{"id":82450,"date":"2011-02-13T00:57:09","date_gmt":"2011-02-13T00:57:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=82450"},"modified":"2011-02-13T08:57:19","modified_gmt":"2011-02-13T08:57:19","slug":"magistrat-strebt-langfristigen-ausbau-des-logistikparks-bis-an-gemarkungsgrenze-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=82450","title":{"rendered":"Magistrat strebt langfristigen Ausbau des Logistikparks bis an Gemarkungsgrenze an"},"content":{"rendered":"<p><strong>H\u00fcnfeld<\/strong>. Der Magistrat der Stadt H\u00fcnfeld strebt eine Erweiterung des Logistikparks Hessisches Kegelspiel \/ Michelsrombach um kurzfristig zehn und langfristig weitere 37 Hektar bis an die Gemarkungsgrenzen von Burghaun an. Dazu wird der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung in der n\u00e4chsten Sitzung \u00c4nderungen des Bebauungsplanes des bestehenden Logistikgebiets, des Fl\u00e4chennutzungsplanes sowie die Beantragung eines Abweichungsverfahrens zur \u00c4nderung des regionalen Raumordnungsplans Nordhessen vorschlagen, teilt dazu H\u00fcnfelds B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel mit.<!--more--><\/p>\n<p>Nachdem das bestehende Logistikgebiet mit einer Gr\u00f6\u00dfe von rund 24 Hektar bis auf eine Restfl\u00e4che von 6.000 Quadratmetern bereits \u201eausverkauft\u201c ist, soll kurzfristig eine Erweiterung um etwa zehn Hektar angestrebt werden, um konkrete Interessenten kurzfristig ein Fl\u00e4chenangebot machen zu k\u00f6nnen. Wie B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel dazu mitteilt, liegen bereits heute Anfragen von Unternehmen vor, von denen ein Interessent einen kurzfristigen Baubeginn m\u00f6glichst noch in diesem Jahr anstrebt, sofern die Planung f\u00fcr das Vorhanben kurzfristig gekl\u00e4rt und der Grundst\u00fcckspreis wie bisher gestaltet werden k\u00f6nne. Erste Kontakte zu den Grundst\u00fcckseigent\u00fcmern seien bereits aufgenommen worden. Die vorgesehene Fl\u00e4che von zehn Hektar in n\u00f6rdlicher Richtung sei im Hinblick auf die Erschlie\u00dfungskosten m\u00f6glich, ohne dass h\u00f6here Investitionen f\u00fcr die L\u00f6schwasserversorgung notwendig w\u00fcrden. Allerdings wird dieses Gebiet durch eine Hauptstromtrasse der Stadtwerke, die verlegt werden muss, und eine Bahnstromleitung durchschnitten.<\/p>\n<p>Das Konzept, das der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorschlagen will, sieht dann f\u00fcr die zweite Jahresh\u00e4lfte 2011 eine Untersuchung der Machbarkeit einer weiteren Fl\u00e4che von 37 Hektar vor, die dann bis an die Gemarkungsgrenze von Burghaun sto\u00dfen wird. Dazu m\u00fcssen allerdings die Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und die Auswirkungen auf Natur und Landschaft untersucht werden. Zudem solle mit der Nachbargemeinde Burghaun gekl\u00e4rt werden, ob ein interkommunales Gewerbegebiet in Form eines Logistikgebietes bis in die Gemarkung Burghaun hinein entwickelt werden k\u00f6nne. Auch wenn es sich dabei um mittel- und langfristige Perspektiven handele, bed\u00fcrfe es aber schon heute grunds\u00e4tzlicher planungsrechtlicher Weichenstellungen, betont B\u00fcrgermeister Dr. Fennel.<\/p>\n<p>Diese m\u00fcsse auch vor dem Hintergrund des m\u00f6glichen Bedarfs an zus\u00e4tzlichen Vorrangfl\u00e4chen f\u00fcr Windkraftanlagen oder Ersatzfl\u00e4chen diskutiert werden. Im Grenzbereich der Gemarkungen von H\u00fcnfeld, Michelsrombach und Burghaun befinden sich solche Vorrangfl\u00e4chen. Im Rahmen des \u00c4nderungsverfahrens zum regionalen Raumordnungsplan solle eine Entscheidung getroffen werden, ob dort zukunftsf\u00e4hige Entwicklungspotenziale f\u00fcr die Ansiedlung von Logistikbetrieben genutzt werden. Dabei gehe es auch um die Frage, ob das Vorranggebiet f\u00fcr Windkraft zumindest im Bereich der Gemarkung Michelsrombach weiterhin Bestand haben m\u00fcsse. Dies gelte auch f\u00fcr Fl\u00e4chen westlich der Landesstra\u00dfe 3378 und des Logistikparks. Aus Sicht des Magistrats habe die Ansiedlung von Gewerbebetrieben mit der Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen und der St\u00e4rkung der kommunalen Steuerkraft in jedem Fall Vorrang. Deshalb sollten bei Bedarf Alternativstandorte f\u00fcr Windkraftanlagen gepr\u00fcft und ausgewiesen werden. Dies d\u00fcrfte nach Einsch\u00e4tzung von Dr. Fennel kein Problem darstellen.<\/p>\n<p>Angesichts der erfolgreichen Vermarktung der Fl\u00e4chen im bestehenden Logistikpark sei es dringend geboten, schnell die notwendigen Weichen zu stellen, um wirtschaftliche Zukunftschancen zu sichern. Dies sei eine Entwicklung, von der nicht nur das Mittelzentrum H\u00fcnfeld, sondern die ganze Region einschlie\u00dflich der Nachbarkommunen Burghaun und Schlitz profitierten. Schlie\u00dflich habe davon auch das Oberzentrum Fulda einen vorteil, weil damit Logistikarbeitspl\u00e4tze in der Region gehalten werden k\u00f6nnten. Hier bestehe die Chance, Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr die ganze Region, den Altkreis H\u00fcnfeld bis Eiterfeld oder bis ins Geisaer Land sowie f\u00fcr die Rh\u00f6n und den Vogelsberg zu schaffen.<\/p>\n<p>Ein kleinr\u00e4umiges Denken wie in der Vergangenheit sei dazu sicherlich nicht hilfreich. Es lohne der Blick \u00fcber die Grenzen Deutschlands. Beispielsweise habe H\u00fcnfelds Partnerstadt Landerneau zusammen mit 22 Kommunen im Umland einen Zweckverband gegr\u00fcndet, um die wirtschaftlichen Interessen zu b\u00fcndeln. Die Gewerbesteuereinnahmen aus diesem neuen kommunalen Verbund w\u00fcrden gemeinsam genutzt, um orts\u00fcbergreifende Aufgabenstellungen unabh\u00e4ngig vom Standort der jeweiligen Einrichtung zu finanzieren und zu f\u00f6rdern. Dr. Fennel sieht darin mehr als eine Vision, sondern die Chance, Zukunft f\u00fcr kommende Generationen zu sichern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld. 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