{"id":79314,"date":"2010-12-18T00:22:47","date_gmt":"2010-12-18T00:22:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=79314"},"modified":"2010-12-18T08:23:00","modified_gmt":"2010-12-18T08:23:00","slug":"10-000-unterschriften-fuer-besserstellung-von-leiharbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=79314","title":{"rendered":"10.000 Unterschriften f\u00fcr Besserstellung von Leiharbeit"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/101217_Bundesministerium.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-79315\" title=\"101217_Bundesministerium\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/101217_Bundesministerium-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/101217_Bundesministerium-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/101217_Bundesministerium.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Berlin-Fulda.<\/strong> \u00dcber 10.000 Unterschriften \u00fcberreichte der stellvertretende Bezirksvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Bezirksverband Rh\u00f6n\/Vogelsberg, J\u00fcrgen Markgraf im Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales an den parlamentarischen Staatssekret\u00e4r Dr. Ralf Brauksiepe. Zusammen mit weiteren 4 KAB Vertretern aus verschiedenen Di\u00f6zesanverb\u00e4nden der KAB, darunter auch KAB Bundesvorsitzender Georg Hupfauer, machte Markgraf die Vorstellungen und Forderungen des Sozialverbandes zum Thema Leiharbeit deutlich. In zehn Di\u00f6zesanverb\u00e4nden war die Anregung aus den Reihen der KAB Augsburg aufgegriffen worden, eine Initiative zur Besserstellung der Leiharbeiter zu starten. Innerhalb eines halben Jahres konnten die Engagierten einen tollen Erfolg verbuchen. Von 10.089 Unterschriften wurden allein im Raum Fulda 1.899 gesammelt.<!--more--><\/p>\n<p>Entstanden war die Idee im Zusammenhang mit dem Umgang der Drogeriekette Schlecker mit ihren Besch\u00e4ftigten. Vor etwa einem Jahr hatte diese vielen ihrer Mitarbeiterinnen gek\u00fcndigt, um sie danach in einer konzerneigenen Leiharbeitsfirma f\u00fcr etwa die H\u00e4lfte des bisherigen Lohns wieder zu besch\u00e4ftigen. Dies hatte die Verantwortlichen der KAB auf den Plan gerufen, die dieses Vorgehen als menschenverachtend bezeichnet. Neben der Unterst\u00fctzung der Betroffenen starteten sie eine politische Aktion mit dem Ziel, den Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern nach den Grunds\u00e4tzen von \u201eEqual Pay\u201c eine bessere Bezahlung zu erm\u00f6glichen und so den Sinn des Arbeitnehmer\u00fcberlassungsgesetzes zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Aufgrund dessen, dass Lohndumping \u00fcber die schamlose Ausnutzung der Leiharbeitsregelung, allerorts zu erfahren war und ist, schlossen sich einige KAB Di\u00f6zesanverb\u00e4nde der Aktion der KAB Augsburg an, darunter auch der Bezirksverband Rh\u00f6n\/Vogelsberg innerhalb des Di\u00f6zesanverbandes Fulda. Auch der Bundesverband der KAB unterst\u00fctzte die Aktion. Die Sammlung der Unterschriften konnte nunmehr am 15. Dezember im Bundesarbeitsministerium \u00fcbergeben werden. Der Parlamentarische Staatssekret\u00e4r Brauksiepe hatte sich Zeit f\u00fcr die KAB Vertreter aus Fulda, Augsburg, Stuttgart, Osnabr\u00fcck und K\u00f6ln genommen und bedankte sich f\u00fcr den Einsatz. Dabei betonten die Verbandsvertreter die enorme Bedeutung einer angemessenen Entlohnung f\u00fcr Leiharbeiter\/innen. So kamen konkrete Erfahrungen von Betroffenen ebenfalls zur Sprache wie sozialethische Grundlagen der Position des Verbands. Die Forderung nach einer gleichen Bezahlung von Leiharbeitern und regul\u00e4r Besch\u00e4ftigten sei direkte Folge der generellen Forderung nach einer gerechten Entlohnung im Sinne eines Mindestlohns.<\/p>\n<p>Brauksiepe betonte die Bedeutung des Engagements von Verb\u00e4nden und Or-ganisationen f\u00fcr die Gesellschaft. Gleichzeitig best\u00e4tigte er, dass in seinem Ministerium bereits seit einem halben Jahr fieberhaft an einer \u00dcberarbeitung des Arbeitnehmer\u00fcberlassungsgesetzes, das den Markt f\u00fcr die Zeitarbeit regelt, arbeite. Die-ses sei am Morgen des Termins im Kabinett verabschiedet worden und geht nun in die parlamentarische Beratung. Der Schwerpunkt der Vorlage lag bei der An-passung der deutschen Gesetzeslage an die entsprechende EU-Richtlinie. Im Zuge dessen k\u00f6nne er sich vorstellen, weitere Ideen, auch von der KAB, mit einzubeziehen. Der \u00dcbergabe bei Staatssekret\u00e4r Brauksiepe schloss sich noch ein informatives Gespr\u00e4ch mit dem zust\u00e4ndigen Referatsleiter an, in dem einige der Positionen der KAB nochmals deutlich gemacht werden konnten.<\/p>\n<p>Foto: Christian Eilers<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Berlin-Fulda. \u00dcber 10.000 Unterschriften \u00fcberreichte der stellvertretende Bezirksvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Bezirksverband Rh\u00f6n\/Vogelsberg, J\u00fcrgen Markgraf im Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales an den parlamentarischen Staatssekret\u00e4r Dr. Ralf Brauksiepe. 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