{"id":61659,"date":"2010-06-11T01:37:44","date_gmt":"2010-06-10T23:37:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=61659"},"modified":"2010-06-11T06:38:13","modified_gmt":"2010-06-11T04:38:13","slug":"hoervortrag-take-care-of-your-ears-bei-der-firma-brilen-trabert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=61659","title":{"rendered":"H\u00f6rvortrag &#8220;Take care of your ears&#8221; &#8211; bei der Firma Brilen Trabert"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda. <\/strong>Wenn junge Leute\u00c2\u00a0 \u201eetwas auf die Ohren bekommen\u201c, dann ist es nicht selten eine f\u00fcr die H\u00f6rorgane sch\u00e4dliche L\u00e4rmbel\u00e4stigung. Das machte H\u00f6r-Akustikermeister Andreas Trabert, Inhaber der Firma Trabert &#8211; Besser H\u00f6ren, bei einer Infoveranstaltung f\u00fcr Auszubildende von Gr\u00fcmel deutlich. \u201eTake care of your ears\u00e2\u20ac\u009d (Passt auf eure Ohren auf) legte Trabert 25 angehenden Elektronikern und Holzbearbeitern sowie Teilnehmern der Jugendwerkstatt Holz ans Herz.<!--more--><\/p>\n<p>Initiatorin des Treffens war Nancy Lucas, Ausbildungsbegleiterin bei der Gr\u00fcmel-Verbundausbildung Elektro. \u201eWenn unsere Azubis beispielsweise mit dem Schlagbohrer arbeiten, nehmen sie den H\u00f6rschutz oft nicht wichtig genug. Was auch damit zu tun hat, dass es die jungen Leute peinlich finden, relativ gro\u00dfe Ohrensch\u00fctzer zu tragen\u201c, betont Lucas. So informierte Trabert unter anderem \u00fcber moderne Entwicklungen zum Beispiel mit Filter, die nach seinen Angaben einen ebenso wirkungsvollen wie dezenten H\u00f6rschutz gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Bei dem abwechslungsreichen Vortrag\u00c2\u00a0 mit Kurzfilm, Beamer-Pr\u00e4sentation, H\u00f6rbeispielen\u00c2\u00a0 und der M\u00f6glichkeit zum Schnellh\u00f6rtest ging Andreas Trabert nicht ausschlie\u00dflich auf berufliche Aspekte ein; er sensibilisierte seine Zuh\u00f6rer auch f\u00fcr einen verantwortungsvollen \u201eprivaten\u201c Umgang mit ihren H\u00f6rorganen.<\/p>\n<p>Generell sei es ab einer Ger\u00e4uschbelastung von 80 Dezibel angeraten, einen Geh\u00f6rschutz zu tragen. Der Ger\u00e4uschpegel in vielen Discotheken liege freilich bei 110 Dezibel. Die Schmerzgrenze werde bei 120 Dezibel erreicht.\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Zwei Jugendliche erkl\u00e4rten sich bereit, von Trabert die Musikanlagen in ihren Autos durchmessen zu lassen, die voll aufgedreht viel zu hohe Dezibelwerte \u201eproduzierten\u201c. Der H\u00f6r-Akustikermeister wies auch nach, dass der Musikkonsum mit Handy oder I-Pod bei voller Lautst\u00e4rke kritische Dezibel-Zonen erreicht. Es gelte, den Ohren nicht zu viel zuzumuten, um messbare H\u00f6rsch\u00e4den schon im Alter von 40 oder 50 Jahren zu vermeiden.<\/p>\n<p>An Beispielen verdeutlichte Trabert\u00c2\u00a0 den Veranstaltungsteilnehmern, wie sich eingeschr\u00e4nktes H\u00f6ren \u201eanf\u00fchlt\u201c und was dies f\u00fcr die Betroffenen sowie den Umgang mit ihnen bedeute. \u201eIn Deutschland gibt es 14 Millionen schwerh\u00f6rige Menschen, aber nur 2,5 Millionen von ihnen tragen H\u00f6rsysteme\u201c, erl\u00e4uterte Trabert, der mit seinem Vortrag intensiv daf\u00fcr warb, dass es bei den Gr\u00fcmel-Azubis nicht so weit kommt. Nach Angaben von Nancy Lucas ist der anschauliche Vortrag mit seiner Botschaft bei den jungen Leuten gut angekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Wenn junge Leute\u00c2\u00a0 \u201eetwas auf die Ohren bekommen\u201c, dann ist es nicht selten eine f\u00fcr die H\u00f6rorgane sch\u00e4dliche L\u00e4rmbel\u00e4stigung. 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