{"id":7462,"date":"2008-01-18T17:30:28","date_gmt":"2008-01-18T16:30:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=7462"},"modified":"2008-01-18T17:57:59","modified_gmt":"2008-01-18T16:57:59","slug":"gwv-erhoeht-gaspreise-erst-zum-ende-der-heizperiode","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=7462","title":{"rendered":"GWV erh\u00f6ht Gaspreise erst zum Ende der Heizperiode"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda.<\/strong> Die Turbulenzen auf den internationalen Energiem\u00e4rkten sind seit Wochen ein Thema. Im Sog der hohen \u00d6lpreise steigen die Preise aller Energietr\u00e4ger. Diesem Druck kann sich auch die Erdgasbranche nicht entziehen. Zahlreiche Energie-Lieferanten haben bereits zum Jahreswechsel ihre Preise angehoben. Die Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH sowie die Gas- und Wasserversorgung Osthessen GmbH (GWV) zeigen in dieser Situation Zur\u00fcckhaltung: Die beiden Unternehmen k\u00fcndigen jetzt offiziell an, die Erdgaspreise f\u00fcr ihre Haushaltskunden erst zum 1. M\u00e4rz 2008 anzupassen \u2013 zum Ende der verbrauchsstarken Heizperiode.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eUnser Unternehmen hat stets eine moderate Preispolitik verfolgt\u201c, erl\u00e4utert GWV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Peter Szepanek. \u201eAls andere Versorger Ende letzten Jahres bereits ihre Preise erh\u00f6hten, haben wir versprochen, die auch in Osthessen unabdingbare Anhebung so sp\u00e4t wie m\u00f6glich durchzuf\u00fchren. Dieses Versprechen konnten wir halten. Obwohl wir bereits seit Januar deutlich mehr f\u00fcr unseren Erdgas-Einkauf bezahlen m\u00fcssen, warten wir mit unserer Preiskorrektur bis zur verbrauchsarmen Zeit kurz vor Fr\u00fchjahrsbeginn. Damit sparen unsere Kunden bares Geld.\u201c<\/p>\n<p><strong>Erh\u00f6hte Einkaufspreise nicht voll weitergegeben<\/strong><\/p>\n<p>Die in diesen Tagen mit Wirkung ab dem 1. M\u00e4rz 2008 verk\u00fcndete Preiserh\u00f6hung der Grundversorgungstarife betr\u00e4gt 0,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Bei einem Haushaltskunden mit 20.000 kWh Jahresverbrauch entspricht das einem Mehraufwand von 100 Euro netto pro Jahr, zuz\u00fcglich 19 Euro Umsatzsteuer.<\/p>\n<p>\u201eWir w\u00e4ren froh, wenn es stabile Preise g\u00e4be und wir die Verbraucher schonen k\u00f6nnten\u201c, kommentiert Dr. Szepanek. \u201eAndererseits sind wir verpflichtet, wirtschaftlich zu arbeiten. Wir kaufen Erdgas ein und verkaufen es weiter. Wenn die Einkaufspreise steigen, muss der H\u00e4ndler mehr f\u00fcr seine Ware verlangen oder er macht ein Minus. Genau in dieser Situation sind wir. Wobei wir die seit Januar h\u00f6heren Mehrkosten nicht einmal in voller H\u00f6he an die Kunden weitergeben.\u201c<\/p>\n<p>Folge dieser Zur\u00fcckhaltung sei ein erheblicher Druck auf das Betriebsergebnis, erl\u00e4utert Dr. Szepanek. Denn trotz der Preisanhebung ist der Anteil am Preis, den GWV f\u00fcr die eigenen Leistungen erh\u00e4lt, gegen\u00fcber dem Vorjahr nochmals gesunken. Preistreiber seien neben den Erdgasbeschaffungskosten auch die staatlichen Steuern und Abgaben.<\/p>\n<p>\u201eObwohl wir die Preise f\u00fcr Tarifkunden anheben, bleibt unter dem Strich f\u00fcr uns weniger \u00fcbrig. Dadurch, dass wir die Preise nicht schon zum Jahresanfang erh\u00f6ht haben, parallel zur Erh\u00f6hung der Einkaufspreise, verlieren wir einen sechsstelligen Betrag. Doch aus Solidarit\u00e4t mit unseren Kunden nehmen wir das hin, denn die Verbraucher werden von allen Seiten schon genug belastet.\u201c<\/p>\n<p>Die Frage, wie sich der Erdgaspreis im weiteren Verlauf des Jahres entwickeln wird, kann momentan niemand beantworten. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Szepanek: \u201eWir hoffen, dass sich die Situation auf den Weltenergiem\u00e4rkten mittelfristig wieder entspannt. Doch als regional t\u00e4tiges Unternehmen haben wir darauf leider keinen Einfluss. Im \u00fcbrigen k\u00f6nnen GWV-Kunden davon ausgehen, dass ihnen im Zuge unserer Bestabrechnung stets verbrauchsbezogen der jeweils g\u00fcnstigste Tarif einger\u00e4umt wird.\u201c<\/p>\n<p>GWV wird alle Erdgas-Kunden in den n\u00e4chsten Tagen direkt \u00fcber die Hintergr\u00fcnde der Preiserh\u00f6hung informieren.<\/p>\n<p><strong>Trotz Kostendruck hohe Investitionen ins Netz<\/strong><\/p>\n<p>Wenngleich die beiden osthessischen Versorgungsunternehmen ein schwieriges Jahr erwarten, werden sie auch in diesem Jahr wieder ihren Beitrag zur weiteren St\u00e4rkung der osthessischen Infrastruktur leisten. Dies garantiert eine sichere Versorgung mit Trinkwasser und Erdgas. F\u00fcr Instandhaltungen und den Ausbau des Gas- und Wassernetzes wird GWV in 2008 weit \u00fcber 10 Millionen Euro aufwenden.<\/p>\n<p>Hohen Stellenwert habe f\u00fcr GWV auch die professionelle Energieberatung, unterstreicht Dr. Szepanek: \u201eDie beste Kostenbremse ist die Energieeffizienz. Wir beraten die Verbraucher dabei, die eingesetzte Energie mit modernster Ger\u00e4tetechnik optimal zu nutzen. Dieser Service ist kostenlos und wird von unseren Haushalts- und Gewerbekunden gern in Anspruch genommen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong> GWV-Energieberatung 0661 299-191<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Die Turbulenzen auf den internationalen Energiem\u00e4rkten sind seit Wochen ein Thema. Im Sog der hohen \u00d6lpreise steigen die Preise aller Energietr\u00e4ger. Diesem Druck kann sich auch die Erdgasbranche nicht entziehen. Zahlreiche Energie-Lieferanten haben bereits zum Jahreswechsel ihre Preise angehoben. 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