{"id":68610,"date":"2010-09-02T07:01:46","date_gmt":"2010-09-02T05:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=68610"},"modified":"2010-09-01T18:49:06","modified_gmt":"2010-09-01T16:49:06","slug":"aussenstelle-der-kreisverwaltung-in-huenfeld-praesentiert-sich-modern-und-buergerfreundlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=68610","title":{"rendered":"Au\u00dfenstelle der Kreisverwaltung H\u00fcnfeld pr\u00e4sentiert sich modern und b\u00fcrgerfreundlich"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/100901_Huenfeld.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-68611\" title=\"100901_Huenfeld\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/100901_Huenfeld-265x168.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/100901_Huenfeld-265x168.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/100901_Huenfeld.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>H\u00fcnfeld. <\/strong>Gut sieben Jahre sind es her, da standen die politisch Verantwortlichen im Landkreis Fulda um den damaligen Landrat Fritz Kramer vor der Frage, ob die Au\u00dfenstelle H\u00fcnfeld der Kreisverwaltung ausgebaut oder in abgespeckter Form erhalten bleiben sollte. Man entschied sich f\u00fcr die erstgenannte L\u00f6sung, was sich seit der Wiederer\u00f6ffnung im Januar 2009 immer mehr als richtig erweist. Denn die Reaktionen der Bev\u00f6lkerung sind durchweg positiv, die Einrichtung pr\u00e4sentiert sich modern und b\u00fcrgerfreundlich. \u201eDie Au\u00dfenstelle H\u00fcnfeld der Kreisverwaltung Fulda ist ein Produkt der Gebietsreform von 1972\u201c, betont Diplom-Verwaltungswirt Herbert Hahl, der den rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorsteht. Der 43-J\u00e4hrige war von Beginn an in die Konzeption und deren Umsetzung eingebunden. Dem vorangegangen war eine umfangreiche Bestandsanalyse, um gemeinsam mit dem Architekturb\u00fcro Sturm und Wartzeck aus Dipperz eine optimale und vor allem b\u00fcrgerfreundliche L\u00f6sung zu finden. Insbesondere sollten die Abteilungen nicht mehr \u00fcber das gesamte Geb\u00e4ude verteilt sein, das seinen Sitz im Herzen der Stadt, Am Anger 4, hat.<!--more--><\/p>\n<p>Als Ergebnis wurde erstmals der Fachbereich \u201eArbeit und Soziales\u201c in der Au\u00dfenstelle eingerichtet, der f\u00fcr die Betreuung und Vermittlung von ALG II-Empf\u00e4ngern zust\u00e4ndig ist. Dann gibt es den am st\u00e4rksten frequentierten Sektor \u201eF\u00fchrerschein\/Zulassungswesen\u201c, den \u201eSozialen Dienst\u201c (mit der gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle der Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg sowie der Stadt Fulda), \u201eBauen und Wohnen\u201c, eine Au\u00dfenstelle der Kreis-Volkshochschule sowie \u2013 saisonal verteilt \u2013 Schuleingangsuntersuchungen, Bearbeitung von Agrarantr\u00e4gen und einmal w\u00f6chentlich Sprechstunden des Sprachheilbeauftragten.<\/p>\n<p>Die \u201eKunden\u201c der Au\u00dfenstelle kommen laut Hahl aus der Kernstadt und den Gemeinden des Altkreises H\u00fcnfeld und im Zulassungsbereich auch aus Hilders, Tann und Hofbieber. \u201eHerzst\u00fcck\u201c der Beh\u00f6rde, in deren Modernisierung und Umgestaltung der Landkreis rund 1,5 Millionen Euro investiert hat, sei zweifelsohne das so genannte Frontoffice mit Informationsschalter, an dem einige Anliegen auch sofort erledigt werden k\u00f6nnen. Hahl: \u201eDas Konzept verfolgt das Ziel, m\u00f6glichst viel Wissen an einer Stelle zu konzentrieren. Die Mitarbeiter sollen voneinander lernen, wovon wiederum der Kunde profitiert.\u201c Flexibilit\u00e4t und Synergieeffekte lauteten auch hier die Schl\u00fcsselbegriffe; Pate gestanden haben unter anderem die B\u00fcrgerb\u00fcros, die es in vielen St\u00e4dten gibt.<\/p>\n<p>Der H\u00fcnfelder Verwaltungsstellenleiter hat den Eindruck, \u201edass die Beh\u00f6rde seit der Umgestaltung sehr positiv angenommen wird\u201c. Dies betreffe zum einen die erw\u00e4hnte Flexibilit\u00e4t, gerade auch der \u00d6ffnungszeiten, und zum anderen die Freundlichkeit, mit der die Mitarbeiter ihren Kunden begegneten.<\/p>\n<p>Dass die nunmehr aufgewertete Au\u00dfenstelle H\u00fcnfeld der Kreisverwaltung Fulda erhalten bleiben solle, war auch ein Wunsch der Kommunen aus dem Altkreis H\u00fcnfeld, von denen sich die Stadt H\u00fcnfeld sowie die Gemeinden Burghaun, N\u00fcsttal und Rasdorf inzwischen zur Interkommunalen Arbeitsgemeinschaft \u201eHessisches Kegelspiel\u201c zusammengeschlossen haben. Zum 1. Januar 2010 erst war die in unmittelbarer Nachbarschaft zur Au\u00dfenstelle H\u00fcnfeld gelegene alte Landratsvilla von den vier Kommunen \u00fcbernommen worden. 176.000 Euro hatten die vier AG-Mitglieder f\u00fcr das denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4ude aus der Gr\u00fcnderzeit an den Landkreis bezahlt; hinzu kommen 150.000 Euro f\u00fcr einen Zwischenbau zum\u00c2\u00a0 Kreishaus.<\/p>\n<p>Von den insgesamt 326.000 Euro m\u00fcssen die vier Kommunen \u2013 entsprechend ihrer Einwohnerzahl \u2013 allerdings nur knapp 100 000 Euro selbst bezahlen, da der Rest \u00fcber Zusch\u00fcsse aus dem \u201eProgramm Stadtumbau West&#8221; getragen wird. Die fr\u00fchere Landratsvilla soll als \u201eKegelspielhaus\u201c k\u00fcnftig gemeinde\u00fcbergreifend f\u00fcr Beratungsstellen und andere gemeinsame Angebote genutzt werden, beispielsweise als m\u00f6gliche Zentrale der geplanten \u201eTouristischen Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel&#8221;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld. Gut sieben Jahre sind es her, da standen die politisch Verantwortlichen im Landkreis Fulda um den damaligen Landrat Fritz Kramer vor der Frage, ob die Au\u00dfenstelle H\u00fcnfeld der Kreisverwaltung ausgebaut oder in abgespeckter Form erhalten bleiben sollte. 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