{"id":62526,"date":"2010-06-21T05:12:18","date_gmt":"2010-06-21T03:12:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=62526"},"modified":"2010-06-21T07:12:39","modified_gmt":"2010-06-21T05:12:39","slug":"chefarzt-dr-alexander-dengler-informierte-ueber-das-oft-verheimlichte-leiden-inkontinenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=62526","title":{"rendered":"Chefarzt Dr. Alexander Dengler informierte \u00fcber das oft \u201everheimlichte\u201c Leiden Inkontinenz"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/100618_HJK.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-62527\" title=\"100618_HJK\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/100618_HJK-265x336.jpg\" alt=\"100618_HJK\" width=\"265\" height=\"336\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/100618_HJK-265x336.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/100618_HJK.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>Mehr als f\u00fcnf Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Blasenschw\u00e4che und Inkontinenz. Trotz eines enormen Leidensdrucks scheuen viele von ihnen den Weg zum Arzt \u2013 zum Teil auch aus Schamgef\u00fchl. Doch Inkontinenz ist kein Schicksal, mit dem man sich abfinden muss. \u201eBei 83 Prozent aller Betroffenen ist eine Heilung, bei 14 Prozent eine deutliche Besserung durch eine ad\u00e4quate Therapie m\u00f6glich\u201c, erkl\u00e4rte Dr. Alexander Dengler, Chefarzt der Abteilung Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda, bei einer Vortragsveranstaltung im Rahmen der diesj\u00e4hrigen World Continence Week. Dr. Dengler, der sich auf die operative Gyn\u00e4kologie mit besonderer Ausrichtung auf Senkungs- und Harninkontinenzleiden spezialisiert hat, informierte \u00fcber die unterschiedlichen Formen der Inkontinenz, deren Ursachen und Behandlungsm\u00f6glichkeiten. <!--more--><\/p>\n<p>Die Spezialisten unterscheiden zwischen der Belastungs-, Drang-, Reflex- und Mischinkontinenz. Es gibt mehrere Gr\u00fcnde, warum es zu einer Inkontinenz kommt. Am h\u00e4ufigsten, so Dr. Dengler, sei eine Beckenbodenschw\u00e4che beispielsweise nach mehreren Geburten oder Operationen. Eine Bindegewebsschw\u00e4che k\u00f6nne Ursache einer Absenkung der Organe im weiblichen Becken und somit ebenfalls Ausl\u00f6ser der Inkontinenz sein. Zudem k\u00f6nnten auch \u00d6strogenmangel, \u00dcbergewicht, falsche Belastung und eine Vielzahl von Erkrankungen zu einem unkontrollierten Urinverlust f\u00fchren.<\/p>\n<p>\u201eNur durch ein ausf\u00fchrliches pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch sowie eine differenzierte Diagnostik k\u00f6nnen wir erkennen, welche Form der Inkontinenz vorliegt und diese ad\u00e4quat behandeln\u201c, betonte der Chefarzt, der als Berater der Deutschen Kontinenz Gesellschaft und als Operateur durch die Arbeitsgemeinschaft Urogyn\u00e4kologie und Plastische Beckenbodenrekonstruktion (AGUB e.V.) zertifiziert ist. Laut Dr. Dengler reichen die Behandlungsm\u00f6glichkeiten von einem gezielten Training der entsprechenden Muskeln \u00fcber eine medikament\u00f6se Therapie bis hin zu minimalinvasiven operativen Eingriffen, wie beispielsweise dem Einsatz von Kunststoff-B\u00e4ndchen und Netzen.<\/p>\n<p>\u201eDie Therapieoptionen\u201c, unterstrich der Gyn\u00e4kologe, \u201esind vielf\u00e4ltig und sehr effektiv, so dass wir die Lebensqualit\u00e4t der Betroffenen deutlich bessern k\u00f6nnen.\u201c Die Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer nutzten die M\u00f6glichkeit, zahlreiche Fragen an den Referenten zu stellen und informierten sich im Anschluss an den Vortrag bei einer Industrieausstellung \u00fcber medizinische Neuerungen und Hilfsmittel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Mehr als f\u00fcnf Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Blasenschw\u00e4che und Inkontinenz. 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