{"id":67303,"date":"2010-08-19T01:50:35","date_gmt":"2010-08-18T23:50:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=67303"},"modified":"2010-08-19T08:02:01","modified_gmt":"2010-08-19T06:02:01","slug":"herz-jesu-krankenhaus-und-kinderkardiologe-dr-jannos-siaplaouras-bieten-als-zweite-klinik-in-hessen-ein-herz-screening-bei-neugeborenen-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=67303","title":{"rendered":"Herz-Jesu-Krankenhaus und Kinderkardiologe Dr. Jannos Siaplaouras bieten als zweite Klinik in Hessen ein Herz-Screening bei Neugeborenen an"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100819_Herzscreening.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-67355\" title=\"100819_Herzscreening\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100819_Herzscreening.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100819_Herzscreening.jpg 592w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100819_Herzscreening-265x216.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Fulda. <\/strong>Die Geburtsklinik des Herz-Jesu-Krankenhauses bietet ab sofort gemeinsam mit dem niedergelassenen Kinderkardiologen Dr. Jannos Siaplaouras eine Ultraschalluntersuchung des Herzens bei Neugeborenen an. Bei der so genannten Farbdoppler-Echokardiografie werden Herz und Blutgef\u00e4\u00dfe des S\u00e4uglings auf Missbildungen untersucht. Ziel des Screenings ist es, angeborene Herzfehler fr\u00fchzeitig zu erkennen und die Heilungschancen f\u00fcr das Kind zu verbessern. Das Herz-Jesu-Krankenhaus tr\u00e4gt dabei einen Teil der Untersuchungskosten.<\/p>\n<p>Mit seinem Vorschlag, ein Herz-Screening als weitere Vorsorgeuntersuchung f\u00fcr Neugeborenen anzubieten, stie\u00df Dr. Siaplaouras im HJK auf offene Ohren. Dr. Alexander Dengler, Chefarzt der Abteilung Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe, erkl\u00e4rt: \u201eWir bieten im HJK bereits die Pulsoxymetrie und einen kostenlosen H\u00f6rtest f\u00fcr Neugeborenen an. Ein Herz-Screening &#8211; das hat eine Studie gezeigt &#8211; ist medizinisch sinnvoll und bietet Kindern und Eltern noch mehr Sicherheit.\u201c Hessenweit, so der Gyn\u00e4kologe, gebe es bislang nur ein weiteres Krankenhaus, das ein Herz-Screening f\u00fcr Neugeborene anbietet.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100818_Herzscreening.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-67304\" title=\"100818_Herzscreening\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100818_Herzscreening-265x399.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100818_Herzscreening-265x399.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/100818_Herzscreening.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Neugeborene, die im Herz-Jesu-Krankenhaus das Licht der Welt erblicken, k\u00f6nnen k\u00fcnftig in der Praxis des Kardiologen, die sich im benachbarten Gesundheitszentrum befindet, auf angeborene Herzfehler untersucht werden. \u201eWir empfehlen, die Untersuchung sp\u00e4testens am dritten Lebenstag durchf\u00fchren zu lassen. Sollte allerdings die Pulsoxymetrie, ein Verfahren zur Messung der Sauerstoffs\u00e4ttigung im Blut, Auff\u00e4lligkeiten ergeben, wird das Neugeborene umgehend untersucht. Wenn eine station\u00e4re Therapie n\u00f6tig wird, erfolgt dies in Kooperation mit der St\u00e4dtischen Kinderklink und dem hessischen Kinderherzzentrum\u201c, erl\u00e4utert der Kinderarzt.<\/p>\n<p>Herzfehler bei Kindern sind nicht selten. Im Gegenteil: Angeborene Herzfehler geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigsten lebensbedrohlichen Erkrankungen im Kindesalter. Eines von 100 Neugeborenen kommt mit einem Herzfehler zur Welt. Meistens wird die Diagnose schon im Laufe der Schwangerschaft gestellt. Doch w\u00e4hrend manche Herzfehler bereits fr\u00fchzeitig im Mutterleib entdeckt werden k\u00f6nnen, gibt es auch Defekte, die selbst nach der Geburt sehr schwer zu erkennen sind.<\/p>\n<p>\u201eEine Pilotstudie hat gezeigt, dass mit den gegenw\u00e4rtigen Methoden \u2013 dazu geh\u00f6ren die Messung der Sauerstoffs\u00e4ttigung, das Abh\u00f6ren der Herzt\u00f6ne sowie die k\u00f6rperliche Untersuchung \u2013 immer noch bis zu 50 Prozent der angeborenen Herzfehler nicht fr\u00fchzeitig genug diagnostiziert werden\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Siaplaouras(Foto re.). Mit der Farbdoppler-Echokardiografie, einer schmerz- und risikolosen Untersuchungsmethode, sei es jedoch m\u00f6glich, Herzfehler fr\u00fchzeitig zu entdecken und Folgesch\u00e4den zu vermeiden.<\/p>\n<p>Da die Krankenkassen f\u00fcr diese Vorsorgeuntersuchung bislang noch kein Geld bezahlen, beteiligt sich das HJK auch an den Kosten: 35 Euro \u00fcbernimmt die Krankenhausverwaltung, 40 Euro zahlen die Eltern oder Erziehungsberechtigten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Die Geburtsklinik des Herz-Jesu-Krankenhauses bietet ab sofort gemeinsam mit dem niedergelassenen Kinderkardiologen Dr. Jannos Siaplaouras eine Ultraschalluntersuchung des Herzens bei Neugeborenen an. Bei der so genannten Farbdoppler-Echokardiografie werden Herz und Blutgef\u00e4\u00dfe des S\u00e4uglings auf Missbildungen untersucht. 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