{"id":76267,"date":"2010-11-19T01:00:44","date_gmt":"2010-11-19T00:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=76267"},"modified":"2010-11-19T09:00:53","modified_gmt":"2010-11-19T08:00:53","slug":"leben-und-wirken-des-groessten-deutschen-tierfilmers-heinz-sielmann-ausstellung-im-groenhoff-haus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=76267","title":{"rendered":"Leben und Wirken des gr\u00f6\u00dften deutschen Tierfilmers \u2013 Heinz Sielmann Ausstellung im Groenhoff-Haus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rh\u00f6n. <\/strong>Die Deutsche Jugend in Europa und die Hessische Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n pr\u00e4sentieren gemeinsam die Ausstellung \u201eHeinz Sielmann \u2013Portr\u00e4t eines gro\u00dfen Tierfilmers\u201c bis Ende Dezember im Groenhoff-Haus Wasserkuppe. Die Ausstellung wurde noch zu Lebzeiten Heinz Sielmanns vom Ostpreu\u00dfischen Landesmuseum L\u00fcneburg erarbeitet. Harald Sch\u00e4fer von der Deutschen Jugend in Europa und Martin Kremer vom Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n begr\u00fc\u00dften zur Ausstellungser\u00f6ffnung Prof. Dr. Christoph Hinkelmann, Ostpreu\u00dfisches Landesmuseum, welcher in einem beeindruckenden Vortrag anhand vieler historischer Fotos das au\u00dfergew\u00f6hnliche Lebenswerk des Ostpreu\u00dfen Heinz Sielmann nachzeichnete.<!--more--><\/p>\n<p>Sielmann wurde als Kind ostpreu\u00dfischer Eltern 1917 in M\u00f6nchengladbach geboren. Mit 7 Jahren kehrte er mit seinen Eltern nach K\u00f6nigsberg\/Ostpreu\u00dfen zur\u00fcck, das ihm zur Heimat wurde. Fr\u00fch wandte sich Sielmann der Tierbeobachtung und Tierfotografie zu. Wichtige Impulse erhielt er durch die Vogelwarte Rossitten auf der Kurischen Nehrung. Bereits mit 21 Jahren hatte er seine erste Filmkamera. Seine au\u00dfergew\u00f6hnlichen Tierfilme sorgten daf\u00fcr, dass er 1941 vom Wehrdienst beurlaubt wurde und ab 1943 als Angeh\u00f6riger der Wehrmacht eine Filmexpedition nach Kreta durchf\u00fchren konnte, wo weitere Filme entstanden. Nach der Kriegsgefangenschaft erlangte Sielmann mit seinen Filmen rasch national wie international an Bekanntheit.<\/p>\n<p>F\u00fcr Niedersachsen drehte er den Film \u201eLied der Wildbahn\u201c. Es folgten zahlreiche weitere naturkundliche Filme, insbesondere f\u00fcr das Institut f\u00fcr Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU). Ein H\u00f6hepunkt seines Schaffens war der Kinofilm \u201eHerrscher des Urwalds\u201c, welcher 1957\/8 im damaligen Belgisch-Kongo gedreht wurde. Im gesamten deutschsprachigen Raum wurde Sielmann ab 1960 durch die Sendung \u201eExpeditionen ins Tierreich\u201c bekannt. Bis 1991 drehte er 152 Filme \u201eExpeditionen ins Tierreich\u201c und trug damit wesentlich zum Naturverst\u00e4ndnis bei.<\/p>\n<p>1994 gr\u00fcndete Sielmann die \u201eHeinz Sielmann Stiftung\u201c, welche sich bis heute dem Schutz der Natur, insbesondere innerhalb der Grenzen Deutschlands, verschrieben hat. Mit seinem Tod im Jahre 2006 verlor der Naturschutz in Deutschland einen seiner f\u00fchrenden K\u00f6pfe. Die Ausstellung im Groenhoff-Haus zeichnet das unerm\u00fcdliche Wirken des Tierfilmers, Unternehmers und Autors zahlreicher B\u00fccher nach.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n. Die Deutsche Jugend in Europa und die Hessische Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n pr\u00e4sentieren gemeinsam die Ausstellung \u201eHeinz Sielmann \u2013Portr\u00e4t eines gro\u00dfen Tierfilmers\u201c bis Ende Dezember im Groenhoff-Haus Wasserkuppe. 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