{"id":7266,"date":"2008-01-03T20:50:55","date_gmt":"2008-01-03T19:50:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=7266"},"modified":"2008-01-04T00:56:55","modified_gmt":"2008-01-03T23:56:55","slug":"arbeitsmarkt-fulda-guenstige-lage-haelt-auch-am-jahresende-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=7266","title":{"rendered":"Arbeitsmarkt Fulda: G\u00fcnstige Lage h\u00e4lt auch am Jahresende an"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda.<\/strong> Die Arbeitsmarktlage im Bezirk der Arbeitsagentur Fulda gestaltet sich auch zum Jahreswechsel sehr g\u00fcnstig. Ende Dezember waren insgesamt 5.702 arbeitslose Menschen bei der Agentur f\u00fcr Arbeit (SGB III) und beim Amt f\u00fcr Arbeit und Soziales (SGB II) registriert. Dies bedeutet einen R\u00fcckgang von 545 (-8,7 Prozent) gegen\u00fcber dem Dezember 2006. Die Arbeitslosenquote betr\u00e4gt 5,2 Prozent (Vorjahr: 5,8 Prozent).<!--more--><br \/>\nZieht man eine mittelfristige, hier zweij\u00e4hrige Betrachtung heran, so f\u00e4llt der R\u00fcckgang des gesellschaftlichen Problems \u201eArbeitslosigkeit\u201c noch deutlicher aus. Waren im Dezember 2005 noch 7.653 Menschen in der Region ohne die gew\u00fcnschte Arbeitsstelle, so ging ihre Zahl bis zum Dezember 2007 um 1.951 zur\u00fcck. Dies entspricht einer Reduzierung um 25,5 Prozent.<\/p>\n<p>Die Arbeitsagentur konnte die Zahl der Arbeitslosen in enger Kooperation mit der Wirtschaft sogar um 38,6 Prozent verringern. Aber auch beim Amt f\u00fcr Arbeit und Soziales sank die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 12 Prozent. Nach wie vor f\u00e4llt der \u00fcberproportionale Abbau bei Menschen \u00fcber 50 Jahren und bei J\u00fcngeren unter 25 Jahren auf. Hier haben sich die intensiven Aktivit\u00e4ten der Beh\u00f6rden sowie die Programme der Bundesagentur und des Bundes sehr<br \/>\npositiv ausgewirkt.<\/p>\n<p>Nach wie vor f\u00e4llt der schw\u00e4chere Abbau der Erwerbslosigkeit bei Frauen auf. Hier gelte es zuk\u00fcnftig ein verst\u00e4rktes Augenmerk auf diese Thematik zu legen. In einer zunehmenden Zahl von Berufen und Branchen stellt die Arbeitsagentur einen Mangel an sofort verf\u00fcgbaren, geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern fest.<\/p>\n<p>\u201eAuch wenn die Nachwuchsgewinnung prim\u00e4r eine Sache der Wirtschaft ist, unterst\u00fctzen wir die Betriebe und Unternehmen in vielf\u00e4ltiger Weise\u201c erl\u00e4utert Waldemar Dombrowski, der Vorsitzende der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Arbeitsagentur Fulda.<\/p>\n<p>\u201eWir sprechen Arbeitslose aus \u00e4hnlichen T\u00e4tigkeitsfeldern an und informieren sie, wir finanzieren eine notwendige Einarbeitung oder Qualifizierung und wir rekrutieren qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte aus benachbarten Regionen und bei Bedarf auch dar\u00fcber hinaus. Daneben haben wir gerade in 2007 mit den Partnern in der Region eine ganze Menge \u2013 und dies au\u00dferordentlich erfolgreich &#8211; f\u00fcr den Bereich Ausbildung gemacht\u201c.<\/p>\n<p>Die in diesem Jahr gewachsenen Probleme vieler Betriebe bei der Stellenbesetzung machen sich auch im Stellenbestand der Arbeitsagentur bemerkbar. W\u00e4hrend im Jahresschnitt 2006 monatlich 450 Stellen im Bestand der Arbeitvermittler waren, belief sich die Zahl im abgelaufenen Jahr auf 623 (+ 37,8 Prozent).<\/p>\n<p>Gleichwohl bleibt das Geschehen auf dem regionalen Arbeitsmarkt in Bewegung. Auch angesichts des fr\u00fcheren Winterbeginns meldeten sich allein bei der Arbeitsagentur im Dezember 466 Menschen arbeitslos, das waren 92 mehr als im milden Dezember 2006. Zugleich lag die Zahl derjenigen, die im Dezember von der Agentur in eine Erwerbst\u00e4tigkeit gebracht wurden mit 257 um knapp 3 Prozent h\u00f6her als im Vorjahr.<\/p>\n<p>Die aktuelle Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten kann aufgrund des bestehenden Meldeverfahrens nur mit zeitlicher Verz\u00f6gerung festgestellt werden (aktuell M\u00e4rz 2007). Im M\u00e4rz 2007 wurden im Agenturbezirk Fulda (= Landkreis) 75.072 sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigte erfasst. Dies entspricht einer Steigerung gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal von nahezu 6 Prozent. Im Hessendurchschnitt betrug der entsprechende Zuwachs 2 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eDas ist eine sch\u00f6ne Entwicklung, \u00fcber die wir uns alle freuen sollten! Dahinter stehen die gute Arbeit von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, betriebliche Innovationen, Flexibilit\u00e4t, Risiko- und Entscheidungsbereitschaft sowie ein vertrauensvolles Miteinander von Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Trotz hessenweiter Spitzenwerte haben wir zur Selbstgef\u00e4lligkeit keinen Anlass, denn es bleibt noch einiges zu tun. Aber wir haben mit der wirklich guten Entwicklung in den beiden vorangegangenen Jahren eine sehr reale Basis, um optimistisch in das Jahr 2008 zu schauen\u201c, fasst Agenturchef Waldemar Dombrowski zusammen. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Dezember 2007 03.01.2008<br \/>\nArbeitsmarktreport Bezirk der Agentur f\u00fcr Arbeit Fulda<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Die Arbeitsmarktlage im Bezirk der Arbeitsagentur Fulda gestaltet sich auch zum Jahreswechsel sehr g\u00fcnstig. Ende Dezember waren insgesamt 5.702 arbeitslose Menschen bei der Agentur f\u00fcr Arbeit (SGB III) und beim Amt f\u00fcr Arbeit und Soziales (SGB II) registriert. Dies bedeutet einen R\u00fcckgang von 545 (-8,7 Prozent) gegen\u00fcber dem Dezember 2006. 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