{"id":84289,"date":"2011-03-31T00:18:45","date_gmt":"2011-03-31T00:18:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=84289"},"modified":"2011-03-29T21:19:40","modified_gmt":"2011-03-29T21:19:40","slug":"erziehungsberatungsstelle-weiterhin-stark-nachgefragt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=84289","title":{"rendered":"Erziehungsberatungsstelle weiterhin stark nachgefragt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda. Die Beratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche des Landkreises und der Stadt Fulda hat im vergangenen Jahr ihre Gruppenanbote ausgeweitet. Zwar bildet die Einzelfallhilfe weiterhin das Schwergewicht der T\u00e4tigkeit. Jedoch gewinnen Gruppenangebote sowie die pr\u00e4ventive Arbeit, mit der insbesondere die Erziehungskompetenz von Eltern gest\u00e4rkt werden soll, eine zunehmende Bedeutung.<!--more--><\/strong><\/p>\n<p>Die Beratungsstelle, die am 1. Januar 2005 in die Tr\u00e4gerschaft des Landkreises \u00fcberf\u00fchrt wurde, hat den Auftrag, Kindern, Jugendlichen, Eltern und Erziehern bei psychosozialen Problemen, bei der Gestaltung der famili\u00e4ren Beziehung sowie in Entwicklungsfragen von Kindern freiwillige, kostenfreie und niedrigschwellige Hilfen zur Selbsthilfe anzubieten. Die Zust\u00e4ndigkeit erstreckt sich auf den Landkreis und die Stadt Fulda, so dass rein rechnerisch auf eine Beratungskraft rund 43.500 Einwohner oder 10.500 junge Menschen unter 21 Jahren kommen.<\/p>\n<p>Insgesamt suchten in 2010 987 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten Rat und Hilfe (2009: 826). Die Zahl der Neuanmeldungen stieg um 7,8 Prozent auf 761 (2009: 706). Die durchschnittliche Wartezeit betrug 15,2 Tage, wobei fast\u00c2\u00a0 90 Prozent der Ratsuchenden innerhalb von vier Wochen einen Termin bekamen. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen aus der Stadt Fulda ist mit 34,7 Prozent leicht gestiegen (2009: 32,25%). 15,4 Prozent der Klienten hatten einen Migrationshintergrund.<\/p>\n<p>Mit 52,9 Prozent ging der Anteil junger Menschen, die bei den Eltern lebten, deutlich zur\u00fcck (2009: 60,6%). Die gr\u00f6\u00dfte Altersgruppe stellten die 9- bis 12-j\u00e4hrigen (20,2%), gefolgt von den 6- bis 9-j\u00e4hrigen (19,5%) und 12- bis 15-j\u00e4hrigen (18,3%). Die h\u00e4ufigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr die Hilfegew\u00e4hrung waren Belastungen durch famili\u00e4re Konflikte (z.B. Trennung und Scheidung), Auff\u00e4lligkeiten im Sozialverhalten (z.B. Aggressivit\u00e4t, Geschwisterrivalit\u00e4t) und eingeschr\u00e4nkte Erziehungskompetenz der Eltern. Eine starke Zunahme verzeichneten Gef\u00e4hrdungen des Kindeswohls.<\/p>\n<p>An speziellen Gruppenangeboten der Beratungsstelle werden im Jahresbericht 2010 zwei Teen-Triple P-Kurse f\u00fcr Eltern von Teenagern (12 bis 16 Jahre), drei Gruppentrainings f\u00fcr Eltern in Trennungssituationen, eine Kindergruppe zur Biografiearbeit mit Pflegekindern sowie zwei Kindergruppen zum Training der sozialen Kompetenz genannt. Ausf\u00fchrliche Erl\u00e4uterungen sowohl zu den Erfahrungen aus der Biographiearbeit mit Pflegekindern als auch zu den Ergebnissen einer Nachbefragung von \u201eAbbrechern\u201c finden sich im Praxisteil des Jahresberichts.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Beratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche<\/p>\n<p>Marienstra\u00dfe 5<\/p>\n<p>36039 Fulda<\/p>\n<p>Telefon 0661\/901578-0<\/p>\n<p>e-Mai <a href=\"mailto:erziehungsberatung@landkreis-fulda.de\">erziehungsberatung@landkreis-fulda.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.,erziehungsberatung-fulda.de\/\">www.erziehungsberatung-fulda.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Die Beratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche des Landkreises und der Stadt Fulda hat im vergangenen Jahr ihre Gruppenanbote ausgeweitet. Zwar bildet die Einzelfallhilfe weiterhin das Schwergewicht der T\u00e4tigkeit. 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