{"id":84595,"date":"2011-04-07T00:35:11","date_gmt":"2011-04-07T00:35:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=84595"},"modified":"2011-04-07T07:56:43","modified_gmt":"2011-04-07T07:56:43","slug":"krebsberatungsstelle-fulda-bietet-sozialrechtliche-unterstutzung-und-psychologische-hilfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=84595","title":{"rendered":"Krebsberatungsstelle Fulda bietet sozialrechtliche Unterst\u00fctzung und psychologische Hilfen"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110407_Stefanie-Diener.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-84597\" title=\"110407_Stefanie-Diener\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110407_Stefanie-Diener-265x372.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"372\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110407_Stefanie-Diener-265x372.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110407_Stefanie-Diener-188x265.jpg 188w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110407_Stefanie-Diener.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>Am 1. Dezember 2010 hat die Hessische Krebsgesellschaft e.V. in der Lindenstra\u00dfe 4a eine Psychosoziale Krebsberatungsstelle er\u00f6ffnet. Dort ber\u00e4t Stefanie Diener (Foto) Patienten und Angeh\u00f6rige in allen Fragen, die mit der Krankheit zu tun haben. Die Beratung ist kostenfrei. Im Interview spricht die Diplom-Sozialp\u00e4dagogin \u00fcber die Inhalte und Ziele der Krebsberatungsstelle.<\/p>\n<p><strong>Seit wann sind Sie in der Krebsberatung t\u00e4tig?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe Sozialp\u00e4dagogik studiert, mein Anerkennungsjahr nach dem Studium im Klinikum Fulda absolviert und anschlie\u00dfend drei Jahre lang in einer orthop\u00e4dischen Rehaklinik gearbeitet. Seit etwa vier Jahren bin ich in der Krebsberatung t\u00e4tig. Im Klinikum Hanau habe ich das Brust- und Darmzentrum betreut und dort viel mit Krebspatienten gearbeitet. Dar\u00fcber hinaus war ich auch Beraterin in der Erika-Pitzer-Krebsberatungsstelle in Bad Soden-Salm\u00fcnster.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Wie wird das neue Angebot in Fulda angenommen?<\/strong><\/p>\n<p>Das Angebot wird sehr gut angenommen. Es gibt einige zuweisende Stellen wie beispielsweise das Klinikum Fulda oder das Frauenb\u00fcro, die unsere Arbeit sehr unterst\u00fctzen.<strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>K\u00f6nnen auch Angeh\u00f6rige in die Beratung einbezogen werden?<\/strong><\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich. Patienten und Angeh\u00f6rige k\u00f6nnen gemeinsam bei uns beraten werden. Angeh\u00f6rige \u2013 dazu z\u00e4hlen Ehepartner, Kinder und Freunde \u2013 k\u00f6nnen sich aber auch alleine an uns wenden. Grunds\u00e4tzlich ist die Angeh\u00f6rigenberatung ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Geplant ist, mittelfristig auch eine Angeh\u00f6rigengruppe in unser Angebot zu integrieren.<\/p>\n<p><strong>Wie l\u00e4uft ein Beratungsgespr\u00e4ch ab?<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt keinen standardisierten Ablauf. Manchmal kommen Patienten\/Angeh\u00f6rige nur, um sich \u00fcber die verschiedenen M\u00f6glichkeiten zu informieren oder Informationsmaterial mitzunehmen. Manchmal werden Formulare ausgef\u00fcllt, manchmal geht es um psychologische Gespr\u00e4che \u2013 die Anliegen sind also ganz unterschiedlich.<\/p>\n<p><strong>Mit welchen Fragen kommen Betroffene\/Angeh\u00f6rige zu Ihnen?<\/strong><\/p>\n<p>In erster Linie geht es um sozialrechtliche Unterst\u00fctzung und um psychologische Hilfen. Sozialrechtliche Themen sind Fragen zu Reha-Ma\u00dfnahmen, Schwerbehinderung oder finanzielle Unterst\u00fctzung. Bei den psychologischen Hilfen geht es um die Verarbeitung und Bew\u00e4ltigung der Erkrankung. Dabei steht der Umgang mit der Belastung meistens im Mittelpunkt.<strong> <\/strong>Oft k\u00f6nnen wir ganz konkrete Hilfen geben, manchmal verweisen wir auch an andere Stellen wie beispielsweise Selbsthilfegruppen.<\/p>\n<p><strong>Wie viele Beratungsgespr\u00e4che sind in der Regel notwendig?<\/strong><\/p>\n<p>Auch das ist ganz unterschiedlich. Manchmal ist ein einziges Beratungsgespr\u00e4ch ausreichend. Manchmal kommen die Patienten mehrmals \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu uns. In der Regel ist es so, dass bei psychologischen Beratungsgespr\u00e4chen eher Folgetermine notwendig sind als in der Sozialberatung. <strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Was ist das Ziel der Beratung?<\/strong><\/p>\n<p>Ziel der Beratung ist es, die Patienten psychisch zu entlasten und eine Steigerung der Lebensqualit\u00e4t sowie einen besseren Umgang mit der Belastung zu erm\u00f6glichen. <strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Was raten Sie Menschen, die gerade eine Krebsdiagnose erhalten haben und sich v\u00f6llig hilflos f\u00fchlen?<\/strong><\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde ihnen raten, die Erkrankung nicht mit sich selbst auszumachen, sondern das Gespr\u00e4ch mit der Familie zu suchen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wer zu uns in die Krebsberatungsstelle kommen m\u00f6chte, kann unter der Telefonnummer 0661\/83398644 anrufen und kurzfristig einen Termin vereinbaren. Wer nicht pers\u00f6nlich vorbei kommen kann, den beraten wir gerne telefonisch und bei schweren F\u00e4llen kommen wir auch zu den Patienten nach Hause.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Am 1. Dezember 2010 hat die Hessische Krebsgesellschaft e.V. in der Lindenstra\u00dfe 4a eine Psychosoziale Krebsberatungsstelle er\u00f6ffnet. Dort ber\u00e4t Stefanie Diener (Foto) Patienten und Angeh\u00f6rige in allen Fragen, die mit der Krankheit zu tun haben. Die Beratung ist kostenfrei. Im Interview spricht die Diplom-Sozialp\u00e4dagogin \u00fcber die Inhalte und Ziele der Krebsberatungsstelle. 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