{"id":82036,"date":"2011-02-02T00:03:38","date_gmt":"2011-02-02T00:03:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=82036"},"modified":"2011-02-02T08:05:15","modified_gmt":"2011-02-02T08:05:15","slug":"sharity-2-0-edag-light-car-sharing-reine-mobilitaet-auf-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=82036","title":{"rendered":"Sharity 2.0! \u201cEDAG-Light Car Sharing\u00e2\u20ac\u009d \u2013 Reine Mobilit\u00e4t auf Zeit"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110201_EDAG.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-82037\" title=\"110201_EDAG\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110201_EDAG.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110201_EDAG.jpg 592w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/110201_EDAG-265x183.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Fulda. <\/strong>Die EDAG Group hat mit ihrem vielbeachteten EDAG &#8211; Light Car Konzept in den vergangenen beiden Jahren bereits einen Ausblick auf die elektromobile Zukunft gegeben. F\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Automobilsalon in Genf haben die Entwickler des \u00e2\u20ac\u00a8weltweit f\u00fchrenden Engineering-Unternehmens ein grundlegend neues Mobilit\u00e4tskonzept entwickelt, das die bisherigen Grenzen zwischen Individualverkehr und \u00e2\u20ac\u00a8anderen Verkehrstr\u00e4gern aufl\u00f6st, um den Kunden eine zus\u00e4tzliche Form von Mobilit\u00e4t zu bieten. Im Mittelpunkt der vernetzten Mobilit\u00e4tsl\u00f6sung steht das Fahrzeugkonzept des &#8220;EDAG &#8211; Light Car Sharing&#8221; &#8211; ein elektroangetriebenes Fahrzeug, das jeder \u00e2\u20ac\u00a8mieten m\u00f6chte, aber keiner kaufen muss. <!--more--><\/p>\n<p>Ein Fahrzeug, das dem Kunden immer dann punktgenau Mobilit\u00e4t bietet, wenn er sie \u00e2\u20ac\u00a8ben\u00f6tigt und nur f\u00fcr diesen Zeitraum auch bezahlen muss. Ein Fahrzeug, das \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich ist, selbsterkl\u00e4rend zu bedienen ist und in Gro\u00dfst\u00e4dten die individuelle Nutzung nach wie vor erm\u00f6glicht. Ein Fahrzeug, das dem Kunden reine Mobilit\u00e4t bietet und ihm nach Gebrauch \u00e2\u20ac\u00a8keinerlei weiterf\u00fchrende Verpflichtungen auferlegt. \u00e2\u20ac\u00a8Ein Fahrzeug, das \u00fcber die Einbindung von Internetdiensten intelligent in die \u00e2\u20ac\u00a8Benutzung anderer Verkehrsmittel eingebunden wird. &#8220;Die positive Resonanz aller gesellschaftlichen Gruppen auf die spannenden \u00e2\u20ac\u00a8Konzepte der Elektrofahrzeuge hat gezeigt, dass die Menschen offen sind, \u00fcber neue Formen der Mobilit\u00e4t nachzudenken. Als Entwicklungsunternehmen m\u00fcssen wir sorgsam gesellschaftliche Trends beobachten, um langfristig die passenden Fahrzeugkonzepte und Technologien f\u00fcr unsere Kunden entwickeln zu k\u00f6nnen\u201c, erl\u00e4utert J\u00f6rg Ohlsen, CEO der EDAG Group.<\/p>\n<p>Umfragen bei der jungen Generation belegen einen Wertewandel bei Statussymbolen. So erkl\u00e4rten 80 Prozent der Befragten in der Altersgruppe der 18- und 29-J\u00e4hrigen, dass man in der Stadt nicht unbedingt ein eigenes Fahrzeug ben\u00f6tige. Und sogar \u00e2\u20ac\u00a890 Prozent der zwischen 14- und 29-J\u00e4hrigen gaben an, sich ein Leben ohne Handy und Internet nicht mehr vorstellen zu k\u00f6nnen \u2013 jedoch ein Leben ohne eigenes Auto. Im \u201eJetzt leben\u201c und \u201e\u00fcberall erreichbar sein\u201c ist das Credo der neuen Generation.