{"id":80253,"date":"2011-01-04T01:51:56","date_gmt":"2011-01-04T01:51:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=80253"},"modified":"2011-01-05T07:52:19","modified_gmt":"2011-01-05T07:52:19","slug":"arbeitsmarkt-2010-hat-erwartungen-deutlich-uebertroffen-arbeitslosenquote-stabil-bei-43-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=80253","title":{"rendered":"Arbeitsmarkt 2010 hat Erwartungen deutlich \u00fcbertroffen &#8211; Arbeitslosenquote stabil bei 4,3 Prozent"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda. <\/strong>Der regionale Arbeitsmarkt hat sich trotz eines fr\u00fch einsetzenden harten Winters auch im Dezember gut behauptet. Zwar haben sich aufgrund der winterlichen Witterung vermehrt Menschen aus den Au\u00dfenberufen bei der Arbeitsagentur Fulda arbeitslos gemeldet, aber insgesamt konnte die Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent zum Jahresende gehalten werden. Bei der Arbeitsagentur und beim Amt f\u00fcr Arbeit und Soziales waren im Dezember insgesamt 4.776 Menschen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht gegen\u00fcber dem Dezember 2009 einem R\u00fcckgang um 1.053 Personen bzw.18,1 Prozent.<!--more--><\/p>\n<p>Ein Blick auf das Gesamtjahr verdeutlicht, dass die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ab dem zweiten Quartal 2010 immer besser wurde. Von Monat zu Monat nahm der Abstand bei der Arbeitslosigkeit zum jeweiligen Vorjahresmonat 2009 zu. Waren im Jahresdurchschnitt 2009 insgesamt noch 6.414 Personen offiziell auf Arbeitssuche, betrug die Zahl der Arbeitslosen im Durchschnitt des Jahres 2010 nur noch 5.528. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote von 5 Prozent ist die niedrigste in einem hessischen Agenturbezirk.<\/p>\n<p>\u201eDer R\u00fcckgang um 13,8 Prozent und vor allem die im Jahresverlauf immer dynamischere Entwicklung \u00fcbertrifft die Erwartungen, die Wirtschaft, Politik und Verwaltung vor gut einem Jahr an die Verfassung des Arbeitsmarktes haben durften\u201c, stellte Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Arbeitsagentur Fulda, bei einer Pressekonferenz in der Firma Elementbau Osthessen GmbH und Co., ELO KG in Eichenzell fest. Dabei ging die Zahl der Arbeitslosen sowohl beim Amt f\u00fcr Arbeit und Soziales als auch bei der Agentur f\u00fcr Arbeit sp\u00fcrbar zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Besonders erfreulich ist der signifikante R\u00fcckgang bei den j\u00fcngeren Arbeitslosen (unter 25 Jahren). Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2009 ging die Arbeitslosigkeit in 2010 um 27 Prozent auf 559 zur\u00fcck. \u201eDas ist ein ganz wichtiger Pluspunkt f\u00fcr die heimischen Betriebe und die Zukunftsaussichten unserer Region insgesamt\u201c, kommentierte Dombrowski. W\u00e4hrend im Jahresschnitt 2010 die Frauenerwerbslosigkeit um 11,7 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr sank, vollzieht sich der Abbau der Arbeitslosigkeit bei Personen \u00fcber 50 Jahren relativ langsam.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber 2009 nahm die Arbeitslosigkeit in 2010 bei den \u00e4lteren Arbeitnehmern lediglich um 2,6 Prozent ab. Damit profitieren Arbeitslose in diesem Alterssegment bislang am wenigsten von der konjunkturellen Erholung. \u201eIch begr\u00fc\u00dfe es, dass die Beteiligten des regionalen Arbeitsmarktes darauf hinwirken wollen, dass die Besch\u00e4ftigungsquote der sogenannten \u00e4lteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mittel- und langfristig in unserem Landkreis steigt\u201c, zeigt sich der Arbeitsagenturchef entschlossen und zuversichtlich zugleich.<\/p>\n<p>Zwar sind ausl\u00e4ndische Personen von Arbeitslosigkeit immer noch \u00fcberproportional stark betroffen, allerdings ist auch bei dieser Personengruppe ein sp\u00fcrbarer R\u00fcckgang der Erwerbslosigkeit zu verzeichnen (in 2010 R\u00fcckgang um 15 Prozent gegen\u00fcber 2009).<\/p>\n<p>Im Lichte des konjunkturellen Aufschwungs konnte der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur (AGS) im zu Ende gegangenen Jahr einen immensen Zuwachs bei der Zahl der akquirierten Stellen verzeichnen. Mit 5.893 gemeldeten Arbeitsstellen wurde der durch die Krise bedingte Vorjahreswert um 1.875 (46,7 Prozent) \u00fcbertroffen. Besonders positiv sei der Trend insbesondere in den Bereichen Personaldienstleistungen, Gesundheitswesen, in der Gastronomie und im Verkehrsgewerbe sowie im Einzelhandel gewesen, wie Gabriele Eisenmann, stellvertretende Teamleiterin im AGS, ausf\u00fchrte. Dar\u00fcber hinaus seien Stellenangebote aus vielen Bereichen des Handwerks eingegangen, insbesondere im Baunebengewerbe.<\/p>\n<p>Passend zum Wirtschaftsaufschwung ging die Inanspruchnahme der Kurzarbeit stark zur\u00fcck. W\u00e4hrend im M\u00e4rz 2010 die Agentur f\u00fcr Arbeit noch f\u00fcr 2050 Arbeitnehmer Kurzarbeit gew\u00e4hrt hatte, waren es im Oktober lediglich 612. Das Instrument der Kurzarbeit hat seine stabilisierende Wirkung in der Krise zur vollen Zufriedenheit erf\u00fcllt. Der erfolgte R\u00fcckgang ist logisch und best\u00e4tigt damit die antizyklische Wirkung.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf die Erwartungen f\u00fcr das neue Jahr zeigt sich Waldemar Dombrowski verhalten optimistisch: \u201eBei Realisierung eines Wirtschaftswachstums von 1,8 bis 2,1 Prozent werden wir die Besch\u00e4ftigungsschwelle erneut \u00fcberspringen. Dies wird einen weiteren Besch\u00e4ftigungsaufbau zur Folge haben. Die registrierte Arbeitslosigkeit und die Unterbesch\u00e4ftigung werden abnehmen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Der regionale Arbeitsmarkt hat sich trotz eines fr\u00fch einsetzenden harten Winters auch im Dezember gut behauptet. Zwar haben sich aufgrund der winterlichen Witterung vermehrt Menschen aus den Au\u00dfenberufen bei der Arbeitsagentur Fulda arbeitslos gemeldet, aber insgesamt konnte die Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent zum Jahresende gehalten werden. 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