{"id":83451,"date":"2011-03-10T05:09:03","date_gmt":"2011-03-10T05:09:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=83451"},"modified":"2011-03-10T12:09:16","modified_gmt":"2011-03-10T12:09:16","slug":"fruhe-hilfe-fur-risikofamilien-keiner-fallt-durchs-netz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=83451","title":{"rendered":"Fr\u00fche Hilfe f\u00fcr Risikofamilien \u2013 \u201eKeiner f\u00e4llt durchs Netz\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eschwege.<\/strong> Der Werra-Mei\u00dfner-Kreis wird als dritter Standort des Landespr\u00e4ventionsprojekts \u201eKeiner f\u00e4llt durchs Netz\u201c auf- und ausgebaut, mit dem Risikofamilien im ersten Lebensjahr des Kindes unterst\u00fctzt werden. Petra M\u00fcller-Klepper, Staatssekret\u00e4rin im Hessischen Sozialministerium, \u00fcbergab heute einen Bewilligungsbescheid \u00fcber Landesmittel in H\u00f6he von 98.673 Euro f\u00fcr das Projektjahr 2011. \u201eZiel ist es, das Schutznetz engmaschiger zu gestalten und die Risiken in hoch belasteten Familien fr\u00fcher zu erkennen. Sie brauchen verl\u00e4ssliche, kontinuierliche Unterst\u00fctzung, Begleitung und Hilfen. Im Zusammenwirken vieler Stellen sollen schwierige Lebenssituationen und f\u00fcr die Familie riskante Entwicklungen m\u00f6glichst fr\u00fch gesehen werden. Darauf folgt der Schritt des Anbietens und des Organisierens und Durchf\u00fchrens von Hilfen, immer in der Absicht, das eigene Verm\u00f6gen der Familie zu st\u00e4rken\u201c, betonte Petra M\u00fcller-Klepper.<!--more--><\/p>\n<p>Allen Eltern wird die Elternschule \u201eDas Baby verstehen&#8221; zur St\u00e4rkung der elterlichen Sicherheit angeboten. Besonders belastete Familien erhalten Hausbesuche durch eine Familienhebamme \u00fcber das gesamte erste Lebensjahr, um die Eltern ab der Geburt des Kindes in ihren elterlichen Kompetenzen zu f\u00f6rdern. In F\u00e4llen, wo die Hebammen im Laufe dieses Jahres Risikokonstellationen feststellen, werden die Familien an die bestehenden Hilfeeinrichtungen vermittelt. Am Projektstandort gibt es dar\u00fcber hinaus eine Koordinierungsstelle. Die Fachkraft dort ist Ansprechpartner f\u00fcr die Hebammen und f\u00fcr die Familien, kennt und vernetzt alle Ma\u00dfnahmen des Kinderschutzes im Landkreis und vermittelt bei Bedarf weitergehende Hilfsangebote an die Eltern.<\/p>\n<p>Das Projekt wurde bisher modellhaft in den Landkreisen Bergstra\u00dfe und Offenbach durchgef\u00fchrt und geht dort derzeit in die Regelversorgung \u00fcber. \u201eEs schlie\u00dft eine L\u00fccke und bietet passgenaue Hilfem\u00f6glichkeiten f\u00fcr junge Familien in problematischen Lebenssituationen, die durch die sonstigen Angebote nicht erreicht werden\u201c, so die Staatssekret\u00e4rin. \u201eStarke Eltern bedeuten starke Kinder und eine starke Gesellschaft. Deshalb sind der Ausbau der fr\u00fchen Hilfen und die St\u00e4rkung der Elternkompetenz Schwerpunktthemen der Hessischen Landesregierung\u201c, f\u00fchrte Petra M\u00fcller-Klepper aus. Das Land setze derzeit 2,9 Millionen Euro f\u00fcr fr\u00fche Hilfen ein. Es gelte, diese erfolgreichen Hilfen an noch mehr Standorten zu etablieren. \u201eAchtgeben, Informieren, Fortbilden und Vernetzen, Vorsorgen, Helfen und stark machen sind Bausteine einer Kette f\u00fcr Kinderschutz in Hessen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Eschwege. Der Werra-Mei\u00dfner-Kreis wird als dritter Standort des Landespr\u00e4ventionsprojekts \u201eKeiner f\u00e4llt durchs Netz\u201c auf- und ausgebaut, mit dem Risikofamilien im ersten Lebensjahr des Kindes unterst\u00fctzt werden. 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