{"id":64595,"date":"2010-07-13T02:30:04","date_gmt":"2010-07-13T00:30:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=64595"},"modified":"2010-07-12T19:30:43","modified_gmt":"2010-07-12T17:30:43","slug":"mit-kulturellen-highlights-geographische-sperre-beim-distelrasen-ueberwinden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=64595","title":{"rendered":"Mit kulturellen Highlights \u201egeographische Sperre\u201c beim Distelrasen \u00fcberwinden"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda. <\/strong>30 Veranstaltungsorte, rund 60 Veranstaltungen \u2013 der \u201eKultursommer Main-Kinzig-Fulda\u201c bietet auch in diesem Jahr wieder Highlights (fast) ohne Ende. Einen ganzen Monat lang l\u00e4uft der Kultursommer bereits \u2013 ganz zur Zufriedenheit von Michael Friedrich, dem Leiter der Volkshochschule des Landkreises Fulda. Denn der ist einer von zwei Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern des Kultursommers. Bereits zum elften Mal richten in diesem Jahr die beiden Landkreise Main-Kinzig und Fulda den \u201eKultursommer Main-Kinzig-Fulda\u201c gemeinsam aus.<!--more--><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt: Gerade im Sommer sind Open Air-Veranstaltungen besonders gefragt. Eine davon ist das Finale des Kultursommers am 29. August, n\u00e4mlich ein Tag voller Mitmach-Aktionen f\u00fcr die ganze Familie rund um den Dicken Turm in K\u00fcnzell-Dirlos. \u00dcbrigens ein Kennzeichen des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda: Auftakt- und Abschlussveranstaltungen wechseln regelm\u00e4\u00dfig. Da der Auftakt in diesem Jahr im Main-Kinzig-Kreis stattfand, findet die letzte Veranstaltung eben im Landkreis Fulda statt.<\/p>\n<p>Intensiv arbeitet der \u201eKultursommer Main-Kinzig-Fulda\u201c mit etablierten Veranstaltern in den Regionen zusammen. Das Angebot umfasst daher alle nur denkbaren Genres: Ausstellungen, Tanz, Lesungen und spezielle Kinoangebote, aber auch Klassische Konzerte, Jazz, Folklore und A cappella-Veranstaltungen. Immer im Blick: eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Bandbreite von Interessierten, darunter auch Kinder und ganze Familien. Allenfalls 15- bis 25-j\u00e4hrige kommen ein bisschen kurz \u2013 ein Umstand, der sich m\u00f6glicherweise in den n\u00e4chsten Jahren verbessern l\u00e4sst, was aber nicht ganz so tragisch ist: Denn der Landkreis Fulda ist gerade in diesem Bereich auch au\u00dferhalb der Angebote des Kultursommers gut aufgestellt.<\/p>\n<p>Eine \u00dcbersichtskarte im Veranstaltungskalender verdeutlicht die bemerkenswerte Fl\u00e4che, die von den beiden Landkreisen best\u00fcckt wird: Sie reicht von Burg F\u00fcrsteneck (Eiterfeld) im Norden bis nach Hanau im S\u00fcden, von Sch\u00f6neck im Westen bis nach Tann in der Rh\u00f6n. Damit ist der Kultursommer Main-Kinzig-Fulda neben entsprechenden Veranstaltungsreihen in Nord-, Mittel und S\u00fcdhessen einer von vier Kultursommer in Hessen. Mit Eiterfeld, H\u00fcnfeld, Bad Salzschlirf, Tann, Kleinsassen, Petersberg, K\u00fcnzell, Eichenzell, Kalbach, Schl\u00fcchtern, Steinau an der Stra\u00dfe und nat\u00fcrlich Fulda sind die Veranstaltungsorte im Landkreis breit gestreut. Schlie\u00dflich sollen sich die kulturellen Angebote nicht allein auf die Stadt Fulda konzentrieren.<\/p>\n<p>Eine besondere Hoffnung der Macher: den Distelrasen ein bisschen durchl\u00e4ssiger werden zu lassen und den einen oder anderen Besucher jenseits der \u201egeographischen Sperre\u201c anzulocken. Das k\u00f6nnte auch mit einem der seit Jahren gut gepflegten Highlights gelingen, n\u00e4mlich dem in den Kultursommer eingebundenen \u201eInternationalen Orgelsommer\u201c im Fuldaer Dom. Bei dieser Veranstaltungsreihe wird der prachtvolle Sakralbau mit seiner herrlichen Orgel gleich mehrfach zum Veranstaltungsort.<\/p>\n<p>Fest steht bereits zur Halbzeit: Wie in der Vergangenheit sind die Veranstaltungen durch die Bank gut besucht. Ein Indiz daf\u00fcr, dass es auch in diesem Jahr wieder gelungen ist, breite Teile der Bev\u00f6lkerung anzusprechen.<\/p>\n<p>Die Verantwortung f\u00fcr das Programm liegt nach internen Absprachen in Gelnhausen. Dort arbeitet mit Renate Nettner-Reinsel das Pendant von Michael Friedrich. Der wiederum ist federf\u00fchrend in den Bereichen Organisation und Finanzkontrolle. Stichwort Finanzen: Die ben\u00f6tigten Mittel kommen von den beiden Landkreisen, vom Hessischen Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kunst sowie von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Th\u00fcringen. Einer der Gr\u00fcnde, warum das Programmheft nicht nur in den Kommunen, sondern auch bei den \u00f6rtlichen Sparkassen ausliegt. Es ist au\u00dferdem abrufbar im Internet unter <a href=\"http:\/\/www.kultursommer-hessen.de\" target=\"_blank\">www.kultursommer-hessen.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 30 Veranstaltungsorte, rund 60 Veranstaltungen \u2013 der \u201eKultursommer Main-Kinzig-Fulda\u201c bietet auch in diesem Jahr wieder Highlights (fast) ohne Ende. Einen ganzen Monat lang l\u00e4uft der Kultursommer bereits \u2013 ganz zur Zufriedenheit von Michael Friedrich, dem Leiter der Volkshochschule des Landkreises Fulda. Denn der ist einer von zwei Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern des Kultursommers. 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