{"id":7683,"date":"2008-02-02T00:21:09","date_gmt":"2008-02-01T23:21:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=7683"},"modified":"2008-02-02T00:21:09","modified_gmt":"2008-02-01T23:21:09","slug":"vom-rhoenschaf-zur-dachmarke-rhoen-vortrag-in-hilders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=7683","title":{"rendered":"Vom Rh\u00f6nschaf zur Dachmarke Rh\u00f6n \u2013 Vortrag in Hilders"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hilders. <\/strong>Im Rahmen eines Vortrags erl\u00e4utere Martin Kremer, Sachgebietsleiter beim Landkreis Fulda Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n sowie Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Vereins Natur- und Lebensraum Rh\u00f6n, die Geschichte und aktuellen Zielsetzungen der Regionalvermarktung im Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n. <!--more--><br \/>\n1991 wurde das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n gegr\u00fcndet. Vieles hat sich seither ver\u00e4ndert. Wurde zun\u00e4chst versucht, heimische Produkte wie das Rh\u00f6nschaf, den Apfel und das Rh\u00f6ner Fleckvieh, \u00fcber die Marktnische zu vermarkten, so hat sich die Situation in den letzten Jahren deutlich verbessert. Viele dieser Produkte sind l\u00e4ngst aus der Marktnische heraus und werden auch \u00fcber den Lebensmitteleinzelhandel vermarktet. Beispielhaft nannte Kremer die Vermarktung von Rh\u00f6nschaffleisch und dem Rh\u00f6ner Biosph\u00e4renrind \u00fcber die Lebensmittelkette Tegut.<\/p>\n<p>Rh\u00f6ner Apfelsekt und Apfel-Cidre sind \u00fcberregional bekannt und auch das \u00d6koapfelbier der Brauerei Rother Br\u00e4u findet immer mehr Abnehmer. Auch die wirtschaftliche Situation hat sich im Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n insgesamt stabilisiert.<br \/>\nHeute geht es darum, die hochwertigen Rh\u00f6ner Produkte unter der Dachmarke Rh\u00f6n professionell auch auf dem \u00fcberregionalen Markt zu platzieren. Dieses Ziel hat sich die Arbeitsgemeinschaft der Rh\u00f6ner Landkreise (ARGE Rh\u00f6n) gesteckt, in deren Verbund auch der Verein Natur- und Lebensraum Rh\u00f6n Mitglied ist.<\/p>\n<p>Kremer macht deutlich: \u201eMan geht heute in der Regionalentwicklung davon aus, dass eine Region, die in Europa wahrgenommen werden will, eine Mindestgr\u00f6\u00dfe von 200.000 Hektar haben soll. Dies ist die Voraussetzung, um entsprechende Mengen f\u00fcr den Handel zu b\u00fcndeln und mit einem Qualit\u00e4ts- und Herkunftszeichen wirkungsvoll zu vermarkten.&#8221;<\/p>\n<p>Kremer ist sicher, dass die ARGE Rh\u00f6n sich auf dem richtigen Weg befindet. Ein Identit\u00e4tszeichen, welches im Tourismus breite Anwendung findet, ist ebenso eingef\u00fchrt wie das Biosiegel Rh\u00f6n und der Virtuelle Marktplatz, in dem inzwischen viele dieser Produkte weltweit pr\u00e4sentiert werden. Gro\u00dfe Nachfrage findet das Qualit\u00e4ts- und Herkunftszeichen, welches insbesondere f\u00fcr Gastronomie und konventionelle Produkte ausgelegt ist.<\/p>\n<p>Um den b\u00fcrokratischen Aufwand zu reduzieren arbeitet man nun an einer Professionalisierung der Strukturen. Ziel ist laut Kremer ein Tr\u00e4gerverein, der quasi als Aufsichtsrat fungiert und eine schlagkr\u00e4ftige Management GmbH, die f\u00fcr das notwendige Marketing der Rh\u00f6nprodukte sorgt. Gerade durch die Unterst\u00fctzung der gr\u00f6\u00dferen Firmen wie F\u00f6rstina,<br \/>\nRh\u00f6n-Sprudel, Hochstift, Rh\u00f6nbier, Rother Br\u00e4u und Streck Br\u00e4u wird die Dachmarke bekannt gemacht und kleinere Anbieter wie Imker, Brenner und Metzger k\u00f6nnen davon profitieren.<\/p>\n<p>Eine erfolgreiche Dachmarke sichert Ausbildungs- und Arbeitspl\u00e4tze in der Region und tr\u00e4gt auch zu einer besseren Vermarktung der touristischen Destination Rh\u00f6n bei. Kremer ist sich sicher, dass die Zeit f\u00fcr eine solche Dachmarke reif sei und hofft, dass sich mehr regionale Produzenten beteiligen und einbringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Hilders. 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