{"id":6347,"date":"2007-11-09T14:00:05","date_gmt":"2007-11-09T13:00:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=6347"},"modified":"2007-11-09T14:28:44","modified_gmt":"2007-11-09T13:28:44","slug":"steigende-nachfrage-nach-biorindfleisch-landkreis-legt-agrar-foerderprogramm-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=6347","title":{"rendered":"Steigende Nachfrage nach Biorindfleisch &#8211; Landkreis legt Agrar-F\u00f6rderprogramm auf"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6nes aus Fulda.<\/strong> Der Landkreis Fulda hat ein Agrar-F\u00f6rderprogramm aufgelegt, mit dem der Anteil von Biorindfleisch erh\u00f6ht werden soll. An dem Programm k\u00f6nnen alle \u00f6kologisch wirtschaftenden Betriebe und Umstellungsbetriebe teilnehmen. In den kommenden drei Jahren stehen jeweils 30.000 Euro aus kreiseigenen Mittel zur Verf\u00fcgung. Bislang liegen beim Fachdienst Landwirtschaft der Kreisverwaltung rund vierzig Antr\u00e4ge von interessierten Landwirten vor. Die ersten Pr\u00e4mien werden in 2008 ausbezahlt.<!--more--><\/p>\n<p>Das F\u00f6rderprogramm des Kreises geht auf eine Initiative von Landrat Bernd Woide zur\u00fcck, dem von Vertretern des Lebensmittelgro\u00dfhandels eine kontinuierlich steigende Nachfrage nach Qualit\u00e4tsrindfleisch gemeldet worden war. \u201eGanz offensichtlich besteht bei umweltbewussten Verbrauchern die zunehmende Bereitschaft, einen entsprechenden Mehrpreis zu akzeptieren.\u201c Bislang habe dieser Bedarf in der erforderlichen Menge nicht von den heimischen Erzeugern befriedigt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>800 Tiere in drei Jahren<\/strong><\/p>\n<p>Ziel des Agrar-F\u00f6rderprogramms ist es nach Angaben von Landrat Woide, dass ein m\u00f6glichst gro\u00dfer Anteil des im Landkreis erzeugten Biorindfleischs als Qualit\u00e4tsrindfleisch vermarktet werde. \u201eWir gehen von zus\u00e4tzlich 200 Tieren im ersten, 400 im zweiten und 800 im dritten Jahr aus.\u201c Zum einen w\u00fcrden die teilnehmenden Landwirte vom h\u00f6heren Schlachtpreis profitieren, zum anderen k\u00f6nnten regionale Verarbeiter und Vermarkter Arbeitspl\u00e4tze und Wertsch\u00f6pfung in der Region schaffen.<\/p>\n<p>Voraussetzung f\u00fcr eine Teilnahme an dem F\u00f6rderprogramm ist, dass der Betrieb Mitglied in einem Anbauverband ist und sich verpflichtet, eine festgelegte Anzahl von Tieren, die den Qualit\u00e4tsanforderungen der hiesigen \u00d6kovermarkter entsprechen, diesen zu liefern. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um ein bestimmtes Mindestschlachtgewicht. Die Pr\u00e4mien werden als Pauschalen f\u00fcr die Umstellung auf \u00f6kologische Vermarktung und qualit\u00e4tsverbessernde Ma\u00dfnahmen bezahlt.<\/p>\n<p><strong>Woide: \u201eMittel abrufen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem von der Landwirtschaftsabteilung in Frage kommende Betriebe mit Mutterkuhhaltung gezielt angeschrieben worden sind, hofft Landrat Woide auf eine rege Nachfrage auch von anderen interessierten Betrieben. \u201eDie Mittel stehen zur Verf\u00fcgung und k\u00f6nnen abgerufen werden.\u201c Interessenten wenden sich an den Fachdienst Landwirtschaft der Kreisverwaltung, W\u00f6rthstr. 15, in 36037 Fulda. Ansprechpartner sind Martin Sudbrock, Tel. 0661\/6006-720, und Eugen Sauer, Tel. 0661\/6006-746.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus Fulda. 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