{"id":6903,"date":"2007-12-06T10:31:52","date_gmt":"2007-12-06T09:31:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=6903"},"modified":"2007-12-06T10:31:52","modified_gmt":"2007-12-06T09:31:52","slug":"studie-untermauert-wichtige-rolle-der-uewag-gruppe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=6903","title":{"rendered":"Studie untermauert wichtige Rolle der \u00dcWAG-Gruppe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6nes aus Fulda.<\/strong> 1.455 Arbeitspl\u00e4tze in der Region h\u00e4ngen an der \u00dcWAG-Gruppe \u2013 530 bei der \u00dcWAG und ihren Tochtergesellschaften selbst und 925 bei anderen Unternehmen und Institutionen in der Region. Zus\u00e4tzlich zur eigenen Wertsch\u00f6pfung in H\u00f6he von 75,7 Millionen Euro entstehen durch die wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten des f\u00fchrenden osthessischen Energieversorgers und seiner Tochtergesellschaften weitere 42 Millionen Euro an Wertsch\u00f6pfung in der Region, vor allem durch Auftr\u00e4ge an regionale Unternehmen. 26,5 Cent von jedem Euro, den die Kunden der \u00dcWAG f\u00fcr ihren Strom zahlen, kommen der regionalen Wirtschaft zugute \u2013 mehr als das Doppelte der Summe, mit der ein \u00fcberregionaler Energieversorger zur Wertsch\u00f6pfung in der Region beitragen w\u00fcrde. <!--more--><\/p>\n<p>Diese und weitere nicht nur f\u00fcr die Wirtschaftsunternehmen der Region hochinteressanten Daten und Fakten stellte Dipl.-Phys. Joey Schaffner (ETH) vom renommierten Eduard Pestel Institut f\u00fcr Systemforschung e. V. aus Hannover jetzt Vertretern der Mittelstandsvereinigung der CDU Fulda (MIT) vor. Das Forschungsinstitut ist spezialisiert auf Demografie, Wohnungsm\u00e4rkte, Energiewirtschaft und regionalwirtschaftliche Effekte. Basis der Studie mit dem Titel \u201eDie regionalwirtschaftliche Bedeutung der \u00dcWAG\u201c waren die Gesch\u00e4ftszahlen aus dem Jahr 2006. Unter Leitung von Joey Schaffner hatten die Wissenschaftler des Pestel Instituts die wirtschaftlichen Effekte f\u00fcr die Region durch die unternehmerischen Aktivit\u00e4ten der \u00dcWAG-Gruppe eingehend untersucht.<\/p>\n<p><strong>Viele Vorteile f\u00fcr die Region durch die \u00dcWAG-Gruppe<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDiese Untersuchung liefert eindrucksvolle Daten und Fakten, die die Rolle der \u00dcWAG-Gruppe f\u00fcr die Menschen und die Wirtschaft unserer Region wissenschaftlich untermauern. Sie zeigt, dass die Region in hohem Ma\u00dfe von unseren Investitionen, der Besch\u00e4ftigung von Mitarbeitern, der Abf\u00fchrung von Konzessionsabgaben, Steuern und Gewinnanteilen sowie unserem Einkauf von Leistungen bei anderen regionalen Unternehmen profitiert\u201c, erl\u00e4uterte \u00dcWAG-Vorstand Dipl.-Ing. G\u00fcnter Bury die Bedeutung der Ergebnisse f\u00fcr die \u00dcWAG und die Unternehmen der Region. Besonders betonte der \u00dcWAG-Vorstand: \u201eDie Studie bescheinigt uns, dass wir die positiven Effekte nicht durch im Vergleich mit Wettbewerbern h\u00f6here Energiepreise erkaufen. Die \u00dcWAG bietet der Region also viele Vorteile, aber keine Nachteile.\u201c<\/p>\n<p>Fast zwei Drittel der regional beeinflussbaren Ausgaben \u2013 das waren 113,2 Millionen Euro im Jahr 2006 \u2013 bleiben in der Region, was daran liegt, dass zum Beispiel \u00fcber 90 Prozent aller Bauleistungen f\u00fcr die \u00dcWAG-Gruppe von Firmen aus der Region durchgef\u00fchrt werden. \u201eEin Teil der Ausgaben flie\u00dft allerdings zwangsl\u00e4ufig aus der Region ab: Strom etwa kann die \u00dcWAG im Verbandsgebiet nicht beschaffen, und die Stromsteuer wird ausdr\u00fccklich als Bundessteuer erhoben\u201c, erl\u00e4uterte Statistik-Experte Schaffner vom Pestel Institut die Verwendung der Mittel, die nicht vor Ort verbleiben. Das Gebiet des Zweckverbandes \u00dcberlandwerk Fulda-H\u00fcnfeld-Schl\u00fcchtern (kurz: Verbandsgebiet), dem Aktion\u00e4r der \u00dcWAG, beinhaltet Stadt und Landkreis Fulda sowie den Main-Kinzig-Kreis und den Landkreis Hersfeld-Rotenburg.