{"id":60281,"date":"2010-05-22T01:37:14","date_gmt":"2010-05-21T23:37:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=60281"},"modified":"2010-05-22T08:39:24","modified_gmt":"2010-05-22T06:39:24","slug":"gruene-neuer-uniplatz-gefaellt-uns-super-gut-verkehrschaos-verhindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=60281","title":{"rendered":"Gr\u00fcne: &#8220;Neuer Uniplatz gef\u00e4llt uns super gut&#8221; &#8211; &#8220;Verkehrschaos verhindern&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda.<\/strong> Der Entwurf f\u00fcr die Gestaltung des neuen Universit\u00e4tsplatzes trifft bei der Fuldaer GR\u00dcNEN-Stadtfraktion auf Zustimmung: &#8220;Die Planung f\u00fcr die Platzoberfl\u00e4che gef\u00e4llt uns total gut. Jedenfalls soweit wir sie nachvollziehen k\u00f6nnen&#8221;, erkl\u00e4rt Ute Riebold. Unverst\u00e4ndlich sei jedoch, warum die Unterlagen als &#8220;Geheimsache&#8221; eingestuft wurden. &#8220;Wir wollten im Vorfeld unserer j\u00fcngsten \u00f6ffentlichen Fraktionssitzung die Bilder der Pr\u00e4sentation haben, die den Stadtverordneten und Stadtr\u00e4tInnen am 20. April 2010 gezeigt wurden. Das wurde uns leider verwehrt&#8221;, bedauert Frau Riebold. <!--more--><\/p>\n<p>&#8220;Unverst\u00e4ndlich. Nach unserem Demokratieverst\u00e4ndnis sollte allen Fuldaer B\u00fcrgerInnen diese Bildershow \u00fcber die Entwicklung des Herzst\u00fcckes der Innenstadt zug\u00e4nglich sein, auch wenn noch \u00c4nderungen in der Detailplanung zu erwarten sind.&#8221; Der Magistrat m\u00fcsse sich bei einer solchen Informationspolitik nicht wundern, wenn B\u00fcrgerInnen auch ungerechtfertigte Kritik \u00e4u\u00dfern w\u00fcrden. &#8220;Der Platz ist barrierefrei \u2013 es ist uns sehr wichtig, dass der Platz in seiner Gesamtheit f\u00fcr alle zug\u00e4nglich ist&#8221;, betont Fraktionsvorsitzender Ernst Sporer. Die Treppe vor dem Baumhain st\u00fcnde dazu nicht im Widerspruch, sei dieser Ort doch von der anderen Seite her barrierefrei erreichbar.<\/p>\n<p>&#8220;Die Treppe nimmt an dieser Stelle das Gef\u00e4lle des Platzes auf, um den B\u00e4umen den n\u00f6tigen Platz f\u00fcr ihre Wurzeln zu geben.&#8221; Treppenanlagen sind immer ein beliebtes Element zum Sitzen und Spielen, laden f\u00f6rmlich zum Verweilen ein und sehen obendrein noch sch\u00f6n aus. F\u00fcr eine ausreichende Anzahl an B\u00e4nken \u2013 auch mit Lehnen &#8211; \u00fcber den ganzen Platz verteilt m\u00fcsse dennoch gesorgt werden, um seine Funktion als zentraler Treffpunkt zu erf\u00fcllen. &#8221;<\/p>\n<p>Auch Kindern wird dieser Ort gerecht. Freifl\u00e4chen, Brunnen, Wasserspiele, Treppe, B\u00e4ume, B\u00e4nke und Spielpunkte sind alles Elemente, die zum einen \u00e4sthetische Anforderungen erf\u00fcllen, aber dennoch eine hohe Aufenthaltsqualit\u00e4t auch f\u00fcr Kinder versprechen \u2013 sofern sie von Erwachsenen nicht als vermeintlich st\u00f6rende Wesen wahrgenommen werden und entsprechend zurechtgewiesen werden.&#8221; Auch das Lichtkonzept verspreche, eine angenehme Atmosph\u00e4re zu verbreiten. Gestaltung und der gew\u00e4hlte Natursteinbelag f\u00fcgten sich gut in die umgebende Bebauung.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n w\u00e4re, wenn auch eine Zapfstelle f\u00fcr Trinkwasser integriert w\u00fcrde. &#8220;Diesen Vorschlag gaben wir vor einigen Jahren dem Verfahren mit auf den Weg, leider scheint er bisher keine Ber\u00fccksichtigung gefunden zu haben.&#8221; &#8220;Wir hoffen, dass es bei der Umsetzung nicht wie beim Borgiasplatz pl\u00f6tzlich zu Einsparma\u00dfnahmen kommen wird.&#8221; Beispielsweise seien dort billigere B\u00e4nke als urspr\u00fcnglich geplant aufgestellt worden und auch die Qualit\u00e4t der Abg\u00fcsse von Benedikt und Bonifatius lasse sehr zu w\u00fcnschen \u00fcbrig \u2013 &#8220;und der Bronzeabguss von Sturmius passt weder vom Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnis noch vom Material her zu seinen beiden heiligen Kumpels&#8221;, bedauert Ute Riebold.