{"id":83187,"date":"2011-03-03T00:26:24","date_gmt":"2011-03-03T00:26:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=83187"},"modified":"2011-03-21T10:52:11","modified_gmt":"2011-03-21T10:52:11","slug":"von-der-anderen-seite-lesereihe-zu-biografien-von-migranten-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=83187","title":{"rendered":"\u201e&#8230; von der anderen Seite\u201c &#8211; Lesereihe zu Biografien von Migranten in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda. <\/strong>Als Gegenpol zur derzeitigen Migrationsdebatte sollten Betroffene selbst zu Wort kommen. Deutsche Schriftsteller erz\u00e4hlen von ihrer Sozialisation in migrantischen Milieus. Wie haben sie als junge Menschen in Deutschland gelebt, wie wurden sie behandelt, welche Unterst\u00fctzung h\u00e4tte geholfen, was hat dazu beigetragen, dass sie Erfolg hatten? Was bedeutet f\u00fcr sie Integration und Beteiligung, welche Erwartungen hatten sie an die Mehrheitsgesellschaft \u00e2\u20ac\u2019 wo gab es Unterst\u00fctzung, wo waren Barrieren?<\/p>\n<p>Frank D\u00f6lker, Lehrbeauftragter am Fachbereich Sozialwesen, hat drei ehemals \u201ejunge Migranten\u201c eingeladen, die ihre Lebenserfahrungen in Deutschland und ihren pers\u00f6nlichen Weg der Integration literarisch eindrucksvoll bearbeiteten. D\u00f6lker: \u201eWir wollen uns \u00e2\u20ac\u0161von der anderen Seite\u00e2\u20ac\u02dc berichten lassen, wie sich Lebenswelten gestalten, wie Diskriminierung und Benachteiligung erlebt wurde und wie sich eine identit\u00e4tsstiftende Biografie entwickelt hat.\u201c<\/p>\n<p><strong>Die Lesungen finden im Caf\u00e9 Ideal jeweils um 19.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/110321_NicolLjubic.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-83894\" title=\"110321_NicolLjubic\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/110321_NicolLjubic-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/110321_NicolLjubic-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/110321_NicolLjubic.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Donnerstag\u00c2\u00a0 24. M\u00e4rz<\/strong><br \/>\nNicol Ljubic, geboren in Zagreb, verbrachte seine Kindheit in  Griechenland, Schweden und Russland, bis er nach Bremen kam. Er  studierte Politikwissenschaften und arbeitet als Journalist und Autor  f\u00fcr verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und f\u00fcr das Radio. Er liest  aus seinen B\u00fcchern \u201eHeimatroman oder Wie mein Vater ein Deutscher wurde\u201c  und \u201eMeeresstille\u201c.<\/p>\n<p><strong>Mittwoch 20. April<\/strong><br \/>\nCem G\u00fclay, geboren in Hamburg, Besuch des Gymnasiums, Schulsprecher,  erfolgreicher\u00c2\u00a0 Fu\u00dfballspieler, \u201ewurde von den Deutschen zum T\u00fcrken  gemacht\u201c. Er berichtet von Gangsterbiografien der dritten Generation der  Deutscht\u00fcrken in Hamburg und liest aus seiner Autobiografie \u201eT\u00fcrken  Sam: eine deutsche Gangster Karriere\u201c.<\/p>\n<p><strong>Mittwoch 25. Mai<\/strong><br \/>\nUmes Arunagirinathan, geboren in Jaffna\/Sri Lanka, kam als 12-j\u00e4hriger unbegleiteter Fl\u00fcchtling nach Deutschland und arbeitet jetzt als Arzt in Hamburg. Er erz\u00e4hlt von Lebenslagen junger Fl\u00fcchtlinge, die bei uns Asyl suchen und Adressaten sozialer Arbeit geworden sind. Er beschreibt seine\u00c2\u00a0 Integrationsgeschichte und zeigt die Integrationsbem\u00fchungen junger Migranten. Er liest aus seinem biografischen Bericht \u201eAllein auf der Flucht\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Als Gegenpol zur derzeitigen Migrationsdebatte sollten Betroffene selbst zu Wort kommen. Deutsche Schriftsteller erz\u00e4hlen von ihrer Sozialisation in migrantischen Milieus. Wie haben sie als junge Menschen in Deutschland gelebt, wie wurden sie behandelt, welche Unterst\u00fctzung h\u00e4tte geholfen, was hat dazu beigetragen, dass sie Erfolg hatten? 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