<\/p>\n<p><strong>Regionale Eigent\u00fcmerschaft sichert hohe Wertsch\u00f6pfung<\/strong><\/p>\n<p>Auch aus einem anderen Blickwinkel haben die Wissenschaftler vom Pestel Institut gerechnet. \u201eVon jedem Euro, den die Kunden f\u00fcr den Bezug von \u00dcWAG-Energie ausgeben, flie\u00dfen 26,5 Cent in das Verbandsgebiet zur\u00fcck\u201c, berichtete Studienleiter Schaffner. \u201eW\u00fcrde die Region statt von der \u00dcWAG von einem \u00fcberregionalen Stromversorgungsunternehmen versorgt, w\u00fcrde dagegen nur knapp die H\u00e4lfte dieser Summe hier bleiben.\u201c F\u00fcr \u00dcWAG-Vorstand G\u00fcnter Bury ist das ein wichtiges Ergebnis: \u201eDiese klare Differenz unterstreicht deutlich den Wert der \u00dcWAG als regionales Unternehmen f\u00fcr die Menschen und die Wirtschaft in Osthessen.\u201c<\/p>\n<p>Zentrales Thema der Studie des Eduard Pestel Instituts ist die Wertsch\u00f6pfung der \u00dcWAG-Gruppe. Wertsch\u00f6pfung bezeichnet die Gesamtleistung des Unternehmens abz\u00fcglich der \u2013 von Dritten wie z. B. von Lieferanten \u2013 bezogenen Vorleistungen. Zur Wertsch\u00f6pfung geh\u00f6rt der Leistungsanteil, der den Mitarbeitern \u00fcber L\u00f6hne und Geh\u00e4lter, dem Staat und den Kommunen mit Steuern und Abgaben sowie den Anteilseignern und dem Unternehmen selbst in Form von Gewinnen zugutekommt.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zur Wertsch\u00f6pfung von 75,7 Millionen Euro, die direkt bei der \u00dcWAG-Gruppe erwirtschaftet werden, entstehen im Verbandsgebiet weitere 42 Millionen Euro Wertsch\u00f6pfung, unter anderem durch die Auftr\u00e4ge der \u00dcWAG-Gruppe an regionale Unternehmen. \u201ePositiv wirkt sich hier auch aus, dass der Gewinn vollst\u00e4ndig in der Region bleibt, da die \u00dcWAG-Gruppe zu 100 Prozent in regionalem Besitz ist\u201c, stellt das Pestel Institut in seiner Studie fest.<\/p>\n<p><strong>Starke Effekte auf den Arbeitsmarkt<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt h\u00e4ngen 1.455 Arbeitspl\u00e4tze im Verbandsgebiet an den wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten der \u00dcWAG: \u201eZu den 530 Arbeitspl\u00e4tzen im Jahr 2006 bei der \u00dcWAG und ihren Tochterunternehmen kommen weitere 925 Arbeitspl\u00e4tze in der Region\u201c, sagte Schaffner. \u201eAnders ausgedr\u00fcckt: Jeder direkt im Unternehmen Besch\u00e4ftigte zieht 1,75 weitere Arbeitspl\u00e4tze im Verbandsgebiet nach sich \u2013 das ist ein \u00fcberdurchschnittlicher Arbeitsplatzmultiplikator.\u201c<\/p>\n<p>Schaffners Fazit: \u201eIm Gegensatz zu den \u00fcberregionalen Versorgungsunternehmen, die ihre Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit durch eine ferne Zentrale steuern, bleiben bei der Stromversorgung durch die \u00dcWAG gr\u00f6\u00dfere Anteile der Wertsch\u00f6pfungskette in der Region. Die Unternehmen der \u00dcWAG-Gruppe greifen in hohem Ma\u00dfe auf Vorlieferanten aus der Region zur\u00fcck, rekrutieren ihr Personal vor Ort und zahlen Steuern an die Kommunen im Versorgungsgebiet.\u201c Damit besitzt die \u00dcWAG einen nicht zu untersch\u00e4tzenden Anteil an der Wertsch\u00f6pfung der gesamten Region \u2013 in der Stadt Fulda sind es 2,3 Prozent und im Landkreis Fulda 1,6 Prozent. \u201eDiese Zahlen belegen, dass die \u00dcWAG in der Tat ein wichtiger Wirtschaftsfaktor f\u00fcr die Region ist\u201c, betonte auch der \u00dcWAG-Vorstand.<\/p>\n<p>Dies k\u00f6nne f\u00fcr die Kunden der \u00dcWAG ein interessantes Argument f\u00fcr ihren regionalen Energieversorger sein, befand Forscher Joey Schaffner vom Pestel Institut \u2013 neben den Strompreisen. Diese seien konkurrenzf\u00e4hig, denn: \u201eDie positiven Auswirkungen des st\u00e4rkeren regionalen Beitrags der \u00dcWAG werden nicht durch h\u00f6here Preise f\u00fcr die Endkunden erkauft.\u201c Auf diese wichtige Tatsache wies auch \u00dcWAG-Vorstand G\u00fcnter Bury in seinem Dank an die MIT-Mitglieder, die die Pr\u00e4sentation der Studie aufmerksam verfolgt hatten, noch einmal nachdr\u00fccklich hin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus Fulda. 1.455 Arbeitspl\u00e4tze in der Region h\u00e4ngen an der \u00dcWAG-Gruppe \u2013 530 bei der \u00dcWAG und ihren Tochtergesellschaften selbst und 925 bei anderen Unternehmen und Institutionen in der Region. 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