{"id":82742,"date":"2011-02-18T02:00:39","date_gmt":"2011-02-18T02:00:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=82742"},"modified":"2011-02-18T08:00:55","modified_gmt":"2011-02-18T08:00:55","slug":"mehr-sicherheit-und-qualitaet-fuer-den-verbraucher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=82742","title":{"rendered":"Mehr Sicherheit und Qualit\u00e4t f\u00fcr den Verbraucher"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110217_Landkreis.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-82743\" title=\"110217_Landkreis\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110217_Landkreis-265x179.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"179\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110217_Landkreis-265x179.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110217_Landkreis.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Rh\u00f6n. <\/strong>In der bayerischen Rh\u00f6n gibt es schon seit einiger Zeit eine Hausmacherkooperation im Bereich Schweinefleisch, an der sich Landwirte, Metzger und zwei Schlachth\u00f6fe beteiligen. Dieses Erfolgsmodell der Dachmarke Rh\u00f6n konnte jetzt auch auf Hessen \u00fcbertragen werden. Dem Verbraucher garantiert das ein r\u00fcckverfolgbares System von der Geburt des Schweines auf dem Bauernhof bis zur Wurst. Die Hausmacherkooperation verfolgt das Ziel, dem Kunden regionale Produkte von hoher Qualit\u00e4t anbieten zu k\u00f6nnen. Die Schweine werden in der Region gem\u00e4stet, in einem nahen Schlachthof geschlachtet und schlie\u00dflich von Metzgereien der Region verarbeitet. Erstmals beteiligen sich vier neue Partner an der Hausmacherkooperation in der hessischen Rh\u00f6n. Das sind der Landwirtschaftliche Betrieb Reinhardt GbR in Eiterfeld-Oberwei\u00dfenborn, die Landwirtschaftliche Vieh- und Fleischvermarktung Fulda-H\u00fcnfeld eG, die Fleischerei Meissmer in Eiterfeld-Buchenau und die Landmetzgerei Kleinhenz im bayerischen Unterleichtersbach.<!--more--><\/p>\n<p>Die Idee zur Gr\u00fcndung der Hausmacherkooperation ging von Metzgermeister Richard Kleinhenz aus. Er wollte sich zwar eigentlich an der bayerischen Hausmacherkooperation beteiligen, hatte jedoch bereits langj\u00e4hrige Lieferbeziehungen mit dem Schlachthof Fulda. \u201eDie wollte ich nicht aufgeben, weil das eine gewachsene Partnerschaft auf der Basis von Vertrauen ist\u201c, sagt Kleinhenz. In Gespr\u00e4chen mit seinem Eiterfelder Metzgerkollegen, Landwirt Wolfram Reinhardt und Erich Heil von der Landwirtschaftlichen Vieh- und Fleischvermarktung gelang es schlie\u00dflich, die Hausmacherkooperation aufzubauen. Jetzt wurden die vier Partner offiziell von der Dachmarke Rh\u00f6n und Fuldas Landrat Bernd Woide, zugleich Vorstandsmitglied des Dachmarke Rh\u00f6n e.V., mit dem Qualit\u00e4tssiegel Rh\u00f6n ausgezeichnet.<\/p>\n<p>\u201eMit dieser neuen Hausmacherkooperation k\u00f6nnen wir als Dachmarke Rh\u00f6n dem Verbraucher zeigen, dass er bei seinem Einkauf eine Wahl hat \u2013 n\u00e4mlich mit regionalen Produkten, die ihm ein St\u00fcck mehr Sicherheit geben\u201c, betonte die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Dachmarke Rh\u00f6n GmbH, Barbara Vay. Das Siegel der Dachmarke Rh\u00f6n, mit denen die Produkte gekennzeichnet werden, soll dabei eine Entscheidungshilfe sein. Die Hausmacherkooperation im Bereich Schweinefleisch bilde einen geschlossenen regionalen Kreislauf vom Landwirt \u00fcber den Schlachtbetrieb bis zum Metzger.