{"id":84598,"date":"2011-04-07T00:15:18","date_gmt":"2011-04-07T00:15:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=84598"},"modified":"2011-04-07T07:56:04","modified_gmt":"2011-04-07T07:56:04","slug":"podiumsdiskussion-an-der-hochschule-fulda-mehr-verantwortung-bei-der-polizei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=84598","title":{"rendered":"Podiumsdiskussion an der Hochschule Fulda: Mehr Verantwortung bei der Polizei"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda. <\/strong>Transparenz und\u00c2\u00a0 Verantwortung bei der Polizei ist in Deutschland Bundes- und L\u00e4ndersache und wird sehr unterschiedlich gehandhabt. W\u00e4hrend mit der Einf\u00fchrung der Kennzeichnungspflicht in Berlin und einem fortgeschrittenen Gesetzesvorhaben von Regierung und Opposition in Brandenburg erste konkrete Schritte in die von Amnesty International geforderte Richtung unternommen wurden, halten sich viele Bundesl\u00e4nder noch bedeckt bzw. lehnen jede Diskussion \u00fcber dieses Thema ab. Dies gilt auch f\u00fcr Hessen, das zwar eine freiwillige Kennzeichnungspflicht eingef\u00fchrt hat, aber de facto davon keinen Gebrauch macht.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Warum ist das so in Hessen? Wie steht es in Hessen mit der\u00c2\u00a0 Transparenz bei der Polizei und\u00c2\u00a0 der Bereitschaft mehr Verantwortung zu \u00fcbernehmen?<\/strong><\/p>\n<p>Diese und viele grunds\u00e4tzliche Fragen zum Thema der aktuellen Amnesty-Kampagne zu rechtswidriger Polizeigewalt in Deutschland sollen in einer Podiumsdiskussion <strong>am 14. April, um 19.00 Uhr, in der Halle 8 <\/strong>der Hochschule Fulda aufgearbeitet werden. Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Ulrike Holler, die als Podiumsg\u00e4ste den Amnesty-Vertreter Andreas Schwantner, den Giessener Rechtsanwalt Tronje D\u00f6hmer und Ewald Gerk (Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Osthessen)  an ihrer Seite hat. Das zust\u00e4ndige hessische Innenministerium bzw. seine Polizeivertreter konnten sich leider nicht zu einer Teilnahme entschlie\u00dfen. Amnesty Fulda und der AStA der Hochschule Fulda laden alle am Thema interessierten B\u00fcrgerInnen, insbesondere auch Landes- und Bundes-Polizeiangeh\u00f6rige, zu dieser Podiumsdiskussion ein.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber\u00c2\u00a0 die Kampagne \u201e Mehr Verantwortung bei der Polizei\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Seit acht Monaten gibt es die Amnesty International Kampagne &#8220;Mehr Verantwortung bei der Polizei&#8221;. Zehntausende Menschen haben seit dem Kampagnenstart im Juli 2010 die Forderungen nach einer transparenteren Polizeiarbeit in Deutschland unterst\u00fctzt &#8211; ein beeindruckender Erfolg!<\/p>\n<p>Die starke Beteiligung an der Kampagne zeigt: Der Ruf nach mehr Transparenz bei der Polizei ist laut und deutlich. Noch nie wurde das Thema rechtswidrige Polizeigewalt in Deutschland so stark (und so sachlich!) in der \u00d6ffentlichkeit diskutiert. Mit der Kampagne will Amnesty die gr\u00f6\u00dftenteils sehr gute Polizeiarbeit strukturell unterst\u00fctzen und verbessern, und letztlich durch mehr Transparenz und Verantwortung bei der Polizei auch das Vertrauen in die Polizei st\u00e4rken.<\/p>\n<p>In den kommenden Monaten stehen bei der Kampagne direkte \u00dcberzeugungsbem\u00fchungen mit den politisch Verantwortlichen im Fokus. Es gilt die erworbenen Einsichten bei den politischen Vertretern abzufragen und einzufordern. Dazu bietet Amnesty International mit einer Online-Demonstration, einer E-Mail-Petition sowie aktuellen Karten\u00fcbersichten zum Stand der Kampagnen-Forderungen\u00c2\u00a0 unter\u00c2\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.amnestypolizei.de\/mitmachen\">www.amnestypolizei.de\/mitmachen<\/a> Hilfestellung und weitere Informationen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Transparenz und\u00c2\u00a0 Verantwortung bei der Polizei ist in Deutschland Bundes- und L\u00e4ndersache und wird sehr unterschiedlich gehandhabt. 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