{"id":68267,"date":"2010-08-31T06:27:36","date_gmt":"2010-08-31T04:27:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=68267"},"modified":"2010-08-30T18:48:00","modified_gmt":"2010-08-30T16:48:00","slug":"da-beruehren-sich-himmel-und-erde-am-samstag-in-der-dorfkirche-tann-habel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=68267","title":{"rendered":"\u201eDa ber\u00fchren sich Himmel und Erde\u201c am Samstag in der Dorfkirche Tann-Habel"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100830_Konzert.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-68268\" title=\"100830_Konzert\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100830_Konzert-265x198.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100830_Konzert-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100830_Konzert.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Tann. <\/strong>Wer den Himmel sehen will, der begibt sich in die barocke Dorfkirche des Tanner Stadtteils Habel. Dort hat man einen direkten Blick nach \u201eoben\u201c: der Himmel steht offen und\u00c2\u00a0 einzigartige Engelsdarstellungen k\u00fcnden von der himmlischen Freude. Wer den Himmel h\u00f6ren will, der begibt sich ebenfalls in Habeler Kirche Habel. Denn am Samstag, 4. September 2010, um 20 Uhr musizieren dort Erik Nielsen und Sebastian Wittiber himmlische Musik f\u00fcr Harfe und Fl\u00f6te. Die beiden Mitglieder des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt versprechen mit Musik von Johann Sebastian Bach, Jean Michel Damase, Claude Debussy, Gabriel Faur\u00e9, u.a. ein wahrhaft himmlisches Erlebnis! Der Eintritt betr\u00e4gt an der Abendkasse 11 \u00e2\u201a\u00ac \/ 9 \u00e2\u201a\u00ac (erm\u00e4\u00dfigt), im Vorverkauf 10 \u00e2\u201a\u00ac \/ 8 \u00e2\u201a\u00ac (erm\u00e4\u00dfigt); Familien (2 Erwachsene und Kinder) zahlen 20 \u00e2\u201a\u00ac. Das Konzert wird durch die Tannen-Apotheke (Tann) unterst\u00fctzt.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Sebastian Wittiber<\/strong> wurde in Frankfurt am Main als Sohn einer K\u00fcnstlerfamilie geboren. So begann seine musikalische F\u00f6rderung bereits in der fr\u00fchesten Kindheit. Er war Mitglied des Hessischen Landesjugendorchesters und des Jugendorchesters der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft unter Claudio Abbado,\u00c2\u00a0studierte an der Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt\/Main bei Prof. Vladislav Brunner und wurde u.a. 1. Preistr\u00e4ger beim Wettbewerb \u201eJugend musiziert\u201c. Im Alter von 21 Jahren wurde er 1989 festes Orchestermitglied des Sinfonie Orchesters des Hessischen Rundfunks, zun\u00e4chst in der Position als stellvertretender Solofl\u00f6tist, seit 1999 als 1. Solo \u2013 Fl\u00f6tist.<\/p>\n<p>Seine vielseitigen kammermusikalischen Aktivit\u00e4ten umfassen Solokonzerte mit dem HR Sinfonie Orchester Frankfurt, sowie CD-Einspielungen. Neben zahlreichen Konzerterfolgen mit Fl\u00f6te und Harfe ist er auch im Antares-Ensemble, dem Holzbl\u00e4seroktett des HR Sinfonie Orchesters t\u00e4tig, das seit 1998 bei gro\u00dfen Festivals wie dem Rheingau Musikfestival und den Nieders\u00e4chsischen Musiktagen erfolgreich zu Gast ist. Seit 2007 musiziert er regelm\u00e4\u00dfig mit dem Dirigenten, Harfenisten und Pianisten Erik Nielsen in einem festen Duo. Zudem spielte er im Jota Bl\u00e4ser-Quintett dem Maalot Bl\u00e4ser-Quintett und als 1. Solo Fl\u00f6te im Sinfonie Orchester des WDR, des BR, des Mahler Chamber Orchestra und bei den Berliner Philharmonikern.<\/p>\n<p>Seit Sommer 2007 ist er zus\u00e4tzlich Mitglied im Orchester der Bayreuther Festspiele. Solistisch arbeitete er u.a. mit Eliahu Inbal, Karl-Heinz Stockhausen, Christopher Hogwood und Matthias Pintscher zusammen und trat erfolgreich im In- und Ausland auf. Im Mai 2009 hatte er sein Deb\u00fct als Solist in Australien mit dem Melbourne Symphony Orchestra. Au\u00dferdem ist Sebastian Wittiber seit 1999\u00c2\u00a0 Lehrbeauftragter f\u00fcr Fl\u00f6te an der Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt\/Main.