{"id":83491,"date":"2011-03-11T00:30:12","date_gmt":"2011-03-11T00:30:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=83491"},"modified":"2011-03-12T07:04:17","modified_gmt":"2011-03-12T07:04:17","slug":"arztliche-versorgung-in-landlichen-regionen-eine-der-grosen-herausforderungen-der-gesundheitspolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=83491","title":{"rendered":"\u00c4rztliche Versorgung in l\u00e4ndlichen Regionen &#8211; eine der gro\u00dfen Herausforderungen der Gesundheitspolitik"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wiesbaden.<\/strong> Als eine der \u201egro\u00dfen Herausforderungen der Gesundheitspolitik\u201c hat der Hessische Sozialminister Stefan Gr\u00fcttner die Sicherstellung der \u00e4rztlichen Versorgung im l\u00e4ndlichen Raum bezeichnet. \u201eAuf Landesebene habe ich bereits alle beteiligten Akteure an einen Tisch geholt. Mein Ziel ist, einen Hessischen Pakt zur Sicherung der gesundheitlichen Versorgung im l\u00e4ndlichen Raum zu schlie\u00dfen\u201c, sagte Gr\u00fcttner beim 4. Hessischen Heilberufetag in Wiesbaden. Auf Bundeseben setzt sich Sozialminister Gr\u00fcttner als Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz 2011 f\u00fcr die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen und f\u00fcr ein gr\u00f6\u00dferes Mitspracherecht der L\u00e4nder ein. \u201eDie vom Bund vorgegebene Bedarfsplanung passt nicht mehr mit den gelebten Realit\u00e4ten in den Regionen zusammen\u201c, betonte der Sozialminister.<!--more--><\/p>\n<p>Es gehe vor allem darum, die regionale Verantwortung zu st\u00e4rken und die bundesgesetzlichen Rahmenbedingungen so zu modifizieren, dass den Verantwortlichen in den Regionen mehr Gestaltungsm\u00f6glichkeiten gegeben werden. \u201eWenn es innerhalb eines Planungsbereichs besondere regionale Versorgungsbedarfe gibt, m\u00fcssen \u00c4rzte und Krankenkassen das Recht erhalten, gemeinsam von den bundeseinheitlichen Vorgaben zugunsten einer besseren und gerechteren Versorgung der Menschen abweichen zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6re, dass die L\u00e4nder im Rahmen ihrer Verantwortung f\u00fcr die Daseinsvorsorge als Partner der Selbstverwaltung sowohl im Gemeinsamen Bundesausschuss als auch in den Landesaussch\u00fcssen mit am Tisch sitzen und \u00fcber die bedarfsgerechte Versorgung mitbestimmen, erkl\u00e4rte Gr\u00fcttner weiter: \u201eWas im Bereich der Krankenhausplanung selbstverst\u00e4ndlich ist, muss f\u00fcr die ambulante \u00e4rztliche Versorgung ebenfalls gelten.\u201c Das bislang vom Bund den L\u00e4ndern einger\u00e4umte Beanstandungs- und Initiativrecht reiche nicht aus: \u201eDie L\u00e4nder m\u00fcssen k\u00fcnftig Partner der Selbstverwaltung sein.\u201c Nur so k\u00f6nne die medizinische Versorgungsstruktur gemeinsam vorangebracht werden.<\/p>\n<p>\u201eWenn die Bundesregierung den L\u00e4ndern diese Gestaltungsm\u00f6glichkeiten im Gemeinsamen Bundesausschuss und in den Landesaussch\u00fcssen nicht einr\u00e4umt, ist eine Zustimmung des Bundesrats zum GKV-Versorgungsgesetz fraglich\u201c, k\u00fcndigte Gr\u00fcttner an. \u201eDie Herausforderungen sind gro\u00df. Sie werden nur gemeistert werden k\u00f6nnen, wenn wir alle zusammen an gemeinsam getragenen L\u00f6sungen arbeiten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wiesbaden. Als eine der \u201egro\u00dfen Herausforderungen der Gesundheitspolitik\u201c hat der Hessische Sozialminister Stefan Gr\u00fcttner die Sicherstellung der \u00e4rztlichen Versorgung im l\u00e4ndlichen Raum bezeichnet. \u201eAuf Landesebene habe ich bereits alle beteiligten Akteure an einen Tisch geholt. 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