{"id":83467,"date":"2011-03-13T00:05:05","date_gmt":"2011-03-13T00:05:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=83467"},"modified":"2011-03-12T07:00:22","modified_gmt":"2011-03-12T07:00:22","slug":"vielfaltige-nachmittagsbetreuung-an-grundschulen-im-landkreis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=83467","title":{"rendered":"Vielf\u00e4ltige Nachmittagsbetreuung an Grundschulen im Landkreis"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/110310_Lirum.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-83468\" title=\"110310_Lirum\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/110310_Lirum.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/110310_Lirum.jpg 592w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/110310_Lirum-265x188.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>K\u00fcnzell-Pilgerzell.<\/strong> Immer mehr Sch\u00fcler der ersten bis vierten Klasse verbringen nicht nur den Vormittag in ihren Schulen. Es gibt vielf\u00e4ltige Gr\u00fcnde, warum eine weitergehende Unterst\u00fctzung von Eltern in der Betreuung ihrer Kinder nach der letzten Stunde erforderlich ist. Der Landkreis Fulda hat auf diese ver\u00e4nderten Lebensbedingungen und Familiensituationen reagiert und kann auf ein breit gef\u00e4chertes\u00c2\u00a0 Netz von mittlerweile sechzehn Grundschulen mit Nachmittagsbetreuung verweisen. Dabei werden die politisch Verantwortlichen aktiv von engagierten F\u00f6rdervereinen unterst\u00fctzt.<!--more--><\/p>\n<p>Die Betreuungsangebote m\u00fcssen vielf\u00e4ltig gestaltet sein, es geht schon lange nicht mehr nur darum, die Kinder bei den Hausaufgaben zu beaufsichtigen. Der Verein \u201eLirum Larum e.V.\u201c beispielsweise, der an der Florenbergschule in Pilgerzell die Nachmittagsbetreuung \u00fcbernommen hat, legt ebenso wie die anderen Grundschulen gro\u00dfen Wert auf p\u00e4dagogische, fachspezifische und vor allem liebevolle Betreuung der anvertrauten Kinder. Zwei Sozialp\u00e4dagoginnen, zwei Erzieherinnen, eine Grundschullehrerin und eine angehende Erziehungsberaterin teilen sich in Pilgerzell die anspruchsvolle Aufgabe, die Grundschulkinder nicht nur einfach zu verwahren.<\/p>\n<p>\u201eDer Fokus bei der Auswahl der Betreuerinnen liegt auf deren p\u00e4dagogischer Eignung\u201c, sagt die Vorsitzende von \u201eLirum Larum\u201c, Eva Steinhardt. Zwei Betreuerinnen stehen jeden Tag f\u00fcr die durchschnittlich15 bis 17 Kinder zur Verf\u00fcgung, um nach dem Mittagessen, das in der Regel direkt im Anschluss an den Schulschluss bereitet wird, die Kinder beim Spielen, Hausaufgaben machen und bei vielf\u00e4ltigen kreativen Angeboten anzuleiten. \u201eWir sind sehr froh, dass das Antoniusheim uns mit Biokost aus der Region beliefert. Die Qualit\u00e4t des Essens ist hervorragend, mit viel frischem Obst, Gem\u00fcse und Bio-Fleisch und an zwei Tagen in der Woche auch vegetarisch. Als positiven Nebeneffekt k\u00f6nnen wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, Menschen, die sonst keine M\u00f6glichkeit haben, einen Beruf auszu\u00fcben, aktiv zu unterst\u00fctzen\u201c, erkl\u00e4rt Steinhardt.<\/p>\n<p>Nach dem Mittagessen d\u00fcrfen die Kinder unter Aufsicht etwa eine dreiviertel Stunde auf dem Schulhof mit seinen vielf\u00e4ltigen Spielm\u00f6glichkeiten ausgiebig toben, bevor dann die Gruppen \u2013 geteilt nach j\u00fcngeren und \u00e4lteren Sch\u00fclern \u2013 in unterschiedlichen R\u00e4umen bei den Hausaufgaben unterst\u00fctzt werden. Durch intensives Arbeiten in kleinen Gruppen wird das Erlernte aus dem Schulalltag gefestigt. Kinder, die besondere Unterst\u00fctzung brauchen, k\u00f6nnen gem\u00e4\u00df Bildungspaket speziell gef\u00f6rdert werden. Hier setzt Lirum Larum in Abstimmung mit dem Kollegium der Florenbergschule \u2013 allen voran Rektor Gerhard Renner \u2013 besondere Schwerpunkte und die Kinder profitieren von der engen Zusammenarbeit.<\/p>\n<p>Insgesamt gibt es an der Florenbergschule etwa f\u00fcnfzig Kinder, die regelm\u00e4\u00dfig das Angebot von Lirum Larum nutzen. \u201eEs kann schon mal vorkommen, dass wir Kinder an bestimmten Tagen nicht aufnehmen k\u00f6nnen, da wir \u00fcber eine gewisse Anzahl an Sch\u00fclern pro Tag nicht hinausgehen wollen\u201c, erkl\u00e4rt die Vorsitzende. \u201eDas ist aber auch so gewollt. Wir achten stark darauf, keine Abstriche bei der Qualit\u00e4t der Betreuung machen zu m\u00fcssen. Wenn es zu viele sind, ger\u00e4t alles schnell mal aus den Fugen.\u201c<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Hausaufgaben wird in der ehemaligen Hausmeisterwohnung der Florenbergschule nach Kr\u00e4ften mit Holz, Gips, Papier und anderen Materialien handwerklich gearbeitet und gebastelt. Ein eigens hinzugezogener Student der Sozialp\u00e4dagogik denkt sich einmal pro Woche sinnvolle Spiele und Sport f\u00fcr drinnen und drau\u00dfen aus. Besonders gerne wird der Schulhof mit den Waveboards unsicher gemacht. Je nach Jahreszeit basteln die Kinder unter qualifizierter Anleitung kleine Pr\u00e4sente f\u00fcr Eltern und Geschwister oder eigenes Spielzeug und haben dadurch echte Erfolgserlebnisse. Ein weiteres Highlight ist die Koch-AG. Auch werden Kinder aus sozial schwachen Familien bei Lirum Larum intensiv unterst\u00fctzt, und so kommt es denn auch des \u00d6fteren vor, dass Sch\u00fcler, als besonderer Service der Einrichtung, nach Ende der Nachmittagsbetreuung noch eine Heimfahrt genie\u00dfen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Foto: Bickert<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>K\u00fcnzell-Pilgerzell. Immer mehr Sch\u00fcler der ersten bis vierten Klasse verbringen nicht nur den Vormittag in ihren Schulen. 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