{"id":69633,"date":"2010-09-12T03:36:07","date_gmt":"2010-09-12T01:36:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=69633"},"modified":"2010-09-11T20:49:50","modified_gmt":"2010-09-11T18:49:50","slug":"extratour-point-alpha-weg-bleibt-auch-weiterhin-ein-premiumwanderweg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=69633","title":{"rendered":"Extratour \u201ePoint-Alpha-Weg\u201c bleibt auch weiterhin ein Premiumwanderweg"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/100910_Tour.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-69634\" title=\"100910_Tour\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/100910_Tour.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" height=\"\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/100910_Tour.jpg 592w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/100910_Tour-265x158.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a>Geisa\/ Rasdorf.<\/strong> Michael Jarmuschewski vom Deutschen Wanderinstitut in Marburg hatte kaum Kritik \u00fcber den Zustand des Point-Alpha-Weges anzubringen, als er ihn Anfang dieser Woche nachzertifizierte. Die 14 Kilometer lange Extratour des HOCHRH\u00d6NER war 2007 er\u00f6ffnet worden und ist als Premiumwanderweg eingestuft. Auch in den n\u00e4chsten drei Jahren kann der Point-Alpha-Weg diesen Status behalten. Der Point-Alpha-Weg ist die erste Extratour des HOCHRH\u00d6NER, die nachzertifiziert wurde. \u201eDieser Weg hat eine Menge toller Aussichten, eine sehr dichte Beschilderung und verbindet das Naturerlebnis mit der historischen Vergangenheit\u201c, sch\u00e4tzte Jarmuschewski ein. Auch die Ausstattung mit Sitzb\u00e4nken sei ausreichend. Besonders positiv hob er den Kreuzweg \u201eWeg der Hoffnung\u201c mit seinen Skulpturen hervor, die sich direkt auf dem ehemaligen Kolonnenweg befinden. \u201eDas wertet den Abschnitt auf dem Kolonnenweg sehr auf.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Jarmuschewski betonte, dass der Point-Alpha-Weg nach der abgeschlossenen Zertifizierung und der Auswertung der einzelnen Kriterien durch das Deutsche Wanderinstitut vermutlich noch mehr Punkte als bei seiner Einstufung zum Premiumwanderweg vor drei Jahren erhalten wird. \u201eDer Weg ist besser geworden; ich habe gemerkt, dass an ihm wirklich gearbeitet wird\u201c, meinte er. Bereits in der kommenden Woche soll das endg\u00fcltige Ergebnis vorliegen. Die Beschaffenheit des Weges sei \u00fcberall gut; und auf dem Kolonnenweg k\u00f6nne man dem Beton ausweichen.<\/p>\n<p>Durch das sehr gute Wanderleitsystem sei der Point-Alpha-Weg \u00fcberall sicher aufzufinden, sagte Jarmuschewski. Nur beim Schloss in Geisa, das Baustelle ist, sei das momentan nicht der Fall. \u201eAber hier haben mir die Leute sofort freundlich weitergeholfen.\u201c Der Mitarbeiter des Deutschen Wanderinstituts wies auch darauf hin, dass bei zwei Sitzb\u00e4nken die Aussicht zuzuwachsen droht. Bei der Extratour \u201ePoint-Alpha-Weg\u201c handelt es sich um die bislang zweitbeste Extratour in der Rh\u00f6n. Nur die \u201eHochrh\u00f6ntour\u201c hatte bei der ersten Zertifizierung im Jahr 2007 ein h\u00f6heres Ergebnis erzielt.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Einwohner freuen sich, dass sich seit der Er\u00f6ffnung des Point-Alpha-Weges nun vermehrt Wanderer in unserer Altstadt umsehen. Von den vielen Wanderwegen, die wir gemeinsam mit dem Rh\u00f6nklub unterhalten, befinden sich 90 Prozent der Wanderer auf dem Point-Alpha-Weg. Er wird sehr gut angenommen\u201c, sagte Geisas B\u00fcrgermeister Martin Henkel. Es sei richtig gewesen, diese Extratour des HOCHRH\u00d6NER direkt durch die Stadt zu f\u00fchren. \u201eNur so kann der Wanderer unsere Stadt kennenlernen. Au\u00dferdem bietet diese Wegf\u00fchrung f\u00fcr ihn die Gelegenheit, in den Gastst\u00e4tten einzukehren.\u201c<\/p>\n<p>In der Rh\u00f6n gebe es momentan keine Kommune, die sich so f\u00fcr die Pflege und Instandhaltung ihrer Extratour einsetze wie Geisa. Das betreffe insbesondere das Aufstellen neuer B\u00e4nke, das M\u00e4hen und Freischneiden des Weges sowie Ausbesserungen am Weg, hob der Koordinator des Projekts der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Rh\u00f6n \u201eDie Rh\u00f6n \u2013 Wanderwelt Nummer 1\u201c, Thomas Lemke, hervor. Zusammen mit dem Rh\u00f6nklub- Zweigverein Geisa, der f\u00fcr die Pflege der Markierung verantwortlich ist, werde immer an der Extratour gearbeitet.<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen uns bem\u00fchen, dass es bei unseren Premiumwanderwegen keinen Qualit\u00e4tsabfall im Vergleich zu anderen Regionen gibt. Deshalb ist gerade das Engagement der Gemeinden sehr wichtig\u201c, sagte er. Michael Jarmuschewski pflichtete Lemke in dieser Hinsicht bei: \u201eEs gibt wirklich eine Reihe von Wanderern, die ganz gezielt nacheinander alle als Premiumwanderwege ausgewiesenen Routen abwandern und uns dar\u00fcber eine R\u00fcckmeldung geben. Diese Wanderer achten sehr genau auf die Qualit\u00e4t des jeweiligen Weges.\u201c<\/p>\n<p>In Deutschland gebe es momentan 180 Premiumwanderwege in acht Bundesl\u00e4ndern. Mit dem HOCHRH\u00d6NER und seinen Extratouren besitze die Rh\u00f6n alleine 21 Premiumwanderwege und sei damit klar ein Ziel f\u00fcr einen Wanderurlaub.<\/p>\n<p>Foto: Carsten Kallenbach<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Geisa\/ Rasdorf. Michael Jarmuschewski vom Deutschen Wanderinstitut in Marburg hatte kaum Kritik \u00fcber den Zustand des Point-Alpha-Weges anzubringen, als er ihn Anfang dieser Woche nachzertifizierte. Die 14 Kilometer lange Extratour des HOCHRH\u00d6NER war 2007 er\u00f6ffnet worden und ist als Premiumwanderweg eingestuft. Auch in den n\u00e4chsten drei Jahren kann der Point-Alpha-Weg diesen Status behalten. 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