{"id":78640,"date":"2010-12-13T00:15:30","date_gmt":"2010-12-13T00:15:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=78640"},"modified":"2010-12-13T07:39:47","modified_gmt":"2010-12-13T07:39:47","slug":"winterdienst-bis-zum-aeussersten-gefordert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=78640","title":{"rendered":"Winterdienst bis zum \u00c4u\u00dfersten gefordert"},"content":{"rendered":"<p><strong>H\u00fcnfeld. <\/strong>Die letzten Tage haben den Winterdienst der Stadt H\u00fcnfeld bis zum \u00c4u\u00dfersten gefordert. Wie Bauhofleiter Armin Herget dazu mitteilt, sind die 14 Mitarbeiter teilweise sogar im Schichtdienst ab morgens 4 Uhr im Einsatz, um die Stra\u00dfen f\u00fcr den Berufsverkehr und den Schulverkehr freizuhalten. <!--more--><\/p>\n<p><strong>Schon 170 Tonnen Salz ausgebracht <\/strong><\/p>\n<p>Angesichts der extremen Wetterlage bittet Herget um Verst\u00e4ndnis, dass die R\u00e4um- und Streufahrzeuge nicht \u00fcberall zur gleichen Zeit sein k\u00f6nnen. Der Winterdienst sei nach einer strikten Priorit\u00e4tenliste nach sachlichen Gesichtspunkten organisiert. Zuerst w\u00fcrden Hauptverkehrstrassen, Steigungsstellen, Busspuren und wichtige Verkehrsknotenpunkte ger\u00e4umt. Erst dann k\u00f6nnten weitere Stra\u00dfenz\u00fcge und, soweit es die Kapazit\u00e4ten zulassen, auch Anliegerstra\u00dfen ger\u00e4umt werden. Insgesamt sind am st\u00e4dtischen Bauhof zwei LKW, ein leistungsstarker Unimog und zwei Schmalspurfahrzeuge im Dauereinsatz. Hinzu kommen Mitarbeiter, die vor \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen und Geb\u00e4uden per Hand r\u00e4umen, und in den H\u00fcnfelder Stadtteilen zahlreiche Hilfskr\u00e4fte, die dort die Gehwege entlang der \u00f6ffentlichen Geb\u00e4ude freihielten. Im Buchfinkenland kommt dar\u00fcber hinaus ein privater Kleinunternehmer mit einem leistungsstarken Ger\u00e4t zum Einsatz.<\/p>\n<p>Gegenw\u00e4rtig erreichten den st\u00e4dtischen Bauhof immer wieder Anrufe von Anliegern, die darauf hinwiesen, dass es gerade bei ihnen besonders glatt oder der Schnee besonders hoch liege, sagte Herget. Nicht alle W\u00fcnsche k\u00f6nnten aber erf\u00fcllt werden. Dies gelte insbesondere f\u00fcr Fu\u00dfverbindungs- und Radwege au\u00dferhalb geschlossener Ortschaften, die im Rahmen der verf\u00fcgbaren Kapazit\u00e4ten nur nachrangig ger\u00e4umt werden k\u00f6nnten. Angesichts der starken Schneef\u00e4lle in den letzten Tagen seien aber alle Einsatzkr\u00e4fte gebraucht worden, um den Schulbus- und Berufsverkehr am Rollen zu halten.<\/p>\n<p><strong>Dauereinsatz und Schichtbetrieb<\/strong><\/p>\n<p>Angesichts der extremen Wetterlage sei auch Nachbarschaftshilfe gefragt, betont B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel in der Presseerkl\u00e4rung. So sei es sicherlich denkbar, dass Nachbarn gemeinsam anpacken, um beispielsweise einen Wendehammer freizuschaufeln oder vor Grundst\u00fccken, in denen \u00e4ltere Menschen wohnten, den Schnee zu schieben.<\/p>\n<p>Entgegen der landl\u00e4ufigen Meinung bestehe f\u00fcr die Stadt keine generelle R\u00e4um- und Streupflicht, so Herget. Deshalb verzichteten mittlerweile einige Kommunen auch in der Nachbarschaft bereits auf den Winterdienst, insbesondere in Neben- und Wohnstra\u00dfen. Die Stadt H\u00fcnfeld leiste hier noch einen hohen Standard, der allerdings angesichts der au\u00dfergew\u00f6hnlich starken Schneef\u00e4lle in den letzten Tagen an Kapazit\u00e4tsgrenzen sto\u00dfe. So sei es gegenw\u00e4rtig sicherlich nicht m\u00f6glich, beispielsweise eine Fu\u00df- und Radwegeverbindung zwischen zwei H\u00fcnfelder Stadtteilen dauerhaft offen zu halten, wie dies ein Anrufer gefordert hatte.<\/p>\n<p>Insgesamt zieht Armin Herget aber eine positive Bilanz. Trotz der extremen Bedingungen h\u00e4tten gr\u00f6\u00dfere Probleme bislang vermieden werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld. Die letzten Tage haben den Winterdienst der Stadt H\u00fcnfeld bis zum \u00c4u\u00dfersten gefordert. 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