{"id":77562,"date":"2010-11-30T15:19:49","date_gmt":"2010-11-30T14:19:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=77562"},"modified":"2010-11-30T15:19:49","modified_gmt":"2010-11-30T14:19:49","slug":"arbeitslosenquote-in-der-region-43-prozent-juengere-profitieren-am-meisten-vom-abbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=77562","title":{"rendered":"Arbeitslosenquote in der Region: 4,3 Prozent &#8211; J\u00fcngere profitieren am meisten vom Abbau"},"content":{"rendered":"<p>Fulda. Der Abbau der Arbeitslosigkeit in der Region Fulda setzt sich fort. Die Arbeitslosenquote ging von 4,4 auf 4,3 Prozent zur\u00fcck. Aktuell sind insgesamt 4.780 M\u00e4nner und Frauen arbeitslos gemeldet. Dies bedeutet einen R\u00fcckgang gegen\u00fcber Oktober um 136, im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 847 (-15,1 Prozent). Der Abbau der Arbeitslosigkeit vollzog sich in beiden Rechtskreisen, wobei der prozentuale R\u00fcckgang im Bereich der Arbeitslosenversicherung st\u00e4rker ausfiel. So waren im November bei der Agentur f\u00fcr Arbeit Fulda 1.874 Personen arbeitslos gemeldet (-402 gegen\u00fcber dem Vorjahr), beim Amt f\u00fcr Arbeit und Soziales, das die langzeitarbeitslosen Menschen betreut, 2.906 (-445 gegen\u00fcber dem Vorjahr).<!--more--><br \/>\n\u201eDie gegenw\u00e4rtige Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt stufen wir als hervorragend ein. Dies macht auch der langfristige Bergleich deutlich, denn wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote seit 19 Jahren\u201c, freut sich Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Arbeitsagentur Fulda.<\/p>\n<p>Vom guten Arbeitsmarkt profitieren die j\u00fcngeren Menschen unter 25 Jahren am st\u00e4rksten. Die Zahl der Arbeitslosen in dieser Gruppe sank binnen eines Jahres um fast ein Drittel auf 386. Der Anteil der J\u00fcngeren an allen Arbeitslosen betr\u00e4gt nur noch 8,1 Prozent. Im November vergangenen Jahres waren es noch 10 Prozent gewesen. \u201eDie Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt und sichern sich mit jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihr zuk\u00fcnftiges personelles Potenzial\u201c, erkl\u00e4rt Agenturchef Dombrowski.<\/p>\n<p>Relativ schwierig gestaltet sich dagegen die Wiedereingliederung der \u00e4lteren arbeitslosen Menschen \u00fcber 50 Jahren. Die Zahl der Arbeitslosen in dieser Personengruppe hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur geringf\u00fcgig reduziert (-46 auf 1.660). W\u00e4hrend im Vorjahr rund 30 Prozent der Arbeitslosen in der Region \u00e4lter als 50 Jahre waren, sind es nun 34,7 Prozent.<\/p>\n<p>Die gute Konjunktur spiegelt sich auch in der Zahl der offenen Stellen wieder, die der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Fulda akquirieren konnte. Seit Jahresbeginn haben Arbeitgeber aus der Region insgesamt 5.385 freie Stellen gemeldet. Das sind 1.699 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Besonders stark zugelegt hat unter anderem der Bereich der Zeitarbeit. Hier wurden seit Jahresbeginn 1.943 Stellen gemeldet, 74 Prozent mehr als im Vorjahr. Dieser starke Anstieg d\u00fcrfte damit zusammenh\u00e4ngen, dass sich die Auftragslage der Betriebe zwar deutlich verbessert hat, die Reichweite der Auftr\u00e4ge mitunter jedoch nicht so lang ist, wie vor der Krise in den Jahren 2007 und 2008.<\/p>\n<p>Im Zuge des Weihnachtsgesch\u00e4ftes werden Kr\u00e4fte im Einzelhandel gesucht, wobei nach wie vor die Wahrnehmung von flexiblen Arbeitszeiten als Voraussetzung genannt wird. Weiterhin besteht Nachfrage seitens der Betriebe nach Ingenieuren, Technikern und IT-Fachkr\u00e4ften verschiedener Fachrichtungen. Eine leichte Belebung ist zudem bei Drehern und Fr\u00e4sern (CNC) festzustellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Der Abbau der Arbeitslosigkeit in der Region Fulda setzt sich fort. Die Arbeitslosenquote ging von 4,4 auf 4,3 Prozent zur\u00fcck. Aktuell sind insgesamt 4.780 M\u00e4nner und Frauen arbeitslos gemeldet. Dies bedeutet einen R\u00fcckgang gegen\u00fcber Oktober um 136, im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 847 (-15,1 Prozent). 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