{"id":7135,"date":"2007-12-21T01:02:05","date_gmt":"2007-12-21T00:02:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=7135"},"modified":"2007-12-21T01:16:24","modified_gmt":"2007-12-21T00:16:24","slug":"elektroniker-verbundausbildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=7135","title":{"rendered":"&#8220;Anspruchsvoll &#038; arbeitsmarktnah&#8221;: Elektroniker-Verbundausbildung"},"content":{"rendered":"<p><strong><a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/12\/071220_grumel.jpg\" title=\"071220_grumel.jpg\"><img decoding=\"async\" align=\"left\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/12\/071220_grumel.thumbnail.jpg\" hspace=\"5\" alt=\"071220_grumel.jpg\" \/><\/a>Fulda.<\/strong> Eine besondere Ausbildung bew\u00e4hrt sich: Die Rede ist von der Verbundausbildung zum Elektroniker (Fachrichtung: Energie- und Geb\u00e4udetechnik), die Gr\u00fcmel jetzt zum zweiten Mal anbietet. \u201eWir freuen uns, dass neben R+S solutions aus Fulda inzwischen drei weitere Partnerbetriebe hinzugekommen sind\u201c, betonen die Gr\u00fcmel-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Matthias Kraft und Jutta Diel.<!--more--><\/p>\n<p>Im Verbund aktiv sind nun auch die Elektrofirmen Backes&amp;Scholz (Petersberg), BEM Beikirch (Hosenfeld) und Kerbl (Petersberg). Neben der Beteiligung der Partnerbetriebe aus dem Handwerk freut sich die Gr\u00fcmel-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung \u00fcber das Engagement der Agentur f\u00fcr Arbeit, vertreten durch\u00c2\u00a0Waldemar Dombrowski, Vositzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung und dem Amt f\u00fcr Arbeit und Soziales, vertreten durch\u00c2\u00a0Ulrich Nesemann, in dem neuen Projekt. Die beiden Beh\u00f6rden sind intensiv in der Verbundausbildung bei der Teilnehmerauswahl, deren Begleitung und der sp\u00e4teren Arbeitsvermittlung mit eingebunden.<\/p>\n<p>\u201eDer erste Durchgang dieser dreieinhalbj\u00e4hrigen, anspruchsvollen Ausbildung war sehr erfolgreich. Von den urspr\u00fcnglich zehn Startern haben neun die Pr\u00fcfung abgelegt und sind dann von R+S \u00fcbernommen worden\u201c, berichtet Kraft. Wie er hervorhebt, ist dieses Verbundkonzept gerade angesichts des derzeitigen Fachkr\u00e4ftemangels attraktiv: \u201eDurch die spezielle Lehrzeit erhalten auch diejenigen jungen Leute eine Chance, die sonst bei Betrieben kaum in die engere Wahl k\u00e4men.\u201c<\/p>\n<p>Dies werde gew\u00e4hrleistet, indem man eine arbeitsmarktnahe Ausbildung mit einer intensiven Begleitung der Jugendlichen koppelt. Die Elektroniker-Azubis von Gr\u00fcmel, die auch dort von einem Meister betreut werden, bekommen ihr fach-praktisches Know-how \u00fcberwiegend in den Partnerbetrieben und lernen au\u00dferdem in der Berufschule. Waldemar Dombrowski betont, dass \u201edie Mischung aus dem Zusatzunterricht in Theorie bei Gr\u00fcmel und der Praxiseinsatz in den Betrieben den Erfolg in der Verbundausbildung ausmacht, gerade bei Jugendlichen mit schw\u00e4cherem Schulabschluss\u201c.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus bietet Gr\u00fcmel ihnen vor allem F\u00f6rderunterricht und sozialp\u00e4dagogische Hilfestellung an. Gerd R\u00f6der, Fa. Kerbl: \u201eEine solche Unterst\u00fctzung k\u00f6nnen Firmen nicht leisten. Wir m\u00fcssen voraussetzen , dass unsere Auszubildenden von Anfang an imstande sind, sich selbst zu organisieren\u201c. Beim Verbundkonzept wird dies nicht erwartet: Junge Menschen, zum Teil mit Migrationshintergrund, erhalten so die M\u00f6glichkeit, w\u00e4hrend der Lehrzeit immer mehr in die Arbeitswelt mit ihren Erfordernissen hineinzuwachsen.<\/p>\n<p>\u201eFinanziert wird das Angebot durch einen Mix aus \u00f6ffentlichen und privaten Mitteln\u201c, erkl\u00e4ren die Gr\u00fcmel-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und danken allen Beteiligten. Geldgeber sind die Agentur f\u00fcr Arbeit, das Amt f\u00fcr Arbeit und Soziales, das Land Hessen \u00fcber das Programm \u201eAusbildung in der Migration\u201c sowie die vier Partnerbetriebe. \u201eDieses Konzept, das eine neue Personengruppe in klassische Ausbildungsberufe f\u00fchren soll, hat Modellcharakter\u201c, unterstreicht Kraft. Es hilft den Jugendlichen mit zum Teil schw\u00e4cheren Hauptschulabschl\u00fcssen, ihre Lehrzeit erfolgreich zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>\u201eOhne die parallele Unterst\u00fctzung nach einem individuellen F\u00f6rderplan w\u00e4re bei ihnen mit einer hohen Abbrecherquote zu rechnen\u201c, so der Gr\u00fcmel-Verantwortliche. Dabei stehen beispielsweise EDV-Schulungen, Sprachunterricht f\u00fcr junge Leute mit Migrationshintergrund, besondere Arbeitseinheiten in Mathematik und Physik sowie eine intensive Pr\u00fcfungsvorbereitung auf dem Programm. Matthias Kraft lobt Motivation und Ausdauer der Azubis: \u201eSie bringen beim Lernen einen Mehreinsatz, zumal manche unserer Angebote am Wochenende liegen.\u201c<\/p>\n<p>Vor dem Start der dreieinhalb Jahre wurde in einem mehrw\u00f6chigen Firmenpraktikum gepr\u00fcft, ob der dortige Meister und der angehende Azubi menschlich harmonieren. \u201eAuch nach Beginn der Lehrzeit m\u00fcssen wir flexibel bleiben. Nicht immer passen der Auszubildende und der jeweilige Betrieb zusammen\u201c, sagt Kraft. Er begr\u00fc\u00dft, dass es durch die r\u00e4umliche Verteilung der Partnerunternehmen in gewissem Umfang m\u00f6glich ist, die jungen Leute wohnortnah zu schulen.<br \/>\n\u00c2\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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