{"id":60570,"date":"2010-05-27T06:27:36","date_gmt":"2010-05-27T04:27:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=60570"},"modified":"2010-05-26T16:28:51","modified_gmt":"2010-05-26T14:28:51","slug":"jugendbetreuer-andreas-theilig-ist-vermittler-zwischen-jugendlichen-und-den-gemeinden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=60570","title":{"rendered":"Jugendbetreuer Andreas Theilig ist \u201eVermittler zwischen Jugendlichen und den Gemeinden\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100526_Jugendbetreuer.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-60571\" title=\"100526_Jugendbetreuer\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100526_Jugendbetreuer-265x399.jpg\" alt=\"100526_Jugendbetreuer\" width=\"265\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100526_Jugendbetreuer-265x399.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100526_Jugendbetreuer.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. <\/strong>Es ist keine leichte Aufgabe, der sich Andreas Theilig seit elf Jahren stellt. Der Sozialarbeiter ist in sechs Gemeinden des Regionalforums Fulda S\u00fcdwest als Jugendbetreuer unterwegs. \u201eF\u00fcr Jugendliche zwischen 14 und 20 gab es wenig offene Angebote. Das haben die Gemeinden Bad Salzschlirf, Eichenzell, Flieden, Gro\u00dfenl\u00fcder, Kalbach und Neuhof schon 1999 erkannt und sich darum bem\u00fcht, dies zu \u00e4ndern\u201c, erl\u00e4utert Theilig. Seitdem ist der Jugendbetreuer in den sechs Gemeinden Ansprechpartner, Vorbild, Vermittler und, wie er selbst betont, K\u00e4mpfer f\u00fcr die Interessen der Jugendlichen. Insgesamt 30 offene Jugendr\u00e4ume, in denen sich die Jugendlichen treffen k\u00f6nnen, sind in den Gemeinden inzwischen geschaffen worden. Theilig ist bei Fragen und Problemen jederzeit ansprechbar. \u201eDie Jugendlichen wissen, dass ihre Anliegen und Probleme von mir vertraulich behandelt werden.\u201c Und auch f\u00fcr die Eltern kann der Sozialarbeiter eine wichtige Anlaufstelle sein. \u201eDie Hemmungen, auf mich zuzugehen, sind geringer als sich direkt an eine Beh\u00f6rde zu wenden. Ich kann nach einem Gespr\u00e4ch Hilfsangebote aufzeigen und entsprechende Kontakte vermitteln.\u201c Dass Theilig durch die Jugendf\u00f6rderung des Landkreises Fulda mit vielen weiteren Partnern vernetzt ist, erleichtert seine Arbeit.<\/p>\n<p><strong>Foto: Max Colin Heydenreich<!--more--><\/strong><\/p>\n<p>Etwa 400 Jugendliche nutzen regelm\u00e4\u00dfig das Angebot der Jugendr\u00e4ume, doch der Sozialarbeiter ist auch in Kontakt mit Jugendgruppen, die sich an anderen Orten treffen. Der Jugendbetreuer versteht sich als \u201eLobbyist\u201c f\u00fcr die jungen Leute. \u201eIch agiere als Vermittler zwischen den Jugendlichen und der Gemeinde, den B\u00fcrgern\u201c, umrei\u00dft Theilig seine Aufgabe und hebt hervor, dass es wichtig sei, die Jugendlichen als Interessensgruppe wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Der Sozialarbeiter ist sich bewusst, dass viele Jugendliche einen Teil ihrer Freizeit in Vereinen verbringen. \u201eVereine bieten die M\u00f6glichkeit, einem Hobby nachzugehen, dar\u00fcber hinaus treffen sich Jugendliche in ihrer Peer Group.\u201c Sabine Haid, Mitarbeiterin der Jugendf\u00f6rderung des Landkreises, erg\u00e4nzt, dass es wichtig sei, den Jugendlichen einen Raum zum Austausch und eine Orientierungshilfe zu bieten. Deshalb unterst\u00fctze der Landkreis die Arbeit des Jugendbetreuers. \u201eDurch Andreas Theilig ist uns der Kontakt zu den Jugendlichen und in die Gemeinden selbst m\u00f6glich\u201c, erl\u00e4utert Haid. Die Jugendlichen, die sich in den Jugendr\u00e4umen treffen, seien erreichbar, so die Diplom-Sozialp\u00e4dagogin. \u201eAn diesen jungen Menschen sind wir nah dran und k\u00f6nnen auf ihre Bed\u00fcrfnisse eingehen und Angebote f\u00fcr sie und gemeinsam mit ihnen entwickeln.\u201c<\/p>\n<p>Theilig organisiert gemeinsam mit Kooperationspartnern auch unterschiedlichste Events f\u00fcr und mit den Jugendlichen. Fest etabliert hat sich inzwischen der deutsch-polnische Jugendaustausch. Hauptziel dieses Projektes ist es, Vorurteile abzubauen und zu sehen, wie Jugendliche in anderen L\u00e4ndern leben. \u201eDie Jugendlichen stellen Unterschiede, aber vor allem auch viele Gemeinsamkeiten fest. Das ist wichtig.\u201c<\/p>\n<p>Ebenfalls sehr beliebt sind die U16-Partys, die gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern durchgef\u00fchrt werden. Auf diesen Veranstaltungen wird kein Alkohol ausgeschenkt, was, wie Theilig betont, f\u00fcr die Alkoholpr\u00e4vention sehr wichtig sei. \u201eWir leben unseren Jugendlichen oftmals vor, dass zu einem Fest Alkoholkonsum geh\u00f6rt. Sie \u00fcbernehmen diese Verhaltensweisen dann von uns Erwachsenen. Beim Thema Alkohol sollte der Blick nicht nur kritisch auf die Jugendlichen gerichtet sein, sondern ein Umdenken in unserer Gesellschaft ist notwendig. Bei den U16-Partys erleben die Jugendlichen, dass man auch ohne Alkohol feiern kann.\u201c<\/p>\n<p>Auch die Jugendlichen selbst k\u00f6nnen aktiv werden und ihre eigenen Ideen und Projekte umsetzen. So hat eine Gruppe junger Leute ein Fu\u00dfballturnier organisiert, es gab bereits mehrere Filmprojekte und in zwei Gemeinden konnte ein Jugendparlament beziehungsweise ein Jugendbeirat etabliert werden. Der Jugendbetreuer betont den hohen Stellenwert, den diese Mitsprachem\u00f6glichkeiten h\u00e4tten: \u201eEs ist wichtig, den Jugendlichen zu zeigen, dass sie dazugeh\u00f6ren und ein Mitspracherecht haben. Sie sind Teil der Gemeinde.\u201c Durch Kommunikation und gegenseitigen Austausch k\u00f6nne Akzeptanz f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der jungen Erwachsenen geschaffen werden. \u201eEs ist unerl\u00e4sslich, miteinander in Kontakt zu kommen, auf alle jungen Leute zuzugehen und ihnen Respekt entgegenzubringen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Es ist keine leichte Aufgabe, der sich Andreas Theilig seit elf Jahren stellt. Der Sozialarbeiter ist in sechs Gemeinden des Regionalforums Fulda S\u00fcdwest als Jugendbetreuer unterwegs. \u201eF\u00fcr Jugendliche zwischen 14 und 20 gab es wenig offene Angebote. 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