{"id":6727,"date":"2007-12-01T08:00:34","date_gmt":"2007-12-01T07:00:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=6727"},"modified":"2007-12-01T08:36:44","modified_gmt":"2007-12-01T07:36:44","slug":"uewag-strommix-ist-umwelt-und-marktgerecht-hoher-anteil-aus-erneuerbaren-quellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=6727","title":{"rendered":"\u00dcWAG-Strommix ist umwelt- und marktgerecht &#8211; Hoher Anteil aus erneuerbaren Quellen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6nes aus Fulda.<\/strong> Jeweils bis zum 15. Dezember des Jahres weist die \u00dcWAG gem\u00e4\u00df dem deutschen Energiewirtschaftsgesetz die zur Stromerzeugung eingesetzten Energietr\u00e4ger sowie die damit verbundenen Umwelteinfl\u00fcsse aus. Die Angaben beziehen sich auf den Strommix des Vorjahres. Diese und weitere Informationen erhalten alle Kunden der \u00dcWAG auch wieder mit ihrer n\u00e4chsten Stromrechnung.<!--more--><\/p>\n<p>Bei der Zusammensetzung des Stroms, den die \u00dcWAG 2006 geliefert hat, liegen die CO2-Emissionen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. W\u00e4hrend beim Strommix Deutschland durchschnittlich 520 Gramm CO2-Emissionen pro Kilowattstunde anfielen, waren es beim \u00dcWAG-Strommix 347 Gramm pro Kilowattstunde. Mit 21 Prozent erneuerbaren Energien lag der Anteil dieser Energietr\u00e4ger 2006 bei der Zusammensetzung des Strommixes der \u00dcWAG um zwei Prozent h\u00f6her als im Vorjahr und damit 75 Prozent \u00fcber dem deutschen Durchschnitt von 12 Prozent.<\/p>\n<p>44 Prozent des von der \u00dcWAG an die Kunden gelieferten Stroms entstand thermisch konventionell, wurde also zum Beispiel in Steinkohle-, Braunkohle- und Erdgaskraftwerken erzeugt. Diese Menge liegt unter dem deutschen Durchschnitt von 59 Prozent \u2013 und das macht sich positiv in der Bilanz der CO2-Emissionen bemerkbar. Dies gilt ebenfalls f\u00fcr den Einsatz von Kernenergie, da bei dieser Art der Stromerzeugung kein CO2 anf\u00e4llt. 35 Prozent des \u00dcWAG-Stroms wurde thermisch-nuklear erzeugt. Der radioaktive Abfall lag im Jahr 2006 bei insgesamt 0,001 Gramm pro Kilowattstunde und entspricht damit ann\u00e4hrend dem bundesdeutschen Durchschnittswert.<\/p>\n<p>\u201eDas ist eine umwelt- und marktgerechte Mischung\u201c, erl\u00e4utert Dipl.-Ing. Frank Weinmann, der bei der \u00dcWAG f\u00fcr Erzeugung und Energiebeschaffung verantwortlich ist. \u201eWir liegen beim Einsatz erneuerbarer Energien deutlich \u00fcber dem deutschen Durchschnitt und haben mit unserem Strommix einen viel geringeren CO2-Aussto\u00df: Eine exzellente Leistung f\u00fcr unsere Kunden!\u201c So hat die \u00dcWAG im Jahr 2006 auch eine Million Kilowattstunden Strom aus Wasserkraftwerken in Form von sogenannten RECS-Zertifikaten an ihre Kunden vertrieben. RECS steht f\u00fcr \u201eRenewable Energy Certificate System\u201c, also Zertifizierungssystem f\u00fcr erneuerbare Energien und bescheinigt, dass die bezogene Energiemenge aus Kraftwerken stammt, die ausschlie\u00dflich erneuerbare Energien zur Stromerzeugung nutzen.<\/p>\n<p>Die Berechung der Energietr\u00e4germischung ist ein sehr aufw\u00e4ndiges Verfahren. Daher schreibt das Gesetz vor, dass stets die Vorjahreszusammensetzung auszuweisen ist, und so gibt es Ende 2007 die Zahlen f\u00fcr 2006. Grob l\u00e4sst sich das Verfahren folgenderma\u00dfen erkl\u00e4ren: Die \u00dcWAG kauft Strom von Erzeugern und \u00fcber Energieb\u00f6rsen; diese Vorlieferanten melden der \u00dcWAG ihren Energietr\u00e4germix. Diese Angaben und die Daten der in regionalen Anlagen erzeugten Energiemengen flie\u00dfen anteilsm\u00e4\u00dfig in die Gesamtbetrachtung ein. Zudem wird die aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aufzunehmende Energiemenge in die Berechnung einbezogen. Umgekehrt ist der Strommix der \u00dcWAG ein Teil des gesamten deutschen Strommix.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus Fulda. Jeweils bis zum 15. Dezember des Jahres weist die \u00dcWAG gem\u00e4\u00df dem deutschen Energiewirtschaftsgesetz die zur Stromerzeugung eingesetzten Energietr\u00e4ger sowie die damit verbundenen Umwelteinfl\u00fcsse aus. Die Angaben beziehen sich auf den Strommix des Vorjahres. 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