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt die wachsenden Verkehrsprobleme in den Metropolen m\u00fcssen zu einem Umdenken bei den Mobilit\u00e4tsangeboten f\u00fchren, die \u00fcber die reine Diskussion \u00fcber alternative und saubere Antriebe hinausgeht. \u00e2\u20ac\u00a8\u00e2\u20ac\u00a8&#8221;Mit dem \u201eEDAG &#8211; Light Car Sharing\u201c stellen wir auf dem Genfer Automobilsalon ein neues, robustes und trendiges Fahrzeugkonzept und eine neue Einstellung zur \u00e2\u20ac\u00a8Mobilit\u00e4t vor. Ein Fahrzeugkonzept, das konsequent auf den Zweck ausgelegt ist \u00e2\u20ac\u00a8\u201eunkompliziert von A nach B zu kommen\u201c und zudem \u00fcber mobile Internetl\u00f6sungen einfach buch- und kombinierbar mit anderen Verkehrsmitteln ist. Aufgrund der heute noch hohen Preise f\u00fcr Elektrofahrzeuge, k\u00f6nnte die nahe Zukunft der Elektromobilit\u00e4t in Form von Car-Sharing-Fahrzeugen stattfinden, die ich eher als Investitionsgut denn als Konsumgut sehe. Wir laden unsere Kunden aus der Automobilindustrie und \u00e2\u20ac\u00a8potenzielle neue Marktpartner ein, \u00fcber diese andere Form der Mobilit\u00e4t zu diskutieren und zuk\u00fcnftige Gesch\u00e4ftsmodelle zu entdecken&#8221;, so Ohlsen.<\/p>\n<p><strong>\u201eEDAG &#8211; Light Car Sharing\u201c &#8211; Vernetzte Mobilit\u00e4t zum Mieten<\/strong><\/p>\n<p>Wie auch das &#8220;EDAG &#8211; Light Car&#8221; aus dem Jahr 2009 kommuniziert das neue Mitglied der &#8220;Light Car-Familie&#8221; mittels gro\u00dfer Leuchtfl\u00e4chen auf der Kunststoffkarosse mit der \u00e2\u20ac\u00a8Umgebung. Doch diesmal haben die Designer und Konzeptingenieure nicht nur das ver\u00e4nderbare Lichtdesign in den Vordergrund gestellt, sondern lassen das Auto seinen Status deutlich sichtbar anzeigen. Ob das Auto zu mieten ist oder bereits von einem anderen Kunden reserviert wurde, zeigt das \u201eEDAG &#8211; Light Car Sharing\u201c ebenso an wie seine momentane Reichweite. Denn das Fahrzeugkonzept sieht einen Elektroantrieb vor und hat das Batteriepaket crashsicher in den von EDAG bereits im Vorjahr vorgestellten Sandwichboden integriert.<\/p>\n<p>Eine zentrale Rolle f\u00fcr den Kunden spielt das Internet, das der Kunde bereits heute \u00fcber Smartphones jederzeit und \u00fcberall nutzen kann. Betreiber einer zuk\u00fcnftigen \u00e2\u20ac\u00a8Car-Sharing-Flotte orten ihre Fahrzeuge \u00fcber GPS und k\u00f6nnen den Standort an \u00e2\u20ac\u00a8potenzielle Kunden \u00fcbermitteln. So kann der Kunde sofort \u00fcber zur Verf\u00fcgung \u00e2\u20ac\u00a8stehende Fahrzeuge informiert und \u00fcber das Navigationssystem in seinem Smart-\u00e2\u20ac\u00a8phone zum n\u00e4chsten Leihfahrzeug gef\u00fchrt werden. Die Buchung erfolgt via Internet und erm\u00f6glicht dem Kunden den Zugang zum Leihfahrzeug \u00fcber einen elektronischen \u201eBluetooth-Schl\u00fcssel\u201c.