{"id":63017,"date":"2010-06-25T02:39:50","date_gmt":"2010-06-25T00:39:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=63017"},"modified":"2010-06-25T06:40:35","modified_gmt":"2010-06-25T04:40:35","slug":"campingurlaub-soll-attraktiver-werden-fdp-fulda-braucht-eigenen-campingplatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=63017","title":{"rendered":"Campingurlaub soll attraktiver werden \u2013 FDP: &#8220;Fulda braucht eigenen Campingplatz&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda. <\/strong>J\u00fcrgen Lenders, tourismuspolitischer Sprecher der FDP Fraktion im Hessischen Landtag, will den Campingtourismus in Hessen st\u00e4rken und Potentiale besser nutzen. Schon heute ist der Campingtourismus eine wichtige S\u00e4ule der Tourismuswirtschaft. Michael Grosch, Vorsitzender der FDP Fraktion im Fuldaer Stadtparlament, fordert, dass auch die Stadt Fulda einen eigenen Campingplatz im Stadtgebiet ausweist und so neue Touristen gewinnt.<!--more--><\/p>\n<p>Im Jahr 2009 wurden \u00fcber eine Million \u00dcbernachtungen auf hessischen Campingpl\u00e4tzen gez\u00e4hlt, die sich auf 236 Betriebe verteilten. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug drei Tage. Der Schwerpunkt des Campingtourismus liegt in Nordhessen. An der Spitze sind der Kreis Waldeck-Frankenberg, der Landkreis Kassel und der Landkreis Fulda, die zusammen mehr als 40 Prozent aller hessischen Campingg\u00e4ste beherbergen.<\/p>\n<p>\u201eDas Potential des Campingtourismus ist aber noch lange nicht ausgesch\u00f6pft.\u201c, so Lenders. Durch eine engere Verbindung mit anderen touristischen Angeboten und Dienstleistungen und bessere Integration in das Tourismusmarketing der Kommunen und des Landes k\u00f6nnen erhebliche Synergien entstehen. Lenders will die Campingplatzbetreiber, genauso wie die anderen touristischen Dienstleister, st\u00e4rker in die Marketingstrategie des Landes einbinden.<\/p>\n<p>Um den Campingtourismus voranzubringen, spricht sich Lenders f\u00fcr eine st\u00e4rkere Einbeziehung von Campingpl\u00e4tzen durch die Planungsbeh\u00f6rden und erleichterte Ausweisung entsprechender Fl\u00e4chen aus. \u201eManchmal hat es den Anschein, dass es leichter ist ein neues Einkaufszentrum auf die Gr\u00fcne Wiese zu bauen, als einen naturnahen Campingplatz errichten zu d\u00fcrfen, der Gr\u00fcnfl\u00e4chen erh\u00e4lt, statt sie zu versiegeln.\u201c, so Lenders weiter.<\/p>\n<p>Michael Grosch, Vorsitzender der FDP Fraktion im Fuldaer Stadtparlament, fordert die Ausweisung eines Campingplatzes im Gebiet der Stadt Fulda. In der Barockstadt Fulda mit der N\u00e4he zur Rh\u00f6n gibt es gro\u00dfes Potential f\u00fcr einen Campingplatz. Das hat der Verband der Campingplatzunternehmer in Hessen (VCH) ausdr\u00fccklich best\u00e4tigt. In der Region gibt es au\u00dferdem erfahrene Campingunternehmer, die sich den Betrieb eines Campingplatzes in Fulda vorstellen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>\u201eDas Stadtgebiet von Fulda ist gro\u00df und umfasst viele landschaftlich sch\u00f6n gelegene Fl\u00e4chen, die sich f\u00fcr eine Nutzung als Campingplatz grunds\u00e4tzlich eignen w\u00fcrden.\u201c, so Grosch. F\u00fcr die Stadt w\u00e4re ein Campingplatz ein gro\u00dfer Gewinn. \u201eDamit k\u00f6nnten wir einer interessanten touristischen Zielgruppe ein Angebot machen, das es hier bisher noch nicht gibt.\u201c, so Grosch weiter. Zus\u00e4tzliche \u00dcbernachtungen in Fulda erzeugen schlie\u00dflich auch h\u00f6here Ums\u00e4tze in Handel und Gastronomie und bringen der Stadt mehr Steuereinnahmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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