauer am Dienstagnachmittag w\u00e4hrend der Vorstellung des Verkehrsberichtes 2007. Beleuchtet wurden das Gesamtgeschehen im Einzugsgebiet des Polizeipr\u00e4sidiums, im Landkreis Fulda und auf den Autobahnen. Statistisches zu der Entwicklung im Vogelsbergkreis und im Kreis Hersfeld-Rotenburg wird es in den kommenden Tagen geben.<!--more--><\/p>\n<p>An der Pr\u00e4sentation nahmen zudem teil Polizeidirektor Ralf Flohr, Polizeioberrat Theodor Wiegand, Erster Polizeihauptkommissar G\u00fcnther Schneider, Polizeihauptkommissar J\u00fcrgen Gleitsmann und Polizeipressesprecher Erster Kriminalhauptkommissar Matthias Heim.<br \/>\nWie Polizeipr\u00e4sident Sauer ausf\u00fchrte, haben die Verkehrsunfallzahlen nach starkem R\u00fcckgang in den beiden Vorjahren um 838 (7,8 Prozent) gegen\u00fcber 2006 auf 11.610 Unf\u00e4lle zugenommen und liegen etwa auf dem Niveau fr\u00fcherer Jahre.<\/p>\n<p>Bei 53 Unf\u00e4llen starben 55 Menschen, sieben mehr als im Vorjahr. Sauer: \u201eDer kontinuierliche R\u00fcckgang, der seit dem Jahr 2000, als noch 80 Tote zu beklagen waren, festgestellt wurde, hat sich damit leider nicht fortgesetzt.\u201c Bei sieben t\u00f6dlichen Unf\u00e4llen sei Alkoholkonsum die Ursache gewesen; die Unf\u00e4lle mit Schwerverletzten nahmen um f\u00fcnf  auf 485 nur leicht ab. Auff\u00e4llig sei, dass die Zahl der Wildunf\u00e4lle um 24,2 Prozent zugelegt habe (von 1477 in 206 auf nunmehr 1835). Und noch eine Zahl f\u00e4llt ins Auge: Die Zahl der Unf\u00e4lle, die sich auf den Autobahnen im Verantwortungsbereich des Polizeipr\u00e4sidiums Osthessen ereignete, hat  20 bis 25 Prozent der Gesamtzahl ausgemacht.<\/p>\n<p>Bei 18,6 Prozent aller Unf\u00e4lle waren die Verursacher zwischen 16 und 24 Jahre alt, davon 69,2 Prozent M\u00e4nner. Sauer: \u201eDie Unf\u00e4lle dieser Altersgruppe insgesamt haben zwar um zehn Prozent auf 2.159 Unf\u00e4lle zugenommen, die Zahl der schweren Unf\u00e4lle ist allerdings um 13 (8 Prozent) auf 142 und die der schweren Unf\u00e4lle unter Drogen- beziehungsweise Alkoholeinfluss um 20 Prozent auf 24 F\u00e4lle zur\u00fcckgegangen.\u201c<br \/>\nDie Hauptunfallursachen seien wieder \u00fcberh\u00f6hte Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogenkonsum sowie Vorfahrtsverletzungen gewesen.<\/p>\n<p>Die Verkehrssicherheitsarbeit des Polizeipr\u00e4sidiums Osthessen werde auch zuk\u00fcnftig vorrangig an den Unfallschwerpunkten und bei den besonders betroffenen Zielgruppen ansetzen. Im Landkreis Fulda gibt es sechs so genannter Gefahrenstrecken, wobei auf der L3079 Hosenfeld-Giesel und der B 84 Gr\u00fcsselbach&#8211;Landesgrenze Th\u00fcringen eine positive Entwicklung konstatiert werden k\u00f6nne. Die \u00fcbrigen sind die L 3181 Hauswurz-Rommerz, die 3206 Neuhof-Giesel, die B 84 (K 132 bis L 3258) und die L 3176 bis Lahrbach.<\/p>\n<p>Das Verkehrsunfallpr\u00e4ventionsprogramm des Polizeipr\u00e4sidiums mit seinem Internet-Informationsportal \u201ewww.lieber\u2013als.de\u201c und dem \u201eSchutzengel\u201c-Projekt sei  2007 intensiviert worden. Inzwischen beteiligten sich 3.700 junge Frauen nach entsprechenden Konzeptschulungen und wirkten auf ihre m\u00e4nnlichen Altersgenossen ein, um die typischen Unfallgefahren zu minimieren. Positiv hob Sauer zudem die Jugendverkehrsschulen und das Projekt \u201eSchulbuslotsen\u201c in enger Kooperation mit SMOG hervor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Der positive Trend, wie er in 2005 und 2006 verzeichnet werden konnte, hat sich im vergangenen Jahr auf den Stra\u00dfen des Polizeipr\u00e4sidiums Osthessen leider nicht fortgesetzt. 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