<\/p>\n<p>An speziellen Parkpl\u00e4tzen werden die Sharing Fahrzeuge \u00e2\u20ac\u00a8induktiv geladen: Hier hat die EDAG Group mit dem eigenentwickelten Produkt des \u201eIntelligenten Ladens\u201c die Voraussetzung geschaffen, neben dem reinen Ladevorgang auch Fahrzeuginformationen \u00fcber das Stromnetz zu senden und den optimalen Ladezeitpunkt hinsichtlich Verf\u00fcgbarkeit erneuerbarer Energien und Mobilit\u00e4tsverhalten selbst zu bestimmen. Ist das Fahrzeug vollst\u00e4ndig geladen? Wie gro\u00df ist die momentan zur Verf\u00fcgung stehende Reichweite? Wann steht die n\u00e4chste Wartungsroutine an? F\u00fcr den Betreiber bedeutet das: Er erh\u00e4lt online alle relevanten Informationen zum Fahrzeugstatus.<\/p>\n<p>Ein Schl\u00fcsselthema f\u00fcr Vernetzung von Fahrzeug und Infrastruktur ist eine standardisierte Kommunikation zwischen Fahrzeug und Benutzer. Neue Dienste, wie eine \u00e2\u20ac\u00a8automatisierte Legitimation und die Auswahl von individuellen Tarifen oder Preisen pro Minute sind nur einige Beispiele f\u00fcr die M\u00f6glichkeiten, die eine intelligente Vernetzung zwischen Energieversorgung und Fahrzeug bietet. Die Vernetzung bringt erhebliche Mehrwerte f\u00fcr das Gesamtsystem Mobilit\u00e4t. \u00e2\u20ac\u00a8Beispielsweise wird zum einen dem Energieversorger die M\u00f6glichkeit gegeben durch am Netz befindliche E-Fahrzeuge Lastschwankungen im Energienetz durch Nutzung der Energiespeicher zu reduzieren. Zum anderen kann sichergestellt werden, dass die Car-Sharing Fahrzeuge &#8211; immer wenn n\u00f6tig &#8211; mit ausreichend ressourcenschonenden\u00c2\u00a0 Energien versorgt werden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus bietet das Light Car-Konzept dem Betreiber die M\u00f6glichkeiten zur Vermietung von Werbung auf der Heckscheibe, die individuell auf Veranstaltungen, Restaurants oder Gesch\u00e4fte in der N\u00e4he des momentanen Standortes hinweisen. Die Kunden von morgen buchen Mobilit\u00e4t. Das hei\u00dft, sie fragen nach, wie sie schnellstm\u00f6glich von \u201eA nach B\u201c kommen k\u00f6nnen und der Betreiber bietet eine hierzu passende, komplette L\u00f6sung an. Geht die Reise \u00fcber den Einsatz innerhalb der Stadt hinaus, checkt das System alle Verkehrsverbindungen \u00fcber Bahn, Bus und bietet \u00e2\u20ac\u00a8neben einer durchg\u00e4ngigen Reiseplanung auch die Buchung der notwendigen Verkehrsmittel an. Fahrkarten werden \u00fcber das Smartphone \u00fcbermittelt und abgerechnet. Die Nutzung eines Sharingfahrzeugs wird minutenweise abgerechnet und die notwendige Versicherung f\u00fcr die Fahrt nur f\u00fcr die Dauer der Nutzung gebucht und bezahlt.<\/p>\n<p><strong>Robuste und praktische Mobilit\u00e4t zum Mieten &#8211; Das Fahrzeugkonzept<\/strong><\/p>\n<p>Wie muss ein Auto aussehen, das von vielen Menschen tempor\u00e4r genutzt wird und oft nur f\u00fcr Kurzstrecken im Innenstadtbereich eingesetzt wird? Diesen Fragen stellten sich EDAG Konzeptentwickler und Designer und transportierten ihre Ideen in das \u201eEDAG &#8211; Light Car Sharing\u201c. Bereits von au\u00dfen zeigt sich das Fahrzeug unkonven-\u00e2\u20ac\u00a8tionell: Mit einer Fahrzeugh\u00f6he von 1,90 Meter bietet das Fahrzeugkonzept seinen Kunden einen komfortablen Einstieg; der ung\u00fcnstige cw-Wert ist f\u00fcr ein Stadtfahrzeug eher eine zu vernachl\u00e4ssigende Gr\u00f6\u00dfe ebenso wie die Reichweite und die H\u00f6chstgeschwindigkeit, die hier bewusst auf 100 km und 100km\/h ausgelegt wurden. F\u00fcr die Au\u00dfenhautteile sind Faserverbundwerkstoffe und leichte Kunststoffteile vorgesehen. Dort, wo es im Stadtgebiet leider einmal zu \u201eParkremplern\u201c kommen kann\u00e2\u20ac\u00a8- wie z.B. an Sto\u00dff\u00e4ngern &#8211; werden beim \u201eEDAG &#8211; Light Car Sharing\u201c sto\u00dfabsor\u00e2\u20ac\u00a8bierende Kunststoff-Pads angebracht, die r\u00fcckverformbar sind. Denn schlie\u00dflich ist das Karosseriekonzept auf eine Nutzung von deutlich \u00fcber 10 Jahren ausgelegt.