{"id":68345,"date":"2010-09-01T06:23:39","date_gmt":"2010-09-01T04:23:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=68345"},"modified":"2010-08-31T21:10:20","modified_gmt":"2010-08-31T19:10:20","slug":"spiel-von-licht-und-dunkelheit-gewuerzt-mit-poetischen-texten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=68345","title":{"rendered":"Spiel von Licht und Dunkelheit, gew\u00fcrzt mit poetischen Texten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ebersburg.<\/strong> Er h\u00f6rt es zwar nicht so gerne, aber Rudolf H. Herget ist Kult. Seit 15 Jahren tourt der Hamburger Schauspieler mit seinen \u201eN\u00e4chten der Poesie\u201c durch die Rh\u00f6n und mittlerweile auch den Vogelsberg. Dabei rezitiert er aus den Sch\u00e4tzen der Weltliteratur Texte, die zum Nachdenken anregen. Mit seinem poetischen Erz\u00e4hltheater hat er schon richtige Fans gewonnen. \u201eIch bin Stammgast\u201c, bekennt zum Beispiel Holger Gerhard aus Neuhof, \u201edie Atmosph\u00e4re und das Drumherum sind sehr sch\u00f6n. Man ist gezwungen, sich zu entspannen und abzuschalten.\u201c An diesem Abend ist Gerhard Herget auf die Ebersburg gefolgt. \u201eDie Ebersburg ist meine Lieblingsburg\u201c, gesteht dann Herget auch seinen etwa 50 Zuh\u00f6rern. Er rezitiert unter anderem Goethe und Hesse, den Pharao Echnaton und den Indianerh\u00e4uptling Seattle und selbstverst\u00e4ndlich Antoine de Saint Exupery, dessen \u201eDer kleine Prinz\u201c zu den absoluten Lieblingstexten Hergets z\u00e4hlt. Am liebsten aber, so gesteht er, hat er Friedrich Schillers \u201eOde an die Freude\u201c.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100830_Ebersburg.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-68346\" title=\"100830_Ebersburg\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100830_Ebersburg-265x368.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"362\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100830_Zuschauer.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-68347\" title=\"100830_Zuschauer\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100830_Zuschauer-265x353.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"362\" \/><\/a><\/p>\n<p>35 Berge und Burgen besucht Herget in diesem Sommer. Ihm gef\u00e4llt die Rh\u00f6n sehr, und vor allem sch\u00e4tzt er sehr die Unterst\u00fctzung des Biosph\u00e4renreservats, das nach seinen Worten seine Veranstaltungsreihe erst erm\u00f6glicht hat. Dankbar ist er auch, dass ihm bei seinen Veranstaltungen auf den oft etwas unwegsamen Bergen und Burgen auch stets Rh\u00f6n-Ranger zur Seite stehen, die zum Beispiel seine\u00c2\u00a0 Ausr\u00fcstung \u2013 so seine Lichtanlage \u2013 transportieren. Das Spiel von Licht und Dunkelheit ist bei den N\u00e4chten der Poesie wichtig, wobei Herget manchmal aber auch ganz ohne Lichtprojektionen auskommt.\u00c2\u00a0 \u201eWir wollen die Dunkelheit haben, weil man dann sehr in sich selbst zur\u00fcckfindet\u201c, begr\u00fcndet der Rezitator dies. Sternschnuppenreiche klare N\u00e4chte, aber auch regnerische tr\u00fcbe Abende \u2013 Herget kennt und sch\u00e4tzt das Wetter in der Rh\u00f6n. Bisher hat er wegen der Witterung noch keine Lesung ausfallen lassen. Man merkt die Freude und Anteilnahme, mit der er seine Texte vortr\u00e4gt. Begonnen hat er mit seinen Rezitationsabenden in Planetarien und auf Kreuzfahrtschiffen, aber die Vortr\u00e4ge in freier Natur sind f\u00fcr ihn schon etwas Besonderes. \u201eIch will das solange machen, wie es geht und wie es mir Spa\u00df macht\u201c, erkl\u00e4rt der 69-J\u00e4hrige.<\/p>\n<p>Foto: Bernd G\u00f6tte<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Ebersburg. Er h\u00f6rt es zwar nicht so gerne, aber Rudolf H. Herget ist Kult. Seit 15 Jahren tourt der Hamburger Schauspieler mit seinen \u201eN\u00e4chten der Poesie\u201c durch die Rh\u00f6n und mittlerweile auch den Vogelsberg. Dabei rezitiert er aus den Sch\u00e4tzen der Weltliteratur Texte, die zum Nachdenken anregen. 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