{"id":63604,"date":"2010-07-01T02:55:47","date_gmt":"2010-07-01T00:55:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=63604"},"modified":"2010-06-30T17:57:26","modified_gmt":"2010-06-30T15:57:26","slug":"grossartige-rhoenklub-hauptversammlung-in-huenfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=63604","title":{"rendered":"Gro\u00dfartige Rh\u00f6nklub-Hauptversammlung in H\u00fcnfeld"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/100630_H\u00fcnfeld.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-63605\" title=\"100630_H\u00fcnfeld\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/100630_H\u00fcnfeld-265x198.jpg\" alt=\"100630_H\u00fcnfeld\" width=\"265\" height=\"198\" \/><\/a>H\u00fcnfeld. <\/strong>Das Wetter h\u00e4tte nicht besser sein k\u00f6nnen, wenn ein Zusammentreffen von mehreren Hundert Rh\u00f6nfreunden zumeist im Freien ansteht. Die 134. Hauptversammlung des Gesamt-Rh\u00f6nklubs ging in diesem Jahr in H\u00fcnfeld, der Konrad-Zuse-Stadt, bestens organisiert \u00fcber die B\u00fchne. Bis auf den letzten Platz gef\u00fcllt war die Stadthalle in H\u00fcnfeld. Der ortsans\u00e4ssige Zweigverein hatte zu einem gro\u00dfen Heimatabend\u00c2\u00a0 mit dem Titel \u201eSo klingt\u00e2\u20ac\u2122s im Kegelspiel\u201c eingeladen. Ein Feuerwerk der guten Laune \u00c2\u00a0lief \u00c2\u00a0in einem 3-st\u00fcndigen Programm wie am Schn\u00fcrchen ab.\u00c2\u00a0 Eine tolle \u00dcberraschung hatten Annette und ihr Bruder Thomas bereit.<!--more--><\/p>\n<p>Sie sangen in einer Urauff\u00fchrung ein neues Rh\u00f6nlied, welches jung und alt zum Wandern mit dem Rh\u00f6nklub einl\u00e4dt. Nach Umfragen unter den Besuchern herrschte die einhellige Meinung vor, das k\u00f6nne ein Ohrwurm werden. Der M\u00e4nnergesangverein H\u00fcnfeld brachte das wunderbare Lied \u201eDer Wanderer\u201c , sehr einf\u00fchlsam vorgetragen, zu Geh\u00f6r und musste \u00c2\u00a0es als Zugabe wiederholen! Jagdhornbl\u00e4ser, die Kapelle Tonica und die Stra\u00dfenmusikanten erfreuten mit munteren Kl\u00e4ngen. Durch das Programm f\u00fchrten in H\u00fcnfelder Platt Dietmar und Martina. Weit angereiste Wanderfreunde hatten damit einige Probleme. Aus dem Ortsteil Gro\u00dfenbach kamen 2 Showtanzgruppen, die zu Begeisterungsst\u00fcrmen f\u00fchrten.<\/p>\n<p><strong>Gottesdienst und Fachwartetagungen<\/strong><\/p>\n<p>Der Sonntag begann mit Gottesdiensten im Bonifatiuskloster. Den Besuchern der katholischen Messe\u00c2\u00a0 ging die Predigt unter die Haut. Der Priester verglich eine Wanderung mit dem Glauben. Bei einer Wanderung \u00c2\u00a0seien Ausdauer, Kraft und Geduld erforderlich. waren durchwegs sehr gut besucht. Gro\u00dfe Entt\u00e4uschung gab es in den Reihen der Vorsitzenden, weil in dem Prospekt zum 1. Rh\u00f6ner Wandertag der Rh\u00f6nklub mit keinem Wort erw\u00e4hnt worden ist, obwohl alle angebotenen Wanderungen von erfahrenen Wanderf\u00fchrern des Rh\u00f6nklubs betreut werden. Der Prospekt \u00fcber den Th\u00fcringer Wandertag in Meiningen dagegen habe dem Rh\u00f6nklub eine ganze Seite gewidmet.<\/p>\n<p><strong>Auftritt der Wanderjugend<\/strong><\/p>\n<p>Mit flotten T\u00e4nzen verk\u00fcrzten die Kinder und Jugendlichen der Deutschen Wanderjugend im Rh\u00f6nklub sinnvoll die Mittagspause. Vor breitem Publikum zeigten die Zweigvereine mit Jugendabteilungen ihr K\u00f6nnen. Bunt und heiter wirbelten die Beine durch den Sommertag. War eine Gruppe fertig, wartete schon die n\u00e4chste auf ihren Auftritt. Der Inhalt der Vorf\u00fchrungen ist einem Wandel unterzogen. Schlamperer und Sternpolka sieht man kaum noch, daf\u00fcr verschafft sich auch im Rh\u00f6nklub die Moderne Platz.