{"id":81299,"date":"2011-01-23T00:48:16","date_gmt":"2011-01-23T00:48:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=81299"},"modified":"2011-01-23T06:48:42","modified_gmt":"2011-01-23T06:48:42","slug":"die-vernetzung-der-medizinwirtschaft-in-mittelhessen-wird-fortgesetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=81299","title":{"rendered":"Die Vernetzung der Medizinwirtschaft in Mittelhessen wird fortgesetzt\u00e2\u20ac\u00a8"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mittelhessen. <\/strong>Nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit in seiner Gr\u00fcndungsphase macht das Clustermanagement f\u00fcr die Medizinwirtschaft in Mittelhessen den n\u00e4chsten Schritt: die Verstetigungsphase bis 2013 wird genutzt, um die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft, die Unterst\u00fctzung konkreter Projekt- und Produktideen und die Vermarktung der Medizinregion weiter auszubauen. Eine gemeinsame F\u00f6rderung erm\u00f6glicht dies, an der neben dem Land Hessen die Landkreise Gie\u00dfen und Marburg-Biedenkopf, der Regionalmanagementverein MitteHessen, die Universit\u00e4tsklinikum Gie\u00dfen und Marburg GmbH und die Universit\u00e4tsst\u00e4dte Gie\u00dfen und Marburg beteiligt sind. Tr\u00e4gerin ist die TransMIT GmbH, die sich ebenfalls in der F\u00f6rderung des Netzwerks engagiert.<!--more--><\/p>\n<p>Ziel des Clustermanagements timm \u2013 Technologie &amp; Innovation Medizinregion Mittelhessen \u2013 ist es, die Unternehmen der Medizinbranche zu unterst\u00fctzen, um neue Produkte und Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen: dies erfolgt durch Weiterbildungsangebote in der Reihe timm-MEDTECH und timm-PHARMA, Netzwerk-Veranstaltungen wie das timm-FORUM und Projektentwicklungsrunden wie timm-EXPERT und durch konkrete Unterst\u00fctzung im Projektmanagement, in Zulassungsfragen und bei der Akquise von F\u00f6rdermitteln.<\/p>\n<p>Robert Fischbach, Landrat des Landkreises Marburg-Biedenkopf betont die Notwendigkeit des Clustermanagements: \u201eWir m\u00fcssen bei der Vermarktung gemeinsam und als Region auftreten, damit wir wahrgenommen werden. Ich begr\u00fc\u00dfe die Weiterf\u00fchrung von timm.\u201c Dem schlie\u00dft sich der Gie\u00dfener Stadtrat Harald Scherer, Dezernent f\u00fcr Schule, Wirtschaft, Brand- und Bev\u00f6lkerungsschutz an: \u201eAls Standort des ersten privatisierten Universit\u00e4tsklinikums sind wir an einer F\u00f6rderung der Zukunftsbranche Medizinwirtschaft sehr interessiert. Und dass timm hier erfolgreich arbeitet, zeigen die im Verbund eingeworbenen Projektmittel von \u00fcber 6,7 Mio. EUR und die daraus entstandenen Projekte.\u201c<\/p>\n<p>Drei Beispiele aus der Gr\u00fcndungsphase zeigen dies: So wurde in einer Gemeinschaftsarbeit von Netzhautchirurgen und Ingenieuren nach zw\u00f6lfj\u00e4hriger Entwicklungsarbeit die weltweit erste vollst\u00e4ndig in das Auge implantierbare Sehprothese f\u00fcr Blinde erfolgreich bei Patienten eingesetzt. Forscher arbeiten daran, dass Medikamente \u00fcber die Lunge genau dahin transportiert werden, wo sie ben\u00f6tigt werden. Mit der Marburger-Atem-Antwort-Messung (MATAM) hat das Schlafmedizinische Zentrum der Philipps-Universit\u00e4t Marburg in Kooperation mit regionalen Unternehmen ein Diagnoseverfahren zur Risikoabsch\u00e4tzung von n\u00e4chtlichen Atmungsst\u00f6rungen entwickelt.<\/p>\n<p>Regierungspr\u00e4sident a.D. Wilfried Schmied, Vorsitzender des Vereins MitteHessen ist \u00fcberzeugt, dass eine Unterst\u00fctzung von timm zur F\u00f6rderung solcher Projekte geeignet ist: \u201eInnovationen braucht den richtigen Boden, um zu wachsen. timm bereitet diesen Boden bei uns in Mittelhessen.\u201c Anita Schneider, Landr\u00e4tin des Landkreises Gie\u00dfen erg\u00e4nzt: \u201eDie Medizinwirtschaft ist eine wachsende Branche. Hier zu investieren ist f\u00fcr uns eine gute Anlage, die sich nicht nur in Besch\u00e4ftigung, sondern auch im positiven Image bezahlt macht.\u201c \u201eEinen wichtigen Beitrag f\u00fcr die Region erarbeitet timm besonders dadurch, dass in Zusammenarbeit mit TransMIT systematisch Vorschl\u00e4ge zur verbesserten Konzeption des \u201eTransferstandortes Mittelhessen\u201c erarbeitet werden, auch um gut ausgebildete Arbeitskr\u00e4fte in der Region zu halten\u201c, betont Dr. Peter Stumpf, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der TransMIT GmbH, bei der die Clusterinitiative angesiedelt ist. Egon Vaupel, Oberb\u00fcrgermeister der Universit\u00e4tsstadt Marburg erkl\u00e4rt: \u201etimm ist ein Beleg daf\u00fcr, dass die Zusammenarbeit in Mittelhessen funktioniert.\u201c Vaupel, der stellvertretender Vorsitzender von MitteHessen ist, erg\u00e4nzt: \u201eWir freuen uns dar\u00fcber, dass sich zunehmend mehr Unternehmen als Mitglieder beim Clusternetzwerk timm engagieren, damit sich das Cluster langfristig selbst tr\u00e4gt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas Land Hessen tr\u00e4gt den gr\u00f6\u00dften Teil der auf drei Jahre angelegten F\u00f6rderung aus Landesmitteln und Mitteln des Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung (EFRE)\u201c, erkl\u00e4rt Clustermanager Dr. Andreas Wei\u00dfflog, der seine T\u00e4tigkeit bei der TransMIT GmbH f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Jahre fortf\u00fchren wird. \u201e\u00dcber eine verst\u00e4rkte Zusammenarbeit der Hochschulen mit der Wirtschaft, f\u00fcr die sich timm besonders einsetzt, k\u00f6nnen vorhandene Innovationspotenziale noch besser und vor allem schneller umgesetzt werden. Wir sind \u00fcberzeugt, dass wir damit f\u00fcr die Medizinregion Mittelhessen noch viel erreichen k\u00f6nnen und werden\u201c. Interessierte Unternehmen und Wissenschaftler finden die Kontaktdaten unter <a href=\"http:\/\/www.timm-mittelhessen.de\">www.timm-mittelhessen.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Mittelhessen. Nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit in seiner Gr\u00fcndungsphase macht das Clustermanagement f\u00fcr die Medizinwirtschaft in Mittelhessen den n\u00e4chsten Schritt: die Verstetigungsphase bis 2013 wird genutzt, um die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft, die Unterst\u00fctzung konkreter Projekt- und Produktideen und die Vermarktung der Medizinregion weiter auszubauen. 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