{"id":68772,"date":"2010-09-03T07:20:45","date_gmt":"2010-09-03T05:20:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=68772"},"modified":"2010-09-03T07:50:42","modified_gmt":"2010-09-03T05:50:42","slug":"der-mast-haelt-uewag-testet-standsicherheit-von-strassenbeleuchtungsanlagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=68772","title":{"rendered":"Der Mast h\u00e4lt! \u00dcWAG testet Standsicherheit von Stra\u00dfenbeleuchtungsanlagen"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/100902_Mast.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-68773\" title=\"100902_Mast\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/100902_Mast-265x419.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"419\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/100902_Mast-265x419.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/100902_Mast.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>\u00dcber 28.000 Stra\u00dfenbeleuchtungsanlagen betreibt die \u00dcberlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (\u00dcWAG) in der Region. Sie sorgen f\u00fcr Licht und Sicherheit im Stra\u00dfenverkehr \u2013 und das viele Jahre lang. Damit die Standsicherheit der Laternenmasten immer gew\u00e4hrleistet ist, testet die \u00dcWAG in Zusammenarbeit mit ihrem Tochterunternehmen SynEnergie GmbH regelm\u00e4\u00dfig die Stabilit\u00e4t der Anlagen mithilfe von Spezialverfahren. Derzeit ist das rollende Pr\u00fcflabor in Form eines hochtechnisierten kleinen Raupenfahrzeugs wieder in der Region unterwegs und nimmt rund 1.600 Laternenmasten in der Stadt und im Landkreis Fulda, dem Main-Kinzig-Kreis und dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg genau unter die Lupe. <!--more-->Stra\u00dfenbeleuchtungsmasten sind tagein, tagaus den Einfl\u00fcssen des Wetters ausgesetzt. Sie lassen Frost und Regen \u00fcber sich ergehen und im Winter setzt ihnen aggressives Streusalz zu. Trotz alledem m\u00fcssen die Anlagen jederzeit zuverl\u00e4ssig gerade stehen und d\u00fcrfen auch im st\u00e4rksten Sturm nicht abknicken oder umst\u00fcrzen. \u201eDas Problem ist, dass man Sch\u00e4den an den Masten mit dem blo\u00dfen Auge praktisch nicht erkennen kann\u201c, erkl\u00e4rt Stra\u00dfenbeleuchtungs-Experte Bernhard Stein von der SynEnergie GmbH. \u201eDie meisten Rostsch\u00e4den treten beispielsweise am Mastfu\u00df unmittelbar unter der Oberfl\u00e4che auf, und da kann man nicht hinschauen\u201c, so Stein.<\/p>\n<p>In fr\u00fcheren Zeiten wurden die Masten auf der Suche nach m\u00f6glichen Sch\u00e4den mit einem Hammer abgeklopft. Durch Ver\u00e4nderungen im Klangbild versuchte man dann Stellen auszumachen, an denen das Material durch Korrosion angegriffen war. Heute geht es da deutlich pr\u00e4ziser zu, und l\u00e4ngst hat Hightech den Hammer als wichtigstes Pr\u00fcfwerkzeug verdr\u00e4ngt. Beim heute angewandten \u201eBiegemomentverfahren\u201c dr\u00fcckt und zieht ein kleines Spezialfahrzeug mit Greifarm an den Masten und simuliert mit kleinsten Bewegungen die Kr\u00e4fte, die bei einem starken Sturm auf die Masten einwirken. Computergesteuert zeichnet das Mini-Pr\u00fcflabor ein genaues \u201eMast-EKG\u201c auf, aus dem abgelesen werden kann, wie der Mast auf die Belastung reagiert: Gibt er zu leicht nach oder federt er nicht ausreichend zur\u00fcck, muss er ausgetauscht oder das Fundament erneuert werden. Bei der Untersuchung der Stra\u00dfenbeleuchtungsmasten arbeitet die \u00dcWAG-Gruppe mit der Roch Services GmbH zusammen, einem der anerkanntesten Spezialunternehmen f\u00fcr die Mastpr\u00fcfung in Deutschland.<\/p>\n<p>Derzeit kann das Pr\u00fcf-Team an verschiedenen Stellen in der Region bei der Arbeit beobachtet werden. Auf dem detaillierten Pr\u00fcf-Plan, der von der \u00dcWAG eigens entwickelt wurde, stehen rund 1.600 Masten in 25 St\u00e4dten und Gemeinden der Region \u2013 von Bad Salzschlirf bis Gersfeld und von Haunetal bis Bad Soden-Salm\u00fcnster. Aus der Stichprobe l\u00e4sst sich ein genaues Bild des Gesamtbestands ableiten. \u201eBei den meisten Masten ist alles in Ordnung\u201c, wei\u00df Bernhard Stein. Und er f\u00fcgt hinzu: \u201eWenn doch einmal Erneuerungsbedarf besteht, dann sorgen die Kollegen aus den Servicecentern Netz innerhalb kurzer Zeit f\u00fcr Ersatz.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr die Stra\u00dfenbeleuchtungsanlagen, die den R\u00fcttel-Test bestehen, \u00fcbernimmt die Roch Services GmbH eine Standsicherheits-Garantie von weiteren sechs Jahren. Dadurch ist das Pr\u00fcfverfahren viel wirtschaftlicher als die Alternative \u2013 der pr\u00e4ventive Austausch aller Masten nach einer bestimmten Standzeit. \u201eMit dem Pr\u00fcfger\u00e4t werden wir auch weiterhin im Einsatz sein\u201c, sagt Bernhard Stein und versichert: \u201eBeim Thema Standsicherheit gehen wir keine Kompromisse ein.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. \u00dcber 28.000 Stra\u00dfenbeleuchtungsanlagen betreibt die \u00dcberlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (\u00dcWAG) in der Region. Sie sorgen f\u00fcr Licht und Sicherheit im Stra\u00dfenverkehr \u2013 und das viele Jahre lang. Damit die Standsicherheit der Laternenmasten immer gew\u00e4hrleistet ist, testet die \u00dcWAG in Zusammenarbeit mit ihrem Tochterunternehmen SynEnergie GmbH regelm\u00e4\u00dfig die Stabilit\u00e4t der Anlagen mithilfe von Spezialverfahren. 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