<\/p>\n<p><strong>Erik Nielsen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Geboren am 17. M\u00e4rz 1977 in Council Bluffs, Iowa, USA<\/li>\n<li>2002 Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker,Stipendiat als Harfenist<\/li>\n<li>2001 Diploma&#8211;Dirigieren, Curtis Institute of Music (Philadelphia)<\/li>\n<li>1999 Bachelor\u00e2\u20ac\u2122s Degree&#8211;Harfe und Oboe, The Juilliard School (New York)<\/li>\n<li>1995 High School Diploma&#8211;Sumner Academy of Arts and Science (Kansas City)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Seit der Spielzeit 2002\/03 arbeitet Erik Nielsen an der Oper Frankfurt als Solorepetitor in verschiedenen Arbeitsbereichen.\u00c2\u00a0 So leitet er erstmals im Dezember 2002 das Orchester der Oper im Konzert.\u00c2\u00a0 Seit 2003 ist er Assistent des Generalmusikdirektors und in 2004 hat er die musikalische Einrichtung und Leitung f\u00fcr die \u201eOffenbachiade\u201c (6 Einakter von Offenbach) gemacht und in 2005 die musikalische Leitung und Einstudierung f\u00fcr \u201eCurlew River\u201c von Benjamin Britten.\u00c2\u00a0 In 2005 war er Assistant von Christoph Eschenbach in einer Bob Wilson Produktion von dem Ring am Pariser Th\u00e9atre du Chatelet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100830_Kirche.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-68269\" title=\"100830_Kirche\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100830_Kirche-265x198.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"184\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100830_Kirche2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-68270\" title=\"100830_Kirche2\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100830_Kirche2-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>In dieser Spielzeit dirigiert er die Wiederaufnahme von \u201eLa Clemenza di Tito\u201c und \u201eCurlew River\u201c, die Premier von \u201eSavitri\u201c (Holst) und auch Vorstellungen von \u201eNozze di Figaro\u201c an der Oper Frankfurt.\u00c2\u00a0 In Sommer 2007 wird er Dirigent an Tanglewood Music Center sein, wo er als Assistant von James Levine arbeiten werde. Davor war er Stipendiat der Orchester-Akademie bei den Berliner Philharmoniker (Harfe).\u00c2\u00a0 Bevor er 2001 von den Staaten nach Berlin umzog, studierte er Harfe und Oboe an der Juilliard School und sp\u00e4ter Dirigieren bei Otto-Werner Mueller am Curtis Institute.<\/p>\n<p>Als Dirigent gab er sein europ\u00e4isches Deb\u00fct mit dem Orchestre de chambre de Gen\u00e8ve in der Genfer Victoria Hall.\u00c2\u00a0 Im gleichen Jahr folgten Engagements mit dem Orchestre Pasdeloup (Paris) im Th\u00e9atre des Champs-Elyse\u00e9s und dem Orchester der Oper Frankfurt.\u00c2\u00a0 In 2003\/04 hat er das Ensemble Modern in Frankfurt und in Br\u00fcssels (Ars musica) dirigiert.\u00c2\u00a0 Er hat mit verschiedenen amerikanischen Festivalorchestern gearbeitet, darunter z.B. New World Symphony (Miami), American Academy of Conducting (Aspen), World Youth Symphony Orchestra (Interlochen), und Youth Symphony of Kansas City.<\/p>\n<p>Als Pianist hat er bislang vier CDs mit Elaine Douvas (erste Oboistin an der Met Opera) eingespielt, und konzentrierte sich bereits sehr fr\u00fch auf die Bereiche Partiturspiel und Liedbegleitung. Als Harfenist spielte er mit den New Yorker und Berliner Philharmonikern sowie an der Metropolitan Opera. 1999 gewann er den zweiten Preis des dritten Internationalen Harfenwettbewerbs \u201eLily Laskine\u201c in Deauville (Frankreich).<\/p>\n<p>Von 1997 bis 2001 unterrichtete er an der Juilliard School die \u201epre-College\u201c-Abteilung im Fach Harfe. Als Oboist spielte Erik Nielsen zahlreiche Produktionen an der Met Opera und trat als Soloist mit dem Juilliard Kammerorchester (Lincoln Center), der Kansas City Symphony, und der South Dakota Symphony auf. Erik Nielsen hat verschiedene Klavierausz\u00fcge geschrieben, u.A. f\u00fcr John Corigliano, Richard Danielpour, Augusta Read Thomas (Schirmer) und Matthias Pintscher (B\u00e4renreiter).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Tann. Wer den Himmel sehen will, der begibt sich in die barocke Dorfkirche des Tanner Stadtteils Habel. Dort hat man einen direkten Blick nach \u201eoben\u201c: der Himmel steht offen und\u00c2\u00a0 einzigartige Engelsdarstellungen k\u00fcnden von der himmlischen Freude. Wer den Himmel h\u00f6ren will, der begibt sich ebenfalls in Habeler Kirche Habel. Denn am Samstag, 4. 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