{"id":7928,"date":"2008-02-20T00:15:08","date_gmt":"2008-02-19T23:15:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=7928"},"modified":"2008-02-20T00:11:51","modified_gmt":"2008-02-19T23:11:51","slug":"praevepraeventionsrat-beschaeftigte-sich-mit-alkoholmissbrauch-von-kindern-und-jugendlichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=7928","title":{"rendered":"Pr\u00e4ventionsrat besch\u00e4ftigte sich mit Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen"},"content":{"rendered":"<p><strong>H\u00fcnfeld.<\/strong> Der zunehmende Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen war eines der zentralen Themen der zweiten Sitzung des Pr\u00e4ventionsrats der Stadt H\u00fcnfeld. Wie B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel dazu mitteilt, wurde in der Diskussion deutlich, dass dieses Problem auch in H\u00fcnfeld und im H\u00fcnfelder Land zunehmend an Bedeutung gewinnt.<!--more--><br \/>\nDeshalb will die Ordnungsbeh\u00f6rde der Stadt in den kommenden Wochen das Gespr\u00e4ch mit den Kirmesgesellschaften und anderen Veranstaltern suchen, bei denen h\u00e4ufig Jugendliche zu Gast sind. Dem Pr\u00e4ventionsrat der Stadt H\u00fcnfeld geh\u00f6ren neben dem Leiter der Polizeistation H\u00fcnfeld, Klaus-Dieter Kn\u00fcttel und J\u00fcrgen Bohl f\u00fcr die Bundespolizei, auch die Vorsitzende des B\u00fcrgerbeirats im Tiergartenviertel, Birgit Beutel, als Vertreter der H\u00fcnfelder Schulen, Stephan Schmitt, f\u00fcr die H\u00fcnfelder Kirchengemeinden, Burkard Melzer sowie der Leiter des H\u00fcnfelder Jugendtreffs, Guido Kalb, f\u00fcr die H\u00fcnfelder Kinderg\u00e4rten, Elke Hohmann und Vertreter des Jugendamtes des Landkreises Fulda an.<\/p>\n<p>Neben dem Alkoholkonsum bei Veranstaltungen ist zunehmend auch das Ph\u00e4nomen des \u201eVorgl\u00fchens\u201c zu beobachten, wurde in der Diskussion deutlich. Jugendliche tr\u00e4fen sich bevor sie abends erst um 10 Uhr ausgingen in privatem Kreis, um Wodka und andere Spirituosen zu trinken, um sich \u201ein die rechte Stimmung\u201c f\u00fcr die Disco zu bringen. Eltern seien gut beraten, meinte ein Diskussionsteilnehmer, genauer hinzuschauen, was da in Jugendzimmern oder in Partykellern vor dem Besuch der Disco bereits geschehe.<\/p>\n<p>Dies finde au\u00dferhalb der Zugriffsm\u00f6glichkeiten von Polizei und Ordnungsbeh\u00f6rden statt. Bei den Veranstaltungen selbst seien die Gastronomen oder die ausrichtenden Vereine gefordert, das Jugendschutzgesetz insbesondere im Hinblick auf die Abgabe \u201eharter Getr\u00e4nke\u201c umzusetzen. Polizei und Ordnungsbeh\u00f6rden f\u00fchrten dazu regelm\u00e4\u00dfig stichprobenartige Kontrollen durch und f\u00fchrten schon im Vorfeld Gespr\u00e4che mit den Veranstaltern. Dem soll auch das Gespr\u00e4ch dienen, dass die Ordnungsbeh\u00f6rde mit den Kirmesgesellschaften und anderen Vereinen, die insbesondere Discoveranstaltungen ausrichten, dienen.<\/p>\n<p>Wirksam begegnet werden k\u00f6nne dem Problem nur, so der B\u00fcrgermeister, wenn alle Beteiligten, sowohl Veranstalter als auch Eltern und andere Aufsichtspersonen ihrer Verantwortung gerecht w\u00fcrden. Aufkl\u00e4rung allein, dies zeigten alle Erfahrung mit entsprechenden Kampagnen, nicht aus, um dieses Problem wirksam zu bek\u00e4mpfen. Thomas Henkel, Leiter der Ordnungsbeh\u00f6rde der Stadt H\u00fcnfeld berichtete, dass die Stadt mittlerweile sehr intensiv gegen so genannte \u201eFlatrate-Partys\u201c und so genannte \u201e49 Cent-Partys\u201c, bei denen harte Getr\u00e4nke billig abgegeben werden, vorgehe. Im vergangenen Jahr sei sogar eine Veranstaltung dieser Art komplett untersagt worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld. 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