{"id":80240,"date":"2011-01-04T11:11:53","date_gmt":"2011-01-04T11:11:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=80240"},"modified":"2011-01-04T11:12:52","modified_gmt":"2011-01-04T11:12:52","slug":"klinikum-fulda-hilft-krankem-maedchen-aus-angola","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=80240","title":{"rendered":"Klinikum Fulda hilft krankem M\u00e4dchen aus Angola"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Klinikum.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-80241\" title=\"Klinikum\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Klinikum-265x185.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Klinikum-265x185.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Klinikum.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. Durch den Einsatz des FRIEDENSDORF INTERNATIONAL e.V. und zahlreicher \u00c4rzte, Schwestern und Pfleger des Klinikums Fulda wurde einem kranken Kind aus Angola geholfen. Bereits im letzten Jahr konnte bei einem 11-j\u00e4hrigen Jungen eine lebensnotwendige Behandlung vorgenommen werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten ist die Behandlung in Europa oftmals die letzte \u00dcberlebenschance. Die Einzelfallhilfe von FRIEDENSDORF INTERNATIONAL e.V. (Oberhausen) setzt ein, wenn die Kinder in ihren Heimatl\u00e4ndern nicht mehr medizinisch versorgt werden k\u00f6nnen. In der Regel werden sie mit internationalen Fluglinien nach Deutschland gebracht, um dann in Zusammenarbeit mit\u00c2\u00a0 europ\u00e4ischen Kliniken, die die station\u00e4re Behandlung der Kinder kostenlos \u00fcbernehmen, versorgt zu werden. Eines dieser helfenden Krankenh\u00e4user ist zum wiederholten Mal das Klinikum Fulda, welches derzeit ein M\u00e4dchen aus Angola behandelt.<!--more--><\/p>\n<p>FRIEDENSDORF INTERNATIONAL trat vor einigen Wochen an Prof. Dr. Martin \u00c2\u00a0Hessmann, Direktor der Klinik f\u00fcr Orthop\u00e4die und Unfallchirurgie, heran und bat erneut um Hilfe f\u00fcr ein krankes Kind aus Angola. Nach Sichtung der Krankengeschichte und der Zusage der Kosten\u00fcbernahme seitens des Vorstandes des Klinikums Fulda, wurde mit der Behandlung des kranken Kindes begonnen.<\/p>\n<p>Das 11-j\u00e4hrige M\u00e4dchen kam mit einer eitrigen Entz\u00fcndung der H\u00fcfte ins Klinikum Fulda. Im Heimatland waren bereits mehrere Voroperationen erfolgt, allerdings ohne Behandlungserfolg. \u201eEs sind zwei Operationen in einem zeitlichen Abstand von etwa 10 Tagen erforderlich gewesen\u201c,\u00c2\u00a0 erl\u00e4uterte Prof. Dr. Hessmann. Bei der ersten Operation konnten der durch die Infektion abgestorbene H\u00fcftkopf und Schenkelhals entfernt und der Infekt lokal behandelt werden. Im Rahmen der zweiten Operation wurde die Fistel verschlossen und die Wunde nochmals gereinigt.<\/p>\n<p>\u201eDie Entz\u00fcndung der H\u00fcfte wurde \u00c2\u00a0vollst\u00e4ndig behandelt, so dass es der tapferen Patientin den Umst\u00e4nden entsprechend gut geht\u201c, so Prof. Dr. Repp, Direktor der Klinik f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin. Die \u00c4rzte gehen davon aus, dass das M\u00e4dchen in den n\u00e4chsten Tagen entlassen und in ihr Heimatland zur\u00fcck kehren kann. \u201eWir freuen uns, dass wir durch den Einsatz unserer \u00c4rzte und Pflegekr\u00e4fte die erfolgreiche Behandlung der kleinen Patientin erm\u00f6glichen konnten\u201c, erg\u00e4nzte Harald Jeguschke, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Fulda.<\/p>\n<p>Zum Bild: Prof. Dr. Reinald Repp (li.) und Prof. Dr. Martin Henri Hessmann mit der jungen Patientin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Durch den Einsatz des FRIEDENSDORF INTERNATIONAL e.V. und zahlreicher \u00c4rzte, Schwestern und Pfleger des Klinikums Fulda wurde einem kranken Kind aus Angola geholfen. Bereits im letzten Jahr konnte bei einem 11-j\u00e4hrigen Jungen eine lebensnotwendige Behandlung vorgenommen werden. F\u00fcr Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten ist die Behandlung in Europa oftmals die letzte \u00dcberlebenschance. 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