{"id":84145,"date":"2011-03-27T01:32:40","date_gmt":"2011-03-27T01:32:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=84145"},"modified":"2011-03-27T07:33:50","modified_gmt":"2011-03-27T07:33:50","slug":"trost-fur-kleine-patienten-malteser-bieten-kinderbesuchsdienst-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=84145","title":{"rendered":"Trost f\u00fcr kleine Patienten &#8211; Malteser bieten Kinderbesuchsdienst an"},"content":{"rendered":"<p><strong><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-84146\" title=\"110325_Kinderbesuchsdienst\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/110325_Kinderbesuchsdienst-265x177.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"177\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/110325_Kinderbesuchsdienst-265x177.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/110325_Kinderbesuchsdienst.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>Fulda. <\/strong>Die OP hat ihr Leben gerettet. Dora (9) \u00f6ffnet die Augen, aber von ihrer Mama und ihr Papa fehlt jede Spur. Fast 7000 Kilometer trennen das M\u00e4dchen von seinen Eltern in Angola. Doch jemand ist da, der jeden Tag an Doras Krankenbett im Klinikum Fulda sitzt. Jemand, der sie tr\u00f6stet, ihre Tr\u00e4nen trocknet und ihre Hand h\u00e4lt, wenn die Angst zu gro\u00df wird. Neben den \u00c4rzten und Pflegekr\u00e4ften des Krankenhauses k\u00fcmmern sich die Helferinnen des Malteser Kinderbesuchsdienstes w\u00e4hrend Doras zweimonatiger \u00dcberlebensreise um sie. Sie schenken ihr N\u00e4he in der Fremde.<!--more--><\/p>\n<p>Bereit zum zweiten Mal besuchten die ehrenamtlichen Helferinnen des Malteser Kinderbesuchsdienstes ein angolanisches M\u00e4dchen w\u00e4hrend ihres Aufenthaltes im Klinikum Fulda. Dora hatte eine entz\u00fcndete H\u00fcfte. Durch die Stiftung Friedensdorf e.V. hat sie die M\u00f6glichkeit einer kostenfreien Behandlung in Deutschland erhalten. In ihrem Heimatland g\u00e4be es f\u00fcr sie keine Chance. Zweimal musste das M\u00e4dchen operiert werden und zwei Monate in Fulda bleiben, ohne ihre Eltern.<\/p>\n<p>Die Malteserinnen Janine Rothmayer, Anna Pannek, Lisa Merz und Doris Reinhardt besuchten die Kleine beinah t\u00e4glich zwei Stunden lang und lenkten sie vom Klinikalltag ab. Sie puzzelten mit ihr oder bliesen Gummihandschuhe zu Luftballons auf. Sie leisteten ihr beim Essen Gesellschaft und tr\u00f6sten sie, wenn die Schmerzen und das Heimweh \u00dcberhand nahmen. \u201eDazu braucht man nicht die Sprache des anderen zu sprechen\u201c, sagt Doris Reinhardt, \u201ees reicht, einfach da zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Ein tolles Erlebnis f\u00fcr alle war der Schnee, den die Neunj\u00e4hrige aus ihrer Heimat nicht kannte. Die Helferinnen brachten ihr drei Becher Schnee aufs Zimmer. \u201eSie formte B\u00e4llchen und schaute verdutzt auf ihre H\u00e4nde, die nach ein paar Minuten ganz kalt waren und der Schnee nur noch Wasser\u201c, erinnert sich Lisa Merz.<\/p>\n<p>Den Kinderbesuchsdienst der Malteser gibt es seit Juni 2010 \u2013 und er besucht nicht nur Kinder aus fernen L\u00e4ndern, sondern alle kleinen Klinikpatienten, wenn sie und ihre Eltern es m\u00f6chten. Die Idee dazu hatten Professor Dr. Reinald Repp, Direktor der Klinik f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Fulda, und Doris Reinhardt, Referentin f\u00fcr den Besuchs- und Begleitungsdienst bei den Maltesern. \u201eManchmal k\u00f6nnen die Eltern nicht st\u00e4ndig am Krankenbett sitzen und ihr Kind unterst\u00fctzen\u201c, wei\u00df Reinhardt. Auch Wunsch sind dann die Malteser zur Stelle. Sie sind f\u00fcr die Kinder da und entlasten die Angeh\u00f6rigen. \u201eWenn man erleben darf, wie man mit Liebe und Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen eine kleine Kinderseele beruhigen und ihr ein wenig Geborgenheit schenken kann, dann ist das viel mehr wert, als man mit Geld bezahlen k\u00f6nnte\u201c, so Doris Reinhard.<\/p>\n<p>Infos zum Malteser Kinderbesuchsdienst erteilt Doris Reinhard unter 0661\/86977-17 oder per Mail doris.reinhardt@malteser-fulda.de.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Die OP hat ihr Leben gerettet. Dora (9) \u00f6ffnet die Augen, aber von ihrer Mama und ihr Papa fehlt jede Spur. Fast 7000 Kilometer trennen das M\u00e4dchen von seinen Eltern in Angola. Doch jemand ist da, der jeden Tag an Doras Krankenbett im Klinikum Fulda sitzt. 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