{"id":84707,"date":"2011-04-11T00:30:24","date_gmt":"2011-04-11T00:30:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=84707"},"modified":"2011-04-11T08:53:38","modified_gmt":"2011-04-11T08:53:38","slug":"landrat-marx-die-beste-sozialarbeit-ist-eine-gelingende-arbeitsmarktpolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=84707","title":{"rendered":"Landrat Marx: \u201eDie beste Sozialarbeit ist eine gelingende Arbeitsmarktpolitik\u201c"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-84708\" title=\"110408_Vogelsberg\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110408_Vogelsberg-265x152.jpg\" alt=\"\" hspace=\"5\" width=\"265\" height=\"152\" align=\"left\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110408_Vogelsberg-265x152.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110408_Vogelsberg.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><strong>Vogelsbergkreis.<\/strong> Die Konjunkturprogramme von Land und Bund zur Abmilderung der Auswirkungen der Bankenkrise waren im Vogelsbergkreis besonders wirksam. Diese Auffassung vertraten Vertreter der Handwerkskammer Wiesbaden, der Kreishandwerkerschaft und des Vogelsbergkreises \u00fcbereinstimmend anl\u00e4sslich eines Besuchs beim Bauunternehmen Gluck in Schlitz-Rimbach.<!--more--><\/p>\n<p>Nahezu 100 Prozent der 27 Millionen Euro im gesamten Kreis sind verausgabt und landeten \u2013 sehr zur Freude von Landrat Rudolf Marx \u2013 zu 80 Prozent als Bauauftr\u00e4ge im heimischen Handwerk. Das hat in den vergangenen beiden Jahren im Vogelsbergkreis sch\u00e4tzungsweise rund 150 Arbeitspl\u00e4tze gesichert.<\/p>\n<p>\u201eDie beste Sozialarbeit ist eine gelingende Arbeitsmarktpolitik\u201c, sagte Landrat Marx, der gemeinsam mit der Handwerks-Delegation von den Inhabern des Unternehmens, der Familie Schaub-Gluck, herzlich in Rimbach empfangen wurde. Die Firma Gluck war unter anderem f\u00fcr die Errichtung des Neubaus am Lauterbacher Gymnasiums verantwortlich. Landrat Marx dankte in diesem Zusammenhang auch dem Architekten Erich Lachmann, der bereits bei vielen Kreisprojekten exakte Arbeit abgeliefert habe. Der erfolgreiche Architekt hat \u00fcbrigens bei der Firma Gluck Maurer gelernt.<\/p>\n<p>Das Familienunternehmen Gluck gl\u00e4nzt mit einer sehr hohen Ausbildungsquote. Dieter Schaub h\u00e4lt es f\u00fcr den sinnvollsten Weg, dem Fachkr\u00e4ftemangel durch eigene Ausbildungsanstrengungen zu begegnen. 140 junge Menschen hat der Betrieb seit seinem Bestehen bereits ausgebildet. Von den 100 Mitarbeitern sind zurzeit 11 Auszubildende, was vom Landrat und den Vertretern der Kammer als exzellent bezeichnet wurde. \u201eEs fehlt leider vielen Unternehmern hier noch an Einsicht\u201c, bedauerte Dieter Schaub.<\/p>\n<p>Anita Schaub-Gluck, Maurermeisterin und Diplom-Ingenieurin, leitet seit dem Tod ihres Vaters August Gluck die Geschicke des expandierenden Familienunternehmens mit einem hoch motivierten Mitarbeiterteam. Sie stellte die regionale Verwurzelung der Firma heraus und unterst\u00fctzte die These ihres Ehemanns: \u201eNur Ausbildung sichert Fachkr\u00e4fte.\u201c Ingenieurin Alexandra Schaub erl\u00e4uterte dar\u00fcber hinaus erfolgreiche Projekte an Schulen in der Verbesserung des \u00dcbergangs von der Schule in den Beruf (Handwerk an Schule).<\/p>\n<p>\u201eDie B\u00fcrger sollen wissen, wie kraftvoll solch ein Familienunternehmen mit regionaler Verwurzelung wirkt\u201c, sagte Klaus Repp, Pr\u00e4sident der Handwerkskammer Wiesbaden, der die Arbeitsmarktpolitik des Vogelsbergkreises und auch die neue flexiblere, regionalbezogene Vergabepraxis des Landes und des Kreises ausdr\u00fccklich lobte.<\/p>\n<p>Ein wesentliches Arbeitsfeld f\u00fcrs Handwerk sei in den n\u00e4chsten Jahren das Thema \u201eEnergieeffizienz in Wohngeb\u00e4uden\u201c. Das sei \u00f6kologisch geboten und \u00f6konomisch sinnvoll. Eine \u201eDelle\u201c nach den Konjunkturprogrammen f\u00fcrchtet Repp f\u00fcrs Handwerk nicht: \u201eDer private Konsum wird nachziehen\u201c, gab sich der Pr\u00e4sident \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Kreishandwerksmeister Herbert Betz ist klar: \u201eGute Mitarbeiter sind ein Schatz!\u201c Es gelte vor allem die jungen Leute in der Region zu halten und die Ausbildungsanstrengungen zu verst\u00e4rken. Der Landrat stehe \u201efest an der Seite des Handwerks\u201c, freute sich Betz.<\/p>\n<p>Kreisbeigeordneter Hanns Michael Diening erl\u00e4uterte, dass durch die Konjunkturprogramme fast die H\u00e4lfte des \u201eInvestitionsstaus\u201c im Schulbereich habe abgearbeitet werden k\u00f6nnen. Gleichzeitig seien viele Arbeitspl\u00e4tze gesichert worden. Ewald Keil, Leiter des Amtes f\u00fcr Geb\u00e4udemanagement, machte auf den gro\u00dfen Anteil Energie einsparender Investitionen auch durch die Sonderprogramme aufmerksam. Die j\u00fcngsten Ma\u00dfnahmen allein sparten j\u00e4hrlich ein Heiz\u00f6l-\u00c4quivalent von 300.000 Litern ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. Die Konjunkturprogramme von Land und Bund zur Abmilderung der Auswirkungen der Bankenkrise waren im Vogelsbergkreis besonders wirksam. 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