<\/p>\n<p>&#8220;Unser Lob f\u00fcr die Gestaltung des Uniplatzes l\u00e4sst sich jedoch nicht auf das derzeit auf dem Schulhof der Adolf-von-Dalberg-Schule entstehende Gesch\u00e4ftshaus ausdehnen&#8221;, erkl\u00e4ren die GR\u00dcNEN. &#8220;Die Gestaltung m\u00f6chten wir gar nicht bewerten, sie \u00e4ndert sich ja st\u00e4ndig. Diese Stadt braucht keine weitere Gesch\u00e4ftsfl\u00e4che \u2013 die Leerst\u00e4nde in unmittelbarer N\u00e4he zum Uniplatz illustrieren das anschaulich. Wir bezweifeln sehr, dass dem Investor eine dem Stellenwert dieses Ortes angemessene und zutr\u00e4gliche Nutzung des Hauses gelingen wird.&#8221; Von einem &#8216;Magneten f\u00fcr die Innenstadt&#8217; sei schon lange keine Rede mehr.<\/p>\n<p>&#8220;Wir hoffen inst\u00e4ndig, dass dort wenigsten kein 99-Cent-Markt oder \u00e4hnliches einziehen wird. Es war und ist ein krasser Fehler, dass die Stadt dieses Filetst\u00fcck an Q-Park abgegeben hat&#8221;, kritisieren die GR\u00dcNEN. Au\u00dferdem weisen sie auf das verkehrliche Manko des Platzumbaus hin. &#8220;Die Vergr\u00f6\u00dferung der Tiefgarage von 70 auf 220 Stellfl\u00e4chen wird die Verkehrssituation im Umfeld weiter verschlimmern. F\u00fcr diese Aussage muss man kein Prophet sein&#8221;, erkl\u00e4rt die Fraktion. &#8220;Der Verkehr in der Bahnhofstra\u00dfe kollabiert auch heute schon. Selbst wenn die Sturmiusstra\u00dfe zus\u00e4tzlich als Zufahrtsstra\u00dfe f\u00fcr die Tiefgarage dienen wird, wird die Belastung der Bahnhofstra\u00dfe weiter steigen. Au\u00dferdem wird die Rabanusstra\u00dfe zwischen Sturmiusstra\u00dfe und neuer Tiefgarageneinfahrt in beiden Richtungen auch f\u00fcr Pkws befahrbar \u2013 Busspur und Radweg fallen also weg.&#8221;<\/p>\n<p>Die GR\u00dcNEN schlagen daher vor: &#8220;Es gibt bereits jetzt zu viele Parkfl\u00e4chen im Stadtzentrum. Die \u00f6ffentlichen Stellpl\u00e4tze am Stra\u00dfenrand m\u00fcssen analog der Vergr\u00f6\u00dferung der Tiefgarage reduziert werden. D. h. f\u00fcr uns, dass die Parkpl\u00e4tze in der Bahnhofstra\u00dfe, der Sturmiusstra\u00dfe und auch in einigen Abschnitten der Heinrichstra\u00dfe, Lindenstra\u00dfe und Rabanusstra\u00dfe wegfallen sollten. Stattdessen muss f\u00fcr diese Fl\u00e4chen umgehend ein Konzept f\u00fcr Anwohner- und Behindertenparken und Belieferungsbereiche erstellt werden. So gewinnen wir Raum f\u00fcr die Erh\u00f6hung der Mobilit\u00e4t des Fu\u00df- und Radverkehrs und der Aufenthaltsqualit\u00e4t f\u00fcr Passanten, BewohnerInnen und Kinder.<\/p>\n<p>Durch die Reduzierung der Parksuchverkehre wird auch der Komfort f\u00fcr den motorisierten Verkehr erh\u00f6ht \u2013 Autos blockieren sich nicht mehr gegenseitig, es wird gleich ein freier Parkplatz angesteuert. Abschlie\u00dfend noch ein weiteres Lob von den GR\u00dcNEN an die Stadtbaur\u00e4tin: &#8220;Der voll in der Zeitplanung liegende Bau l\u00e4sst den sehr z\u00e4hen Beginn glatt vergessen. Und die Bauzaunausstellung &#8216;100 qm Deutschland&#8217; von Uwe Niklas ist einfach super, sowohl inhaltlich als auch die Pr\u00e4sentation. F\u00fcr kulturinteressierte PassantInnen wird die Baustelle damit echt zum Highlight. Danke, Frau Zuschke!&#8221;, erkl\u00e4rt Ute Riebold abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Der Entwurf f\u00fcr die Gestaltung des neuen Universit\u00e4tsplatzes trifft bei der Fuldaer GR\u00dcNEN-Stadtfraktion auf Zustimmung: &#8220;Die Planung f\u00fcr die Platzoberfl\u00e4che gef\u00e4llt uns total gut. Jedenfalls soweit wir sie nachvollziehen k\u00f6nnen&#8221;, erkl\u00e4rt Ute Riebold. 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