{"id":82126,"date":"2011-02-04T01:42:43","date_gmt":"2011-02-04T01:42:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=82126"},"modified":"2011-02-04T07:43:12","modified_gmt":"2011-02-04T07:43:12","slug":"ob-gerhard-moeller-haendigt-einbuergerungsurkunden-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=82126","title":{"rendered":"OB Gerhard M\u00f6ller h\u00e4ndigt Einb\u00fcrgerungsurkunden aus"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_OB.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-82127\" title=\"110203_OB\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_OB-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_OB-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_OB.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>\u201eDiese Urkunde bedeutet alles f\u00fcr mich, denn es ist eine gro\u00dfe Ehre, Deutsche zu sein\u201c, erkl\u00e4rt Anna K\u00f6cke, die urspr\u00fcnglich aus Polen stammt, mit einem Deutschen verheiratet ist und seit 14 Jahren in Deutschland lebt, erfreut. Zusammen mit 46 weiteren Personen aus 21 L\u00e4ndern erhielt sie im Marmorsaal des Fuldaer Stadtschlosses ihre Einb\u00fcrgerungsurkunde von Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller. \u201eEs ist uns ein gro\u00dfes Anliegen, die Integrationsbem\u00fchungen der hier lebenden ausl\u00e4ndischen B\u00fcrger zu unterst\u00fctzen\u201c, betonte der Fuldaer Verwaltungschef im Beisein von zahlreichen Ehreng\u00e4sten. Anwesend waren unter anderem Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann, Stadtverordneter und Sozialausschussmitglied Albert Wiegand, Martina M\u00f6ller-\u00d6nc\u00fc von der Fachstelle Integration sowie Vertreter des Ausl\u00e4nderbeirats, des B\u00fcrgerb\u00fcros und des Rechts- und Ordnungsamtes der Stadt Fulda. Neben anderen wichtigen Projekten verwies M\u00f6ller auf den von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Integrationspreis, der in Zukunft alle zwei Jahre verliehen werden soll.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Weltenb\u00fcrgerin<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_AmmaYeboah.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-82131\" title=\"110203_AmmaYeboah\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_AmmaYeboah-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_AmmaYeboah-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_AmmaYeboah.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Eindrucksvoll und sympathisch berichtete die in Ghana geborene \u00c4rztin Dr. Amma Yeboah \u00fcber ihre Erfahrungen in Deutschland. Der Urlaub bei ihrem Onkel in Berlin und der Unterricht in der dortigen Sprachschule hatten ihr im Jahr 1997 so gut gefallen, dass sie sich entschloss, zum Studieren in die deutsche Hauptstadt zur\u00fcck-zukommen. \u201eIch bin quer durch Deutschland gereist und habe die Kulturvielfalt hier sehr genossen\u201c, erz\u00e4hlte Dr. Yeboah. Seit 2007 arbeitet sie nun im Klinikum in Fulda \u2013 momentan noch in der Neurologie, aber ein Wechsel in die Psychatrie steht bevor. Die Entscheidung f\u00fcr den deutschen Pass sei eher pragmatisch und aus beruflichen Gr\u00fcnden gefallen. \u201eIch bin schon etwas traurig, dass ich den ghanaischen Pass aufgeben muss, da ich viel gereist bin und der Ausweis daher viele verschiedene Stempel enth\u00e4lt\u201c, gibt sie zu. Der deutsche Pass habe in ihrem Alltag aber eine geringe Bedeutung, wichtiger seien vielmehr die zwischenmenschlichen Beziehungen. Sich selbst bezeichnet die Humanmedizinerin als Weltenb\u00fcrgerin, da sie neben Ghana und Deutschland auch schon in Botswana gelebt hat und sechs Sprachen spricht. Allerdings hebt sie hervor: \u201eMein Zuhause ist seit 14 Jahren Deutschland und ich habe bisher die meiste Zeit am St\u00fcck hier gelebt.\u201c Wichtig ist ihr die \u00dcberbr\u00fcckung von Sprachbarrieren sowie Kulturgrenzen und, dass man nicht in alten Ideologien haften bleibt. \u201eIch bin eine Deutsche, aber zuerst ein Mensch\u201c, hebt sie am Ende ihres Erfahrungsberichts hervor.<\/p>\n<p><strong>Aufruf zur Beteiligung<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_Urkunde.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-82132\" title=\"110203_Urkunde\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_Urkunde-265x398.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"398\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_Urkunde-265x398.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_Urkunde-176x265.jpg 176w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_Urkunde.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_Urkunde2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-82133\" title=\"110203_Urkunde2\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_Urkunde2-265x398.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"398\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_Urkunde2-265x398.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_Urkunde2-176x265.jpg 176w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110203_Urkunde2.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann \u00fcberbrachte die besten Gr\u00fc\u00dfe und W\u00fcnsche der st\u00e4dtischen Gremien an die Eingeb\u00fcrgerten: \u201eEs ist immer wieder ein sch\u00f6nes Bild, wenn man all die Gesichter der Menschen aus den verschiedenen Nationen beisammen sieht.\u201c Sie rief die Neub\u00fcrger dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, sich ehrenamtlich zu engagieren und damit die Zukunft der Stadt und der Region mitzugestalten. \u201eEs gibt keinen Grund nicht zu w\u00e4hlen \u2013 Nichtw\u00e4hlen ist eine Gefahr f\u00fcr die Demokratie\u201c, stellte Hartmann heraus und forderte die Anwesenden auf, sich nicht von der Gleichg\u00fcltigkeit anderer beeinflussen zu lassen.<\/p>\n<p>Im Anschluss daran sprach Nihat Dalmis als Vorsitzender des Ausl\u00e4nderbeirates zu den Neub\u00fcrgern: \u201eEs ist unsere Aufgabe, die Interessen der Bev\u00f6lkerungsgruppe der Migranten m\u00f6glichst gut zu vertreten.\u201c Dabei sei es notwendig, langfristige L\u00f6sungen zu finden und die Integrationsprobleme zusammen anzugehen. \u201eDeutschland ist auch unser Land und wir wollen unsere Zukunft hier aufbauen\u201c, erkl\u00e4rte Dalmis. (cp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. \u201eDiese Urkunde bedeutet alles f\u00fcr mich, denn es ist eine gro\u00dfe Ehre, Deutsche zu sein\u201c, erkl\u00e4rt Anna K\u00f6cke, die urspr\u00fcnglich aus Polen stammt, mit einem Deutschen verheiratet ist und seit 14 Jahren in Deutschland lebt, erfreut. 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