<\/p>\n<p><strong>Hauptversammlung<\/strong><\/p>\n<p>Mit 80 (von 88) teilnehmenden Zweigvereinen war die Versammlung beschlussf\u00e4hig. Alle Delegierten waren sich einig, wegen des wichtigen Fu\u00dfballspieles die Versammlung so z\u00fcgig wie m\u00f6glich zu absolvieren. Da alle Tagesordnungspunkte vom Hauptvorstand bestens im Vorhinein organisiert worden waren, lief in der Tat alles wie am Schn\u00fcrchen. Einer leicht ver\u00e4nderten Gesch\u00e4ftsordnung wurde zugestimmt.<\/p>\n<p>Sie kann also jetzt zusammen mit der 2009 beschlossenen Satzung in Heftform in Druck gehen. Dem Schatzmeister und dem gesamten Hauptvorstand wurde Entlastung auf Antrag des Kassenpr\u00fcfers erteilt. Der Vorstand hat die ihm zur Verf\u00fcgung stehenden Finanzmittel bestens zum Wohl der Rh\u00f6n eingesetzt und verwaltet. Die Betriebsmittelr\u00fccklage reicht f\u00fcr einen Jahreshaushalt im Verwaltungsbereich. Ausgaben und Einnahmen der Hauptkasse waren mit 278.000 EURO ausgeglichen..<\/p>\n<p>Dem Jahresbericht der Pr\u00e4sidentin waren interessante Zahlen zu entnehmen. 66.573 Wanderern wurde in 2009 durch Wanderf\u00fchrer des Rh\u00f6nklubs die n\u00e4here und auch fernere Heimat gezeigt. Mehr als 5.000 Familienmitglieder nahmen an Wanderungen f\u00fcr die junge Familie teil. Die ehrenamtlich geleisteten Arbeiten der Wege- und Naturschutzwarte sowie der Sitzgruppenbetreuer belaufen sich auf \u00fcber 10.000 Stunden.<\/p>\n<p>Allein die Jugend im Rh\u00f6nklub gab f\u00fcr ihre Aktivit\u00e4ten\u00c2\u00a0 \u00fcber 42.000 EURO aus.\u00c2\u00a0 In die H\u00fctten und H\u00e4user des Rh\u00f6nklubs wurden von den Zweigvereinen 236.116,&#8211; EURO investiert. Rechnet man in die hohen realen Ausgaben durch den Rh\u00f6nklub auch noch die f\u00fcr Speisen und Getr\u00e4nke bei den Rasten der Wanderer in den Gastronomiebetrieben der Rh\u00f6n ein, ergibt sich leicht die Summe von 1 Million EURO, welche durch die Aktivit\u00e4ten des Rh\u00f6nklubs in die heimische Wirtschaft flie\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sidentin sparte deshalb auch nicht mit Lob f\u00fcr alle Vorstandsmitglieder in den 88 Zweigvereinen, im Hauptvorstand und allen Helfern bei solchen Festivit\u00e4ten wie der Hauptversammlung in H\u00fcnfeld.<\/p>\n<p><strong>Verabschiedung von Hauptwanderwart Gerhard Sch\u00e4fer<\/strong><\/p>\n<p>Nach 12 Jahren ehrenamtlichen Engagements wurde Gerhard Sch\u00e4fer als Wanderwart verabschiedet. Sein Amt habe ihm sehr viel Arbeit abverlangt, habe ihm jedoch auch sehr viele Freunde in ganz Deutschland beschert. Auf seinen vielen Ferienwanderungen und bei den Touren zu Deutschen Wandertagen habe er sein gro\u00dfes Heimatland bestens kennen lernen k\u00f6nnen, so die Pr\u00e4sident in ihrer Laudatio. Sie \u00fcberreichte ihm Wein aus verschiedenen Deutschen Regionen und f\u00fcr seine Frau gab es einen Blumenstrau\u00df f\u00fcr die jahrelange Begleitung ihres Mannes auf unz\u00e4hligen Wanderstrecken. Die Delegierten verabschiedeten Gerhard Sch\u00e4fer mit stehenden Ovationen.