<\/p>\n<p>Hierzu wurde konsequent auf ein Modulkonzept f\u00fcr Exterieur- und Interieurteile \u00e2\u20ac\u00a8gesetzt, die einen schnellen Austausch der dem Verschlei\u00df unterliegenden Teile \u00e2\u20ac\u00a8(z.B. Cockpit, Sitze, Sto\u00dff\u00e4nger, Batterie und Anbauteile) gew\u00e4hrleisten. \u00e2\u20ac\u00a8Basis ist die weiterentwickelte EDbase-Plattform, die die EDAG Group im letzten Jahr speziell f\u00fcr die Anforderungen von E-Fahrzeugen im Sinne des \u201ePurpose Design\u201c\u00e2\u20ac\u00a8entwickelt hatte. Neben zwei Seitent\u00fcren mit einfachen Schiebefenstern steht den bis zu sechs Passagieren im \u201eEDAG &#8211; Light Car Sharing\u201c eine Heckeinstiegst\u00fcr zur Verf\u00fcgung. Durch die gro\u00dfz\u00fcgig bemessene, geteilte \u201eHintert\u00fcr\u201c k\u00f6nnen die Passagiere bequem einsteigen und auf einem der sechs Klappsitze Platz nehmen. Die Bestuhlung ist in zwei Dreiersitzreihen aufgeteilt, die zudem in einer \u201eR\u00fccken an R\u00fccken\u201c-Formation platziert sind. Diese zentral in H\u00f6he der B-S\u00e4ule positionierte Sitzanlage \u00fcbernimmt zudem \u00e2\u20ac\u00a8Struktureigenschaften und ist zudem leichter als konventionelle Einzelsitze.<\/p>\n<p>Besonders hervorzuheben ist das System der klappbaren Sitzbestuhlung, die im \u00e2\u20ac\u00a8Falle der Nichtbenutzung einen maximalen Laderaum bietet\u201c, erkl\u00e4rt Projektleiter Andreas Verwold. Die eigentlichen Sitzfl\u00e4chen, die im besonderen Ma\u00dfe der \u00e2\u20ac\u00a8Verschmutzung unterliegen, sind als leicht austauschbare Polstermodule in die Sitze integriert. \u201eBei der Definition eines Sharing-Fahrzeugs mussten wir komplett umdenken und ganz andere Ma\u00dfst\u00e4be an die formalen und funktionellen Aspekte des Fahrzeugs stellen\u201c erl\u00e4utert EDAG Chef-Designer Johannes Barckmann. \u201eWer ein Auto nur \u00e2\u20ac\u00a8stundenweise nutzt, stellt ganz andere Anforderungen an ein Fahrzeug als ein Privatbesitzer. Die Gestaltung hat den Pr\u00e4missen eines \u00f6ffentlichen Verkehrmittels zu folgen und muss Ikonenhaftigkeit repr\u00e4sentieren. Dar\u00fcber hinaus steht der reine Nutzen im Vordergrund.\u201c<\/p>\n<p>So gibt es im \u201eEDAG &#8211; Light Car Sharing\u201c keine Ablagefl\u00e4chen oder aufwendige \u00e2\u20ac\u00a8T\u00fcrverkleidungen. Neben Gas, Bremse und Lenkrad findet der Kunde lediglich einen \u00e2\u20ac\u00a8Hebel vor, um den Blinker zu bedienen. Als einziges Anzeigeelement dient ein \u00e2\u20ac\u00a8Display, das die rudiment\u00e4ren Informationen wie Geschwindigkeit, Ladezustand, Reichweite und Navigation zur Verf\u00fcgung stellen. Heizung, Scheibenwischer oder Licht werden automatisch \u00fcber Sensoren gesteuert. Zusatzfunktionen wie Entertainment, Internetzugang etc. k\u00f6nnen auf Wunsch optional dazugebucht werden oder werden als Anwendung eines mobilen Endger\u00e4tes mit ins Fahrzeug gebracht und k\u00f6nnen hier dann nutzbar gemacht werden.