{"id":80164,"date":"2011-01-03T01:23:26","date_gmt":"2011-01-03T01:23:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=80164"},"modified":"2011-01-03T11:23:34","modified_gmt":"2011-01-03T11:23:34","slug":"virusdurchfall-der-rinder-bekaempfung-wird-deutschlandweit-pflicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=80164","title":{"rendered":"Virusdurchfall der Rinder \u2013 Bek\u00e4mpfung  wird deutschlandweit Pflicht"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vogelsbergkreis. <\/strong>Das bisherige freiwillige Bek\u00e4mpfungsverfahren gegen Bovine Virusdiarrhoe \u2013 Virus (BVDV) wird zum 1. Januar 2011 durch ein deutschlandweites Pflichtverfahren abgel\u00f6st. Im Mittelpunkt der Bek\u00e4mpfung stehen die permanent mit dem BVD-Virus infizierten Rinder, die lebenslang gro\u00dfe Virusmengen ausscheiden und eine st\u00e4ndige Infektionsquelle darstellen, hei\u00dft es in einer Pressemitteilung des Amtes f\u00fcr Veterin\u00e4rwesen und Verbraucherschutz in Lauterbach. Ziel ist es, dauerhaft infizierte Virustr\u00e4ger in den Rinderpopulationen zu finden und auszumerzen. Eine Infektion mit dem BVD-Virus f\u00fchrt in den landwirtschaftlichen Betrieben zu erheblichen wirtschaftlichen und finanziellen Verlusten.<!--more--><\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df der neuen BVD-Verordnung m\u00fcssen alle ab dem 1. Januar 2011 geborenen K\u00e4lber bis\u00c2\u00a0 sp\u00e4testens zum 6. Lebensmonat virologisch untersucht werden. Au\u00dferdem d\u00fcrfen Rinder k\u00fcnftig grunds\u00e4tzlich nur noch aus einem Bestand in einen anderen Stall verbracht werden, die einen BVDV \u2013 unverd\u00e4chtigen Status haben. Als unverd\u00e4chtig gelten Rinder mit negativem Untersuchungsergebnis auf BVDV oder K\u00fche, die ein auf BVDV negativ untersuchtes Kalb geboren haben.<\/p>\n<p>Bei der Untersuchung der neugeborenen K\u00e4lber wird ein neues Verfahren angewandt, bei dem das Untersuchungsmaterial &#8211; Gewebeproben &#8211; beim Einbringen der Ohrmarke gewonnen wird. Die dazu n\u00f6tigen Stanzohrmarken sind beim Hessischen Verband f\u00fcr Leistungs- und Qualit\u00e4tspr\u00fcfung in der Tierzucht (HVL) zu bestellen. Bei \u00e4lteren Rindern wird wie gew\u00f6hnlich eine Blutentnahme durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Kosten f\u00fcr Stanzohrmarken, Untersuchungen sowie f\u00fcr eine gestaffelte Ausmerzungsbeihilfe f\u00fcr Virustr\u00e4ger \u00fcbernimmt die Hessische Tierseuchenkasse. Der Tierhalter tr\u00e4gt die tier\u00e4rztlichen Geb\u00fchren der Blutentnahme sowie die Kosten f\u00fcr die geeigneten Transportumschl\u00e4ge und das Porto. Rinder, die aus einem Bestand in einen anderen Bestand transportiert werden, m\u00fcssen von einem Nachweis begleitet werden, aus dem hervorgeht, dass sie BVDV unverd\u00e4chtig sind. Als Nachweis gilt ein Stammdatenblatt mit eingetragenem negativem Untersuchungsbefund oder ein Ausdruck aus der HIT &#8211; Datenbank.<\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen auch \u00fcber die Ausnahmen von dem Verbringungsverbot steht des Amt f\u00fcr Veterin\u00e4rwesen und Verbraucherschutz in Lauterbach Telefon 06641\/911 68-0 zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. Das bisherige freiwillige Bek\u00e4mpfungsverfahren gegen Bovine Virusdiarrhoe \u2013 Virus (BVDV) wird zum 1. Januar 2011 durch ein deutschlandweites Pflichtverfahren abgel\u00f6st. 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