{"id":6257,"date":"2007-11-06T00:20:18","date_gmt":"2007-11-05T23:20:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=6257"},"modified":"2007-11-05T23:09:35","modified_gmt":"2007-11-05T22:09:35","slug":"landrat-besucht-mehler-ag-qualitaet-entscheidet-ueber-geschaeftlichen-erfolg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=6257","title":{"rendered":"Landrat besucht Mehler AG &#8211; &#8220;Qualit\u00e4t entscheidet \u00fcber gesch\u00e4ftlichen Erfolg&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><strong><a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/071105_mehler_a.jpg\" title=\"071105_mehler_a.jpg\"><img decoding=\"async\" align=\"left\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/071105_mehler_a.thumbnail.jpg\" hspace=\"5\" alt=\"071105_mehler_a.jpg\" \/><\/a>Sch\u00f6nes aus Fulda.<\/strong> Die Mehler AG blickt zuversichtlich in die Zukunft. \u201eWir sind auf den M\u00e4rkten mit einer breiten Angebotspalette gut aufgestellt, bauen unseren Personalbestand gerade im hochqualifizierten Bereich aus und verf\u00fcgen \u00fcber eine ordentliche Ertragslage\u201c, so Vorstand Ulrich G\u00f6th gegen\u00fcber Landrat Bernd Woide, der Unternehmen der Mehler-Gruppe am Standort in Fulda besuchte. Der Strukturwandel der vergangenen Jahren mit einer weitgehenden Aufgabe der Bekleidungssparte und eines starken Ausbaus im Bereich der Technischen Textilien sei erfolgreich verlaufen.\u00c2\u00a0<!--more--><\/p>\n<p>Einleitend informierte Vorstand G\u00f6th Landrat Woide \u00fcber die Geschichte des Konzerns, die 1837 mit der Gr\u00fcndung eines Handwerksbetriebs f\u00fcr die Verarbeitung von Tafelleinen durch Valentin Mehler begann. 1915 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, 1926 der Einstieg in die Bekleidungsproduktion. Bereits 1935 wurde mit der Produktion von textilen Zulieferteilen f\u00fcr die Reifenherstellung begonnen. Die Jahren von 1966 bis 1974 waren durch einen Ausbau des technischen Produktprogramms bei einer gleichzeitigen St\u00e4rkung der Bekleidungssparte gekennzeichnet.\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0<\/p>\n<p><strong>Durch globale M\u00e4rkten weniger konjunkturanf\u00e4llig<\/strong>\u00c2\u00a0<\/p>\n<p>In den Jahren von 1974 bis 1990 vollzog sich der Umbau der Mehler AG zur Finanz- und F\u00fchrungsholding, unter deren gemeinsamen Dach die einzelnen Unternehmen selbstst\u00e4ndig t\u00e4tig sind. Mit Beginn der neunziger Jahre setzte eine starke Expansion im Bereich der Technischen Textilien ein, die bis heute anh\u00e4lt und durch den Zukauf von anderen Betrieben weiter gef\u00f6rdert wurde. Hingegen trat der Bekleidungssektor immer st\u00e4rker in den Hintergrund. Aus dem mittelst\u00e4ndischen Hersteller von klassischen Textilien ist ein weltweit operierenden Hochtechnologie-Konzern geworden.\u00c2\u00a0<\/p>\n<p>\u201eWir sind nicht einseitig auf Deutschland orientiert. Deshalb hat uns die Inlandsverstimmung der letzten Jahre weniger ausgemacht. Es gab trotz Konjunkturdellen auch Wachstumsbereiche, vor allem im Ausland\u201c, umschreibt Vorstand G\u00f6th die Gesch\u00e4ftsentwicklung. Die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen der Mehler-Gruppe beeindruckten Landrat Woide: 2.850 Besch\u00e4ftigte, davon knapp 1.200 in Deutschland und 885 am Standort Fulda &#8211; 456 Millionen Euro Umsatzerl\u00f6se im vergangenen Jahr, dieses Jahr werden \u00fcber 500 Millionen erwartet &#8211; 28 Millionen Euro Investitionen.\u00c2\u00a0<\/p>\n<p><strong>Spezialanfertigungen anstelle von Massenware<\/strong>\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0<\/p>\n<p>Die Unternehmen der Mehler AG versuchen ihren Wettbewerbsvorteil in den verschiedenen Bereichen zu nutzen, indem sie sich auf Produkte konzentrieren, die den Einsatz einer spezialisierten Anlagentechnik und eines kapitalintensiven Maschinenparks erforderlich machen. Vor allem aber werden qualifizierte und motivierte Mitarbeiter ben\u00f6tigt. G\u00f6th: \u201eIm unteren Lohnsegment ist kaum mehr eine Wertsch\u00f6pfung in Deutschland m\u00f6glich.\u201c Wer sich am globalisierten Markt behaupten wolle, m\u00fcsse anpassungsf\u00e4hig und innovationsbereit sein, denn \u201eauch Billiganbieter lernen dazu\u201c.\u00c2\u00a0<\/p>\n<p>Was diese Philosophie konkret bedeutet, wurde Landrat Woide am Beispiel der Herstellung von ballistischen Schutzwesten und Stichschutzwesten demonstriert. Das entsprechende Unternehmen der Mehler-Gruppe ist hier Marktf\u00fchrer in Europa und stattet 90 Prozent der deutschen Polizei mit Schutzbekleidung aus, die nach individuellen Ma\u00dfen gefertigt und im betriebseigenen Schie\u00dfstand getestet wird. An die Produkte werden h\u00f6chste Qualit\u00e4tsanspr\u00fcche im Hinblick auf Sicherheit, Tragekomfort und Haltbarkeit gestellt. \u201eAllein \u00fcber den Preis k\u00f6nnen wir nicht konkurrieren.\u201c\u00c2\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus Fulda. Die Mehler AG blickt zuversichtlich in die Zukunft. \u201eWir sind auf den M\u00e4rkten mit einer breiten Angebotspalette gut aufgestellt, bauen unseren Personalbestand gerade im hochqualifizierten Bereich aus und verf\u00fcgen \u00fcber eine ordentliche Ertragslage\u201c, so Vorstand Ulrich G\u00f6th gegen\u00fcber Landrat Bernd Woide, der Unternehmen der Mehler-Gruppe am Standort in Fulda besuchte. 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