<\/p>\n<p>Im Vordergrund stand die einfache und intuitive Bedienbarkeit sowie die Buchung \u00fcber eine Smartphone-Applikation, die auch mit anderen Verkehrsmittelanbietern \u00e2\u20ac\u00a8vernetzt ist. Des weiteren wurde darauf geachtet, dass das \u201eEDAG-Light Car \u00e2\u20ac\u00a8Sharing\u201c robust und leicht zu reinigen ist und Verschlei\u00dfteile leicht zu wechseln sind. Ebene Bodenfl\u00e4chen im Fahrgastraum, komplette Sitzmodule, die mit wenigen Schrauben montierbar und demontierbar sind, sind nur einige L\u00f6sungen f\u00fcr die \u00e2\u20ac\u00a8technische Umsetzung dieses Anspruchs. Das Konzept f\u00fcr ein reinrassiges Car-Sharing-Fahrzeug wurde als standardisiertes Produkt ausgelegt. Der Verzicht auf Varianten ist auch unter Marketing-Gesichts-punkten durchaus vorstellbar: Schlie\u00dflich mietet der Kunde das Fahrzeug nur auf Zeit und legt prim\u00e4r Wert auf einen hohen Wiedererkennungswert und eine intuitive \u00e2\u20ac\u00a8Bedienbarkeit. Damit erschlie\u00dfen sich zudem hochproduktive Produktionskonzepte, die eine \u00e4u\u00dferst wirtschaftliche Fertigung solcher Flotten erm\u00f6glichen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nNeue Mobilit\u00e4t mit neuen Gesch\u00e4ftsfeldern<\/strong><\/p>\n<p>Der neue, integrierte Ansatz der EDAG Group f\u00fcr eine vernetzte Mobilit\u00e4tsl\u00f6sung \u00e2\u20ac\u00a8definiert ein neues Gesch\u00e4ftsfeld f\u00fcr den Markt der Automobilindustrie. Aber auch ein Umdenken in den Gesch\u00e4ftsmodellen. \u201eIn Zukunft werden zus\u00e4tzlich vermehrt Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen nachgefragt werden und nicht mehr nur ein einzelnes Produkt. \u00e2\u20ac\u00a8Die intelligente Vernetzung aller Informationen und M\u00f6glichkeiten des Individualverkehrs und des \u00f6ffentlichen Verkehrs \u00fcber Internetsysteme haben gro\u00dfes Potential, vor allem vor dem Hintergrund, dass es vermehrt Kunden geben wird, die Mobilit\u00e4t punktgenau einkaufen wollen, wenn sie sie ben\u00f6tigen\u201c, erl\u00e4utert J\u00f6rg Ohlsen.<\/p>\n<p>\u201eDies hat jedoch zur Folge, dass man neben dem Herstellen und Vertreiben von Fahrzeugen auch \u00fcber Betreibermodelle nachdenken muss. Und nat\u00fcrlich auch \u00fcber die Neudefinition von Fahrzeugkonzepten wie im Fall von Leihfahrzeugen, die einen neuen Markt im Bereich von Gro\u00dfst\u00e4dten darstellen k\u00f6nnten\u201c Als Entwicklungsunternehmen kann die EDAG Group hier konkrete Unterst\u00fctzung anbieten, um solche Konzepte umzusetzen. Von der Entwicklung von robusten Elektrofahrzeugen, \u00fcber die Entwicklung von Schnittstellen zum Fahrzeug bis zum System des \u201eIntelligenten Ladens\u201c oder der Planung und Bau von Fertigungs- und Wartungsanlagen.<\/p>\n<p>Die 125-j\u00e4hrige Geschichte des Automobils hat gezeigt, dass die Automobilindustrie immer dann erfolgreich war, wenn es die Mobilit\u00e4tsw\u00fcnsche und -bed\u00fcrfnisse der \u00e2\u20ac\u00a8Gesellschaft aufgegriffen hat. Mit dem \u201eEDAG &#8211; Light Car Sharing\u201c- Konzept m\u00f6chte die EDAG Group neue Perspektiven zur Weiterentwicklung des Produktes Automobil aufzuzeigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Die EDAG Group hat mit ihrem vielbeachteten EDAG &#8211; Light Car Konzept in den vergangenen beiden Jahren bereits einen Ausblick auf die elektromobile Zukunft gegeben. 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