{"id":84593,"date":"2011-04-07T00:05:44","date_gmt":"2011-04-07T00:05:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=84593"},"modified":"2011-04-07T07:59:53","modified_gmt":"2011-04-07T07:59:53","slug":"raus-aus-fulda-viele-junge-menschen-zieht-es-fur-einige-monate-ins-ausland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=84593","title":{"rendered":"Raus aus Fulda: Viele junge Menschen zieht es f\u00fcr einige Monate ins Ausland"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110407_Freiwilligendienst.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-84594\" title=\"110407_Freiwilligendienst\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110407_Freiwilligendienst.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110407_Freiwilligendienst.jpg 592w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/110407_Freiwilligendienst-265x176.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>Neue Eindr\u00fccke gewinnen, eigene Erfahrungen sammeln und endlich selbstst\u00e4ndig sein \u2013 viele junge Erwachsene tr\u00e4umen davon, f\u00fcr einige Zeit im Ausland zu leben. Angela Preis hat sich diesen Wunsch erf\u00fcllt und f\u00fcr neun Monate in Modigliana, Italien, gewohnt und gearbeitet. \u201eEs war eine Zeit der Orientierung, in der ich fremde Kulturen und eine neue Sprache kennen gelernt habe und mich mit andere Freiwilligen austauschen konnte\u201c, beschreibt die 20-J\u00e4hrige, die w\u00e4hrend ihrer Zeit in Italien im Rahmen des Europ\u00e4ischen Freiwilligendienstes (EFD) t\u00e4tig war. Bei der Organisation des Auslandsaufenthaltes stand ihr die Jugendf\u00f6rderung des Landkreises Fulda hilfreich zur Seite. <!--more--><\/p>\n<p>\u201eWir haben uns daf\u00fcr entschieden, junge Menschen, die f\u00fcr einige Zeit im Ausland leben und arbeiten m\u00f6chten, mit dem Europ\u00e4ischen Freiwilligendienst zu entsenden, denn hierbei handelt es sich um ein gutes Rundum-Paket\u201c, erz\u00e4hlt Sandra Buresch, Jugendbildungsreferentin des Landkreises Fulda, die die sehr gute Betreuung durch den EFD als das zentrale Argument f\u00fcr diese Organisation ansieht. Mit Einf\u00fchrungsseminaren und Sprachkursen werden die Teilnehmer gezielt auf ihre Zeit im Ausland, w\u00e4hrend der sie f\u00fcr unterschiedlichste Organisationen arbeiten k\u00f6nnen, vorbereitet.<\/p>\n<p>Die Offenheit gegen\u00fcber den m\u00f6glichen Arbeitsprojekten ist beim EFD sehr gro\u00df \u2013 wichtig ist lediglich, dass die Projekte gemeinn\u00fctzig sind. \u201eEs muss aber kein soziales Projekt sein, f\u00fcr das die jungen Erwachsenen sich engagieren\u201c, betont die Jugendbildungsreferentin, \u201ees sind beispielsweise auch technische, naturwissenschaftliche oder kulturelle T\u00e4tigkeiten m\u00f6glich\u201c. Alle teilnehmenden Organisationen, die Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr die Freiwilligen zur Verf\u00fcgung stellen, sind registriert und gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Im Ausland angekommen, verwirklicht sich f\u00fcr viele junge Erwachsene ein lang gehegter Traum. \u201eIch wusste schon seit der achten Klasse, dass ich f\u00fcr ein Jahr ins Ausland will. Ich wollte einfach die Herausforderungen und Erfahrungen, die ein solcher Aufenthalt mit sich bringt, erleben\u201c, berichtet Ramona Parr, die gerade ihr Auslandsjahr in Cork, Irland, verbringt. Die 21-j\u00e4hrige arbeitet in einer Einrichtung f\u00fcr Menschen mit k\u00f6rperlicher und geistiger Behinderung und kann nun, nachdem gut die H\u00e4lfte ihres Aufenthaltes vorbei ist, nicht ohne Stolz sagen, dass sie viele Erfahrungen aus ihrer Zeit in Cork f\u00fcr ihr weiteres Leben mitnehmen werde.<\/p>\n<p>\u201eIch habe mich insgesamt weiterentwickelt, so wei\u00df ich jetzt zum Beispiel, dass ich in Zukunft ohne Probleme auf eigenen F\u00fc\u00dfen stehen kann. Au\u00dferdem bin ich \u2013 auch aufgrund meiner T\u00e4tigkeit hier &#8211; st\u00e4rker, offener und selbstbewusster geworden\u201c, res\u00fcmiert Parr, die sich besonders freut, dass sie viele neue Freunde gewonnen hat und bald sogar zur Hochzeit eines spanischen Au-Pairs gehen wird.<\/p>\n<p>Solche Freundschaften sowie das Kennenlernen von Kultur, Lebensrhythmus und Gastgeberland stehen &#8211; neben der Arbeit &#8211; im Vordergrund des EFD. \u201eGastfreundschaft wird in vielen L\u00e4ndern gro\u00df geschrieben, so kann es sein, dass die Jugendlichen auch nach Hause eingeladen werden\u201c, wei\u00df Buresch. Daneben erweitert der Kontakt zu anderen Freiwilligen aus unterschiedlichen L\u00e4ndern und Kulturen den Horizont der jungen Erwachsenen. \u201eSich mit den anderen Freiwilligen auszutauschen, war eine sch\u00f6ne Erfahrung\u201c, erinnert sich auch Preis an ihre Zeit in Italien.<\/p>\n<p>\u201eVieles h\u00e4ngt nat\u00fcrlich von den jungen Menschen und den Umst\u00e4nden vor Ort ab\u201c, betont Buresch und verweist darauf, dass das pers\u00f6nliche Engagement entscheidend daf\u00fcr sei, wie schnell die Freiwilligen neue Leute kennen lernen w\u00fcrden. Und auch die Dauer des Aufenthaltes ist ausschlaggebend daf\u00fcr, wie tief man in neue Freundschaften, eine neue Sprache und vor allem eine fremde Kultur eintauchen k\u00f6nne. Deshalb empfiehlt die Jugendbildungsreferentin eine Mindestaufenthaltsdauer von sechs Monaten &#8211; auch wenn die Dauer der Projekte im Rahmen des EFD grunds\u00e4tzlich sehr variabel ist und der Auslandsaufenthalt sich deshalb besonders gut an die unterschiedlichen Lebenssituationen und Bed\u00fcrfnisse junger Erwachsener anpassen l\u00e4sst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Neue Eindr\u00fccke gewinnen, eigene Erfahrungen sammeln und endlich selbstst\u00e4ndig sein \u2013 viele junge Erwachsene tr\u00e4umen davon, f\u00fcr einige Zeit im Ausland zu leben. 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