{"id":65669,"date":"2010-07-28T01:07:23","date_gmt":"2010-07-27T23:07:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=65669"},"modified":"2010-07-28T08:07:43","modified_gmt":"2010-07-28T06:07:43","slug":"projekt-checkid-kids-entdecken-die-kernzone-zu-ende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=65669","title":{"rendered":"Projekt \u201eCheckid \u2013 Kids entdecken die Kernzone\u201c zu Ende"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/100727_checkid3.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-65673\" title=\"100727_checkid3\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/100727_checkid3-265x196.jpg\" alt=\"\" hspace=\"5\" width=\"265\" height=\"196\" align=\"left\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/100727_checkid3-265x196.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/100727_checkid3.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><strong>Oberbach<\/strong>. Bereits zum dritten Mal unternahm die 7. Klasse der Hauptschule Burkardroth eine Exkursion in die Kernzone L\u00f6sershag des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n. Diesmal wurde sie von der 6. Klasse begleitet. An f\u00fcnf verschiedenen Stationen gaben die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler dann ihr erworbenes Wissen \u00fcber das Naturwaldreservat an die M\u00e4dchen und Jungen der j\u00fcngeren Jahrgangsstufe weiter. Mit der 3. Exkursion ging das Projekt \u201eCheckid \u2013 Kids entdecken die Kernzone\u201c zu Ende.<!--more--><\/p>\n<p>Das Projekt \u201eCheckid \u2013 Kids entdecken die Kernzone\u201c will Sch\u00fcler f\u00fcr die Besonderheiten von Gebieten sensibilisieren, die vom Menschen nicht genutzt werden, und gleichzeitig den Austausch zwischen Jugendlichen aus verschiedenen Biosph\u00e4renreservaten f\u00f6rdern. Denn Wildnis- und Naturerfahrungen in der Kindheit sind h\u00e4ufig der Ausl\u00f6ser daf\u00fcr, sich sp\u00e4ter f\u00fcr den Erhalt der nat\u00fcrlichen Umwelt zu engagieren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/100727_checkid1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-65671\" title=\"100727_checkid1\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/100727_checkid1-265x198.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/100727_checkid1-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/100727_checkid1.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/100727_checkid2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-65672\" title=\"100727_checkid2\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/100727_checkid2-265x198.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/100727_checkid2-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/100727_checkid2.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das deutsch-\u00f6sterreichische Projekt, das von der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften finanziert wird, hatte im Herbst 2009 begonnen. \u201eEs gab bisher zwei Wanderungen in die Kernzone L\u00f6sershag im Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n und zwei Wanderungen in das Gadental, ein alpines Naturschutzgebiet im Gro\u00dfen Walsertal. Nach diesen Wanderungen haben sich die Sch\u00fcler \u00fcber das Internet ausgetauscht. Zum Abschluss werden sie sich gegenseitig einen Film und eine Exkursionskarte zuschicken, die im Laufe des Projekts entstanden sind\u201c, sagt Sigrun Lange vom Beratungsb\u00fcro E.C.O. Deutschland in M\u00fcnchen. Sie hat das Projekt im Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n geleitet.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt wurde sie dabei von Michael Dohrmann vom Verein Naturpark &amp; Biosph\u00e4renreservat Bayerische Rh\u00f6n e.V. Ein wenig bedauert sie es, dass innerhalb des Projekts kein pers\u00f6nliches Treffen zwischen den  Schulen in der Rh\u00f6n und im Gro\u00dfen Walsertal zustande kam. \u201eAber dank des Internets konnten wir viele Erfahrungen und viel Wissen \u00fcber die jeweiligen Kernzonen austauschen. Auf jeden Fall haben die Sch\u00fcler gelernt, dass es in einem Biosph\u00e4renreservat auch Fl\u00e4chen geben muss, in denen der Mensch nicht eingreift, um der Natur Raum f\u00fcr eine ungest\u00f6rte Entwicklung zu geben\u201c, sch\u00e4tzt Lange ein. Dar\u00fcber hinaus habe das Projekt das selbstst\u00e4ndige Entdecken gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>An den f\u00fcnf Stationen entlang des Rundweges L\u00f6sershag ging es beispielsweise um die verschiedenen Baumarten der Kernzone, um die Geologie, die verschiedenen Tiere und um Basalt und Vulkanismus. Auf den Steinen der Blockschutthalde untersuchten die Kinder Flechten und Moose. In einem Rollenspiel nahmen sie die Perspektive von unterschiedlichen Interessensgruppen ein, die den Wald entweder sch\u00fctzen oder nutzen wollen.<\/p>\n<p>\u201eIch habe schon gewusst, dass es solche W\u00e4lder gibt, in denen alles dem nat\u00fcrlichen Kreislauf \u00fcberlassen wird. Aber vor diesem Projekt war ich noch nie in solch einem Wald drin\u201c, meint beispielsweise der 13-j\u00e4hrige Julian aus Premich. Ihn hat vor allem der gro\u00dfe Anteil an Totholz begeistert, der speziell bei den K\u00e4fern die Artenvielfalt f\u00f6rdert. \u201eMir war vorher nicht klar, was man eigentlich unter einer Kernzone und einem Naturwaldreservat versteht. Jetzt wei\u00df ich, dass es gro\u00dfe Unterschiede gibt zwischen dem Wald, der genutzt wird, und dem Wald, der sich selbst \u00fcberlassen bleibt\u201c, sagt die 14-j\u00e4hrige Alexandra aus Wollbach. \u201eWir \u00fcberlegen, ob wir dieses Projekt in Zukunft sogar europaweit anbieten sollten\u201c, erkl\u00e4rt Sigrun Lange. Eventuell sollen dann \u00e4ltere Jahrgangsstufen angesprochen werden, um Aspekte der globalen Entwicklung zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Seit 1993 bildet der L\u00f6sershag den nordwestlichsten Teil des mehr als 3 000 Hektar gro\u00dfen Naturschutzgebietes Schwarze Berge. Die Kuppe selbst steht bereits seit 1959 unter Naturschutz. Charakteristisch sind die Blockhalden aus Basalt. Hier wachsen Esche, Buche, Bergulme und Bergahorn. Der seit Generationen sich selbst \u00fcberlassene Wald kann auf einem rund zweist\u00fcndigen Rundgang entdeckt werden. Insgesamt acht Stationen informieren \u00fcber die jeweiligen Besonderheiten im Naturwaldreservat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Oberbach. Bereits zum dritten Mal unternahm die 7. Klasse der Hauptschule Burkardroth eine Exkursion in die Kernzone L\u00f6sershag des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n. Diesmal wurde sie von der 6. Klasse begleitet. An f\u00fcnf verschiedenen Stationen gaben die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler dann ihr erworbenes Wissen \u00fcber das Naturwaldreservat an die M\u00e4dchen und Jungen der j\u00fcngeren Jahrgangsstufe weiter. 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