{"id":68697,"date":"2010-09-01T05:21:19","date_gmt":"2010-09-01T03:21:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=68697"},"modified":"2010-09-01T18:21:35","modified_gmt":"2010-09-01T16:21:35","slug":"vpb-raet-mit-dem-hydraulischen-abgleich-geld-und-energie-sparen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=68697","title":{"rendered":"VPB r\u00e4t: Mit dem hydraulischen Abgleich Geld und Energie sparen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin.<\/strong> Energie und damit auch Geld sparen m\u00f6chten eigentlich alle Hausbesitzer. Die Frage ist wie? \u201eBei \u00e4lteren Immobilien lohnen sich auch kleine Schritte\u201c, erl\u00e4utert Johannes Deeters, Bausachverst\u00e4ndiger des Verbands Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Bu\u00cc\u02c6ros Emsland. \u201eBevor sich Hauseigentu\u00cc\u02c6mer entschlie\u00dfen, neue Heizsysteme, W\u00e4rmepumpen oder Solaranlagen anzuschaffen, sollten sie zun\u00e4chst die bestehenden Anlagen optimieren, sofern ein Austausch der Anlage aus energetischen Gru\u00cc\u02c6nden nicht zwingend erforderlich ist.\u201c Dazu z\u00e4hlt beispielsweise der so genannte hydraulische Abgleich. \u201eDas lohnt sich bei vielen Altbauten\u201c, wei\u00df Johannes Deeters aus Erfahrung: \u201eWer im vergangenen Winter beobachtet hat, wie einzelne Heizk\u00f6rper sehr hei\u00df wurden, andere dagegen ku\u00cc\u02c6hl blieben, der sollte diese Wartungsma\u00dfnahme in Betracht ziehen.<!--more--><\/p>\n<p>Das Hochregeln der Pumpenleistung l\u00f6st das Problem nicht, sondern kostet nur unn\u00f6tig Strom.\u201c Unter hydraulischem Abgleich verstehen Fachleute die Einregulierung des Heizsystems, es ist eine Art Feinjustierung. Die ist n\u00f6tig, denn Heizungswasser flie\u00dft stets nach dem Prinzip des geringsten Widerstands. Bei nicht regulierten Anlagen flie\u00dft das Wasser meist durch die Umw\u00e4lzpumpe direkt zum n\u00e4chstgelegenen Heizk\u00f6rper. Weiter entfernte Heizk\u00f6rper werden dagegen nicht ausreichend versorgt und die zugeh\u00f6rigen R\u00e4ume bleiben kalt. Fru\u00cc\u02c6her wurde der Misstand meist durch den Einbau st\u00e4rkerer Pumpen oder die Erh\u00f6hung der Vorlauftemperatur behoben. Das fu\u00cc\u02c6hrte aber zu h\u00f6herem Energieverbrauch und teilweise u\u00cc\u02c6berheizten R\u00e4umen. Beides ist heute nicht mehr erwu\u00cc\u02c6nscht. Dafu\u00cc\u02c6r kann das moderne Heizungssystem heute hydraulisch reguliert werden, damit alle Heizk\u00f6rper optimal versorgt werden.<\/p>\n<p>\u201eJeder Heizk\u00f6rper bekommt nur noch die Menge an warmem Wasser, die fu\u00cc\u02c6r die jeweilige Raumtemperatur ben\u00f6tigt wird.\u201c Ein qualifizierter Heizungsbauer bietet den hydraulischen Abgleich fu\u00cc\u02c6r etwa 500 bis 800 Euro an. \u201eDas lohnt sich in jedem Fall, denn nach dem hydraulischen Abgleich ben\u00f6tigt die Heizung durchschnittlich fu\u00cc\u02c6nf bis acht Prozent weniger Heizenergie\u201c, erl\u00e4utert Bausachverst\u00e4ndiger Deeters und empfiehlt die energetische Sanierung des Hauses mit der Optimierung der bestehenden Systeme zu beginnen &#8211; und mit unabh\u00e4ngiger, firmen- und produktneutraler Beratung. Der hydraulische Abgleich ist inzwischen Stand der Technik und wird sogar von der KfW als Bedingung fu\u00cc\u02c6r die Zuteilung bestimmter F\u00f6rdergelder vorgeschrieben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Berlin. Energie und damit auch Geld sparen m\u00f6chten eigentlich alle Hausbesitzer. 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