{"id":84036,"date":"2011-03-24T00:15:27","date_gmt":"2011-03-24T00:15:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=84036"},"modified":"2011-03-23T14:16:25","modified_gmt":"2011-03-23T14:16:25","slug":"entscheidung-uber-421-milliarden-euro-46-millionen-bundesburger-zur-wahl-aufgerufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=84036","title":{"rendered":"Entscheidung \u00fcber 421 Milliarden Euro &#8211; 46 Millionen Bundesb\u00fcrger zur Wahl aufgerufen"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Dieter-Wagner.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-84037\" title=\"Dieter Wagner\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Dieter-Wagner-265x264.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Dieter-Wagner-265x265.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Dieter-Wagner.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda.<\/strong> Wenngleich es um 421 Milliarden Euro geht, ein Betrag, der weit \u00fcber dem Haushalt der Bundesrepublik Deutschland liegt, nehmen viele Bundesb\u00fcrger nur wenig Notiz von den Sozialwahlen und die Einflussnahme darauf. Dies nahmen die regionalen Bezirksverb\u00e4nde der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und des Kolpingwerk zum Anlass zu einer Informationsveranstaltung ins Fuldaer Kolpinghaus einzuladen. Dieter Wagner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) Bayern und Mitglied des Verwaltungsrats der AOK Bayern informierte aus der Praxis der Selbstverwaltungsorgane, \u00fcber deren Besetzung 46 Millionen Bundesb\u00fcrger bei den diesj\u00e4hrigen Sozialwahlen entscheiden k\u00f6nnen.<!--more--><\/p>\n<p>\u201e90 Prozent der Bundesb\u00fcrger sind gesetzlich bei der Rentenversicherung, den Krankenkassen und den Berufsgenossenschaften versichert,\u201c so Wagner, \u201eund erhalten, wie auch alle Rentenempf\u00e4nger, bei den Sozialwahlen die M\u00f6glichkeit \u00fcber die Besetzung der Selbstverwaltungsorgane zu entscheiden.\u201c Von diesen Wahlen abh\u00e4ngig sind au\u00dferdem die Besetzung der Widerspruchsaussch\u00fcsse der jeweiligen Sozialversicherungstr\u00e4ger und die Benennung von Versichertenberatern und Versicherten\u00e4ltesten wie auch von ehrenamtlichen Sozial- und Arbeitsrichtern. Urwahlen in Form von Briefwahlen finden bei den meisten bundesweiten Sozialversicherungstr\u00e4gern statt, w\u00e4hrend auf Landesebene in der Regel die Entscheidungen in einer \u201eFriedenswahlen\u201c getroffen werden.<\/p>\n<p>Die Selbstverwaltungsorgane entscheiden \u00fcber die jeweilige Satzung des Tr\u00e4gers, w\u00e4hlen, kontrollieren und entlasten die Vorst\u00e4nde und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungen, entscheiden \u00fcber die Finanzen und die strategischen Ziele. Die christlichen Sozialverb\u00e4nde KAB, Kolpingwerk und der Bundesverband der evangelischen Arbeitnehmer-Bewegungen b\u00fcndeln ihre Kr\u00e4fte in der ACA und treten mit eigenen Kandidaten zu den diesj\u00e4hrigen Sozialwahlen bei vielen Sozialversicherungstr\u00e4gern an. Ziel ist es als Sprachrohr christlicher Arbeitnehmer deren Interessen zu vertreten.<\/p>\n<p>Bei den Kranken- und Pflegekassen machen sie sich u. a. stark f\u00fcr die beitragsfreie Familienmitversicherung von Ehegatten und Kindern, die Bereitstellung medizinischer Leistungen f\u00fcr jede und jeden, die parit\u00e4tische Finanzierung, sowie die Finanzierung durch alle Einkommensarten. \u201eIn der Rentenversicherung steht die ACA f\u00fcr eine\u00c2\u00a0 Sockelrente f\u00fcr alle kombiniert mit einer solidarischen leistungsbezogenen Rente. Dabei fordern sie die Einbeziehung aller Erwerbst\u00e4tigen und Erwerbseinkommen. Eine eigenst\u00e4ndige Alterssicherung f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner wird ebenfalls von den christlichen Verb\u00e4nden angestrebt\u201c so der Referent.<\/p>\n<p>Die Anerkennung von Wegeunf\u00e4llen in einem Leistungskatalog, der Ausbau des Arbeitsschutzes mit branchenspezifischer Pr\u00e4vention und die praxisnahe Gestaltung von Unfallverh\u00fctungsvorschriften sind angestrebte Ziele der ACA bei den gesetzlichen Unfallversicherungen. \u201eUnser gesamtes Engagement ist unter den Prinzipien der christlichen Sozialethik Solidarit\u00e4t, Personalit\u00e4t, Subsidiarit\u00e4t und Nachhaltigkeit zu verstehen\u201c schloss Wagner.<\/p>\n<p>Bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, die die Wahlunterlagen f\u00fcr Hessen ab dem 18. April den Wahlberechtigten in Hessen zusendet, wie auch bei der DAK und Barmer GEK kandidiert die ACA in der Liste 5, bei der Techniker Krankenkasse TK auf Liste 3. Bis zum 27. Mai k\u00f6nnen die Wahlunterlagen per Post zur\u00fcckgesandt werden.<\/p>\n<p>N\u00e4here Informationen zur Sozialwahl 2011 und die ACA erteilen das Kolpingwerk DV Fulda, Tel. 0661-10000 und die KAB DV Fulda Tel. 0661-73433 und sind im Internet unter www.sozialwahl11.info zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Wenngleich es um 421 Milliarden Euro geht, ein Betrag, der weit \u00fcber dem Haushalt der Bundesrepublik Deutschland liegt, nehmen viele Bundesb\u00fcrger nur wenig Notiz von den Sozialwahlen und die Einflussnahme darauf. Dies nahmen die regionalen Bezirksverb\u00e4nde der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und des Kolpingwerk zum Anlass zu einer Informationsveranstaltung ins Fuldaer Kolpinghaus einzuladen. 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