{"id":84682,"date":"2011-04-10T01:04:32","date_gmt":"2011-04-10T01:04:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=84682"},"modified":"2011-04-09T17:04:56","modified_gmt":"2011-04-09T17:04:56","slug":"tanner-museenlandschaft-offnet-wieder-ihre-pforten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=84682","title":{"rendered":"Tanner Museenlandschaft \u00f6ffnet wieder ihre Pforten"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-84683\" title=\"110408_TannMuseum\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110408_TannMuseum-265x180.jpg\" alt=\"\" hspace=\"5\" width=\"265\" height=\"180\" align=\"left\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110408_TannMuseum-265x180.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110408_TannMuseum.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><strong>Tann. <\/strong>Seit vergangenem Sonntag haben die Museen in Tann ihre T\u00fcren f\u00fcr alle Besucher ge\u00f6ffnet. Zum Start in die neue Saison d\u00fcrfen die G\u00e4ste gespannt sein auf besondere Ausstellungen und interessante Angebote. T\u00e4glich zwischen 10 bis 17 Uhr, au\u00dfer montags, k\u00f6nnen die Museen jetzt wieder besucht werden.<!--more--><\/p>\n<p>\u201cMit der Neuauflage unseres beliebten Stadt- und Museumsf\u00fchrers haben die Touristen einen wichtigen Begleiter zur Hand, um sich \u00fcber die Museenlandschaft in Tann zu in-formieren. Ebenfalls neu im Brosch\u00fcren-Programm ist ein Gastgewerbef\u00fchrer, den die Kommunen Ehrenberg, Hilders und Tann als gemeinsames Projekt herausgegeben haben\u201c, informiert die stellvertretende Tourist-Info-Leiterin Christine Grob. Mit dem Erwerb des Museumstickets hat der Gast die M\u00f6glichkeit, den Sagenkeller, das Museumsdorf, die geologische Dauerausstellung Steinreich, das Tanner Stadttor sowie das Naturmuseum zum Preis von insgesamt vier Euro je Erwachsenem und 2,50 Euro f\u00fcr Kinder und Jugendliche zu besichtigen. Pro Familie kostet das Museumsticket zw\u00f6lf Euro und ebenso zum Eintritt in alle f\u00fcnf Museen berechtigt die innovative OpaOmaEnkel-Card, die f\u00fcr 11,80 Euro in der Tanner Tourist-Info erh\u00e4ltlich ist. Spezielle F\u00fchrungen durch Museumsdorf und Naturmuseum k\u00f6nnen zum Preis von 30 Euro je Besuchergruppe individuell mit den Mitarbeitern der Tourist-Information vereinbart werden.<\/p>\n<p>Die Geb\u00e4ude des \u201eRh\u00f6ner Museumsdorfes\u201c, das sich aus drei historischen Rh\u00f6nh\u00f6fen und einigen Nebengeb\u00e4uden zusammensetzt, sind teilweise \u00e4lter als zweihundert Jahre. Zu se-hen sind hier unter anderem ein ger\u00e4umiger Dreiseithof, ein bescheidener Zweiseithof sowie ein \u00e4rmlich ausgestattetes H\u00fcttneranwesen, die allesamt R\u00fcckschl\u00fcsse auf den sozialen Stand ihrer fr\u00fcheren Bewohner zulassen. Detailgetreu wurden die Innenr\u00e4ume nachgestaltet. So k\u00f6nnen die Museumsbesucher einen Blick auf Original-M\u00f6bel und Einrichtungsgegens-t\u00e4nde wie einen Schreibschrank und Ohrensessel, ein Spinnrad und Kinderschaukelpferd oder auch auf einen typischen Uhrenkasten sowie einen mannshohen Stubenofen werfen. Die alten H\u00e4user wurden nicht nur mittels der Original-Baustoffe, sondern auch durch Nut-zung \u00fcberlieferter Arbeitstechniken wiederaufgebaut.<\/p>\n<p>In einem ehemaligen Teil des Tanner Schlosskomplexes ist das Naturmuseum eingerichtet. Hier finden die Tann-Touristen beispielsweise selten gewordene oder zum Teil gar nicht mehr in der Rh\u00f6n vorkommende Tier- und Pflanzenarten. Pr\u00e4parierte Exemplare von Fuchs, Dachs, Hase, Reh, Sperber und Stockente finden sich neben Seltenheiten wie Birkwild, Rebhuhn sowie dem in der Kernrh\u00f6n heute kaum noch beheimateten Rothirsch. Aus den Reihen der in unseren Gefilden bereits ausgestorbenen Tierarten sind etwa Wolf, Braunb\u00e4r und Auerwild vertreten.<\/p>\n<p>In der Eingangshalle im Erdgeschoss des Naturmuseums wird der Gast etwa von in Lebens-gr\u00f6\u00dfe nachgebildeten Eiszeitmenschen und imposanten Gro\u00dftieren wie Elch und Wisent empfangen, die einen ersten Eindruck vom Leben in der Rh\u00f6n zwischen Eiszeitalter und Neuzeit vermitteln sollen. Ein Feuer spuckendes Vulkanmodell weist auf den vulkanischen Ursprung des Rh\u00f6ngebirges hin. Im Obergeschoss des Naturmuseums finden regelm\u00e4\u00dfig Ausstellungen verschiedener regionaler K\u00fcnstler statt. \u201eChristliche Glaubenszeugnisse in der Kunst gestern und heute\u201c hei\u00dft eine noch bis zum 24. April gezeigte Ausstellung, bei der unter anderem eindrucksvolle Fotoaufnahmen von Carola Nicolaus aus Tann zu sehen sind, die einen Teil ihrer Arbeit auch den Bildst\u00f6cken und Wegkreuzen in der Rh\u00f6n gewidmet hat. Zum gleichen Thema warten auch Skulpturen und Bilder von Doris Reim aus Mansbach so-wie von den Sch\u00fclern der Schnitzschule in Empfertshausen auf die interessierten Besucher. Ziemlich deftig wird es zugehen beim mittelalterlichen Haxenessen am 16. und 17. Juli im weitr\u00e4umigen Hofgel\u00e4nde des Museumsdorfs. Au\u00dferdem soll am Samstag des gleichen Wochenendes in der angrenzenden Kulturscheune ein am\u00fcsantes Bauerntheater die Zuschauer begeistern. Und bereits am letzten Juniwochenende l\u00e4dt der Rh\u00f6ner Musiker und Maler Michael Dickmann, der eine Vorliebe f\u00fcr exotische Saiteninstrumente sowie f\u00fcr Musik von Blues bis Rock hat, zu einem bunten Konzert in die Kulturscheune ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Tann. Seit vergangenem Sonntag haben die Museen in Tann ihre T\u00fcren f\u00fcr alle Besucher ge\u00f6ffnet. 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