<\/p>\n<p>Der landwirtschaftliche Betrieb Reinhardt ist ein Familienunternehmen mit rund 2 500 Mastpl\u00e4tzen f\u00fcr Schweine. Rund 120 Hektar Ackerland werden bewirtschaftet \u2013 und zwar um den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Anteil an hofeigenem Futter f\u00fcr die Schweine zu erzeugen. Weil die Reinhardt GbR eigene Zuchtsauen besitzt, wachsen alle Ferkel von Geburt an in der Rh\u00f6n auf. Die Landwirtschaftliche Vieh- und Fleischvermarktung Fulda-H\u00fcnfeld eG besitzt zurzeit 700 Mitglieder in der Region Rh\u00f6n und Vogelsberg. Alle Tiere werden in Fulda geschlachtet. \u201eWir k\u00f6nnen jetzt ein Markenfleisch anbieten, das besonderen Kriterien der Dachmarke Rh\u00f6n gerecht wird. Aus dieser Sache kann viel werden\u201c, zeigte sich Erich Heil optimistisch.<\/p>\n<p>Johannes Richter von der Metzgerei Meissmer hob hervor, dass sich alle vier Betriebe, die die neue Hausmacherkooperation gegr\u00fcndet haben, sehr vertraut sind. \u201eEs gibt hier vor Ort eine sehr gute Produktqualit\u00e4t, und davon werden unsere Kunden profitieren.\u201c Richard Kleinhenz sagte, dass vor allem die F\u00fctterung der Tiere zu einem sicheren Erzeugnis beitrage. \u201eNach den Kriterien der Dachmarke Rh\u00f6n m\u00fcssen mindestens 50 Prozent des Futters \u2013 haupts\u00e4chlich Getreide &#8211; auf dem eigenen Hof hergestellt werden\u201c, erkl\u00e4rte der Metzgermeister. Insgesamt m\u00fcssen mindestens 80 Prozent des Futters aus der Region stammen.<\/p>\n<p>Landrat Bernd Woide zeigte sich erfreut, dass es nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Dioxin-Skandals zur raschen Gr\u00fcndung der Hausmacherkooperation in der hessischen Rh\u00f6n gekommen ist. \u201eUns als Dachmarke Rh\u00f6n ist es wichtig, aus der Region f\u00fcr die Region zu produzieren\u201c, unterstrich er. Aus dem Dioxinskandal m\u00fcsse die Gesellschaft Konsequenzen ziehen. Die hohe Anonymit\u00e4t bei der Herkunft der Futtermittel habe ihn erm\u00f6glicht. \u201eDort, wo so etwas passiert, kennen sich die Beteiligten nicht. Hier bei uns haben die Mitglieder der Hausmacherkooperation aber ein pers\u00f6nliches Verh\u00e4ltnis. Das ist Vertrauen und schafft eine h\u00f6here Transparenz und sorgt f\u00fcr mehr Sicherheit\u201c, sagte Woide. Ganz wichtig sei auch die Tatsache, dass Mastpl\u00e4tze und Ackerfl\u00e4che f\u00fcr Futtermittel in einem ausgewogenen Verh\u00e4ltnis zueinander stehen. Besonders hob Woide die Initiative der Dachmarkenbetriebe hervor, von sich aus Ideen zu entwickeln und damit an Vorstand und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung heranzutreten, um sie umsetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eIch bin mir sicher, dass jetzt auch andere Landwirte und Metzger die Idee aufgreifen und sich unseren Hausmacherkooperationen anschlie\u00dfen. Mein Wunsch ist es au\u00dferdem, dass wir auch in der th\u00fcringischen Rh\u00f6n bald eine solche Kooperation haben.\u201c, sagte Barbara Vay. Auch bei vielen Gastwirten der Region werde die l\u00fcckenlose R\u00fcckverfolgbarkeit der Wurst- und Schinkenspezialit\u00e4ten auf gro\u00dfes Interesse sto\u00dfen. Landwirte und Metzger, die sich an der Rh\u00f6ner Hausmacherkooperation beteiligen wollen, m\u00fcssen ihren Betriebssitz in der Rh\u00f6n haben, Mitglied im L\u00e4nder \u00fcbergreifenden Verein Dachmarke Rh\u00f6n e.V. sein beziehungsweise werden und die Qualit\u00e4tskriterien im Bereich Schweinefleisch erf\u00fcllen. Kontakt: Dachmarke Rh\u00f6n GmbH, Oberwaldbehrunger Stra\u00dfe 4, 97656 Oberelsbach, Telefon: (0 97 74) 91 02 16 oder 91 02 35; E-Mail: info@dachmarke-rhoen.de.<\/p>\n<p>Foto: Carsten Kallenbach<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n. In der bayerischen Rh\u00f6n gibt es schon seit einiger Zeit eine Hausmacherkooperation im Bereich Schweinefleisch, an der sich Landwirte, Metzger und zwei Schlachth\u00f6fe beteiligen. Dieses Erfolgsmodell der Dachmarke Rh\u00f6n konnte jetzt auch auf Hessen \u00fcbertragen werden. 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