<\/p>\n<p><strong>Hohe Ehrungen<\/strong><\/p>\n<p>Eine hohe Ehrung wurde dem Vorsitzenden der Region Sinn, G\u00fcnter Dittmar aus Hammelburg, zuteil. Der Deutsche Wanderverband verlieh ihm f\u00fcr seine Verdienste um die Region Sinn, seinen Heimat-Zweigverein Hammelburg und die bis heute fest verankerte Patenschaft zum Th\u00fcringer ZV Melkers die Silberne Ehrennadel.<\/p>\n<p>Extra aus dem Spessart angereist war Dr. Gerhard Ermischer, Pr\u00e4sident des Landesverbandes Bayern der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine, um Regina Rinke die Ehrennadel des Landesverbandes Bayern in Gold zu \u00fcberreichen. Rinke habe viele Jahre im Vorstand des Landesverbandes als Pressereferentin mitgearbeitet.<\/p>\n<p>Danach konnte Pr\u00e4sidentin Rinke Ehrungen f\u00fcr Mitglieder des Hauptvorstandes aussprechen. Das Gr\u00fcne Band der Rh\u00f6n erhielt der derzeitige Redakteur der Vereinszeitschrift, Bernd M\u00fcller-Strau\u00df, der seit etwas mehr als 4 Jahren dieses verantwortungsvolle Amt innehat. Otto Ebers, Leiter der Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservates auf der Wasserkuppe und Wanderf\u00fchrer beim ZV Hofbieber sowie Klaus Spitzl, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Naturparks bayerische Rh\u00f6n- beide Mitglied des Rh\u00f6nklubs, erhielten ebenfalls Das Gr\u00fcne Band der Rh\u00f6n f\u00fcr ihre Kooperationsbereitschaf bei Projekten, die\u00c2\u00a0 der Allgemeinheit zugute kommen, wie das Aufstellen von B\u00e4nken und Sitzgruppen, der Installation von Infotafeln usw.<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit dieser 3 Institutionen habe sich bestens bew\u00e4hrt. Das Ehepaar Kiesel, sie Schriftf\u00fchrerin im Hauptvorstand, er fr\u00fcher Hauptjugendwart und jetzt Hauptkulturwart, h\u00e4tten sich schon als ganz junge Familie, die Tochter lag damals bei Tanzlehrg\u00e4ngen im Alter von 4 Monaten im K\u00f6rbchen in einer Ecke des Tanzraumes! \u2013 um den Rh\u00f6nklub verdient gemacht und tun dies bis zum heutigen Tag. Beide wurden mit dem Goldenen Klubabzeichen geehrt.<\/p>\n<p><strong>Einladung nach Fladungen<\/strong><\/p>\n<p>Wichtigster Punkt der Versammlung war die Wahl des Ortes und der Termin der 135. Hauptversammlung in 2011. B\u00fcrgermeister M\u00fcller aus Fladungen und Frau Dr. Sabine Fechter, Vorsitzende des ZV Fladungen, luden mit werbenden Worten in das Rh\u00f6nst\u00e4dtchen Fladungen ein. In Fladungen fand 1985 letztmals eine Hauptversammlung statt. Deshalb gab es voller Erwartung und Freude den einstimmigen Beschluss, die Einladung f\u00fcr den 28. und 29. Mai 2011 nach Fladungen anzunehmen.<\/p>\n<p><strong>Schlusskundgebung und Fu\u00dfball<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Treppenanlage des Kolpinghauses versammelten sich zum Abschluss alle Wimpeltr\u00e4ger, um das Erinnerungsband von Vizepr\u00e4sident Ewald Kl\u00fcber in Empfang zu nehmen. Dann str\u00f6mten viele Wanderfreunde zu ihren Autos, aber viele nahmen auch das Angebot des ZV H\u00fcnfeld an und schauten sich das 4 . 1 auf einer Gro\u00dfleinwand in der Stadthalle an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld. Das Wetter h\u00e4tte nicht besser sein k\u00f6nnen, wenn ein Zusammentreffen von mehreren Hundert Rh\u00f6nfreunden zumeist im Freien ansteht. Die 134. Hauptversammlung des Gesamt-Rh\u00f6nklubs ging in diesem Jahr in H\u00fcnfeld, der Konrad-Zuse-Stadt, bestens organisiert \u00fcber die B\u00fchne. Bis auf den letzten Platz gef\u00fcllt war die Stadthalle in H\u00fcnfeld. 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