{"id":85344,"date":"2011-04-30T00:35:43","date_gmt":"2011-04-30T00:35:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=85344"},"modified":"2011-04-30T05:36:21","modified_gmt":"2011-04-30T05:36:21","slug":"vdk-ist-ansprechpartner-bei-sozialrechtlichen-problemen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=85344","title":{"rendered":"VdK ist Ansprechpartner bei sozialrechtlichen Problemen"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110429_Barrierefreiheit.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-85345\" title=\"110429_Barrierefreiheit\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110429_Barrierefreiheit-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110429_Barrierefreiheit-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110429_Barrierefreiheit.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>Die Sanierung des Rathauses in Petersberg steht beispielhaft f\u00fcr das, was sich die heimischen Vertreter des Sozialverbandes VdK Hessen-Th\u00fcringen unter Barrierefreiheit vorstellen. \u201eMan kann es als Vorzeigeprojekt bezeichnen\u201c, betont Erwin Lippert, der die Ma\u00dfnahme von Anfang an in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen von Gemeinde, Architekturb\u00fcro und Bau ausf\u00fchrenden Firmen begleitet hat. Nach einer \u201egewissen Anlaufzeit\u201c, so Fuldas VdK-Kreisvorsitzender Rudolf Schmitt, sei die Nachfrage nach einer Beratung bez\u00fcglich barrierefreien Bauens und Wohnens durch die VdK-Fachleute stark gestiegen. In deren Genuss kommen allerdings nur die Mitglieder des Sozialverbandes, f\u00fcr die eine solche Hilfestellung kostenlos ist. <!--more--><\/p>\n<p>Andererseits wird die Unterst\u00fctzung des VdK auch bei \u00f6ffentlichen Bauprojekten in Anspruch genommen \u2013 beispielsweise bei B\u00fcrgerh\u00e4usern, Kinderg\u00e4rten, Rath\u00e4usern oder auch bei Stra\u00dfenbauma\u00dfnahmen. Die Fachleute sind dann, wie in Petersberg, von Beginn in die Planungen eingebunden. Ende 2004 trat das hessische Behinderten-Gleichstellungsgesetz in Kraft, f\u00fcr das sich der VdK sehr stark gemacht hatte. Darin ist unter anderem auch der Bereich Barrierefreiheit verankert, was sich sowohl auf Neu-, Um- und Erweiterungsbauten als auch auf bereits bestehende Bauten bezieht, \u201edie entsprechend schrittweise mit dem Ziel einer m\u00f6glichst weit reichenden Barrierefreiheit zu gestalten sind, &#8230;soweit dies nicht mit einem unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Mehraufwand verbunden ist\u201c.<\/p>\n<p>Erwin Lippert, VdK-Bezirksbeauftragter f\u00fcr Betriebsarbeit und Barrierefreiheit und Fachkraft auf diesem Gebiet, ist gemeinsam mit Ingenieur Bruno Fischer seit einigen Jahren beratend aktiv. Beide haben in dieser Zeit bereits eine ganze Reihe \u00f6ffentlicher Geb\u00e4ude zertifiziert und zudem \u00fcber H\u00f6he und Umfang m\u00f6glicher F\u00f6rderung aufgekl\u00e4rt. Sie haben dabei die Erfahrung gemacht, dass gerade auch die Zahl \u00e4lterer Menschen stetig zunimmt, die einen barrierefreien Umbau ihres Hauses beziehungsweise ihrer Wohnung w\u00fcnschen, um m\u00f6glichst lange in der vertrauten Umgebung bleiben zu k\u00f6nnen. Deutlich werde auch an diesem Beispiel, so VdK-Kreischef Schmitt, \u201edass Barrierefreiheit nicht nur etwas mit Behindert-Sein zu tun hat, sondern viele Aspekte des Lebens beinhaltet\u201c.<\/p>\n<p>Wichtig sei, so Bruno Fischer, \u201edass vor Baubeginn ein Antrag auf F\u00f6rderung gestellt wird, die dann entweder \u00fcber Zusch\u00fcsse oder Darlehen gew\u00e4hrt wird\u201c. Zust\u00e4ndig sind die Sozial\u00e4mter der Landkreise und kreisfreien St\u00e4dte des jeweiligen Wohnorts. Die Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen sich erstrecken von der Schaffung einer Freifl\u00e4che \u00fcber einen barrierefreien Toilettenzugang und den Abbau von Stufen oder Schwellen bis hin zu Rampen und dem Einbau von Aufz\u00fcgen.<\/p>\n<p>Das Engagement der heimischen VdK-Barriereberater ist rein ehrenamtlich, und weil das Interesse in j\u00fcngster Zeit so enorm zugenommen hat, \u201ekommen da einige Stunden zusammen\u201c, wie Fischer und Lippert betonen. Letztgenannter ist alleine im M\u00e4rz \u00fcber 1.400 Kilometer gefahren, um sein Wissen weiter zu geben \u2013 ein \u201eFulltimejob\u201c, wie er betont. Zumal der betreffende VdK-Bezirk recht umf\u00e4nglich ist und die Landkreise Fulda, Hersfeld-Rotenburg und Vogelsberg umfasst. Der Kreisverband Fulda mit seinen 47 Ortsvereinen hat rund 8.000 Mitglieder \u2013 \u201emit steigender Tendenz\u201c, wie Vorsitzender Rudolf Schmitt betont. Denn es gebe immer mehr Menschen, die Hilfe brauchten, und dies beileibe nicht nur dann, wenn es um Fragen des barrierefreien Wohnens gehe. Viele k\u00e4men \u201edirekt mit einer dicken Akte unterm Arm, weil sie sich bei sozialrechtlichen Problemen \u00fcberfordert f\u00fchlen und einen Ansprechpartner suchen\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Die Sanierung des Rathauses in Petersberg steht beispielhaft f\u00fcr das, was sich die heimischen Vertreter des Sozialverbandes VdK Hessen-Th\u00fcringen unter Barrierefreiheit vorstellen. \u201eMan kann es als Vorzeigeprojekt bezeichnen\u201c, betont Erwin Lippert, der die Ma\u00dfnahme von Anfang an in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen von Gemeinde, Architekturb\u00fcro und Bau ausf\u00fchrenden Firmen begleitet hat. 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